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Im welkenden Garten

Gedicht zum Thema Vergänglichkeit


von niemand

Die Wolken hängen schwer, wie Tränensäcke,
durch die zuweil ein Stückchen Himmel blaut,
sobald die Sonne, durch die Nebeldecke,
ihr Lid erhebt und Richtung Erde schaut.

Ein Baum, dem alle Blätter grad entschweben,
steht wie ein Greis, der keinen Schutz mehr hat.
Ein letztes bleibt an rauer Rinde kleben 
und wirkt wie das berühmte Feigenblatt.

Die letzte Hummel kreist um letzte Blüten
des Rosenstocks, der welkend und verlebt,
bar jeder Hoffnung Schönheit zu behüten,
die Dornen, wie im Zorn, gen Himmel hebt.

Die Hummel dreht noch hastig eine Runde,
wohl ahnend ihre Lebenszeit wird knapp,
dann fällt, in einer einzigen Sekunde,
die Hummel, samt der letzten Blüte ab.

 
 

Kommentare zu diesem Text


GastIltis
Kommentar von GastIltis (26.10.2020)
Vielleicht war da etwas in die Rinde geritzt, was das Feigenblatt nun verbergen sollte? Schöne, herbstlich traurige Zeilen.
LG von Gil.
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niemand meinte dazu am 27.10.2020:
Ja, das mit den eingeritzten Zeilen könnte durchaus stimmen
und vielleicht waren sie sogar frivol
Mit liebem Dank und ob der Bemerkung schmunzelnden
Grüßen zurück, Irene
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Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (26.10.2020)
gefallen mir deine melncholischen Herbstzeilen-einen Gruß-Jo
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niemand antwortete darauf am 27.10.2020:
Das freut mich sehr, lieber Jo und ich danke und grüße
lieb zurück, Irene
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Ralf_Renkking
Kommentar von Ralf_Renkking (27.10.2020)
Eine schöne Studie, die mich ein wenig an Georges "Komm in den totgesagten Park" erinnert. 🤗

Ciao, Frank
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niemand schrieb daraufhin am 27.10.2020:
Danke für den Tip, denn dieses Gedicht kannte ich nicht, aber es war interessant es zu lesen und schön war es! auf jeden Fall.
Ciao, ciao, Irene
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Kommentar von Sätzer (77) (30.10.2020)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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niemand äußerte darauf am 01.11.2020:
Danke Dir, Uwe
Mit lieben Grüßen zurück, Irene
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plotzn
Kommentar von plotzn (01.11.2020)
Ein wunderbares Gedicht, liebe Irene, das schon mit einem grandiosen Vers beginnt, um dann die Vergänglichkeit in schönen, morbiden Bildern einzufangen.

Einzig das "ziemlich" (knapp) wirkt auf mich etwas aufgefüllt. Besser würde mir so was wie "wohl ahnend ihre Lebenszeit wird knapp," gefallen.

Liebe Grüße,
Stefan
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niemand ergänzte dazu am 01.11.2020:
Das ist ein sehr guter Vorschlag, lieber Stefan und ich DANKE!
herzlich. Ich springe mal fix zur Tante Edit und verschlimmbessere
und zwar gerne Mit lieben Grüßen zurück, Irene
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