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Yiruma

Tagebuch


von blackdove

Immer wenn ich Yiruma höre, denke ich an die vier Wochen zurück, die auf meinen Zusammenbruch folgten. Es war eine ruhige Zeit. Die Zeit, in der ich endlich wusste, ich war psychotisch. Sein Klavierspiel war die einzige Musik, die ich damals ertrug. Sie spielten sie beim Chinesen, wo Mama, Susanne und ich oft zu Abend aßen. Ansonsten spülte ich Geschirr ab, ging zum Psychiater, ab und an spazieren... Ich war nie allein, wurde überallhin begleitet. Und doch war ich niemals so einsam gewesen. Zukunft und Pläne waren inexistent. Manche meinen, im gegenwärtigen Moment liege immer Glück. In der Psychose lebte ich sehr gegenwärtig. Für Glück - und auch Unglück - war ich aber unempfänglich geworden. Mein Gehirn war wie ein altes Radio, mit einer Antenne, die einzig an meine Kopfstimme andockte. Und die unterhielt sich auf der Milchstraße mit fremden Geistern. Aber irgendwo zwischen chinesischen Teigtaschen, sauber gespültem Geschirr, ganz viel Liebe und ein bisschen Yiruma fand sie langsam wieder Grund, und ich mich selbst.


blackdove
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Veröffentlicht am 18.10.2020, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 18.10.2020). Textlänge: 163 Wörter; dieser Text wurde bereits 29 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 30.10.2020.
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