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TWD 8: Omega Merle

Bild zum Thema Außenseiter


von Terminator

Glen ist Teil der Gruppe, die Merle zum Sterben zurückgelassen hat. Im Auftrag der Gruppe, die ihn ärtzlich versorgt und mit einem Beta/Bravo-Status versehen hat, jagt Merle die creepy Ninja-Frau Michonne. Dabei trifft er eben auf Glen, der mit seiner Freundin Maggie unterwegs ist. Er bestätigt Merles Vermutung, dass sein Bruder Daryl bei denen im Gefängnis ist, will aber Merle wieder zurücklassen. Glens Ablehnung ist kategorisch: Merle darf auf keinen Fall mitkommen, sondern soll mitten im Nirgendwo warten. Wieder wird Merle nicht wie ein Mensch behandelt, sondern wie ein Stück Dreck weggeschmissen.

Die Omega-Erfahrung ist, nicht wie ein Mensch behandelt zu werden. In Alltagssituationen wird die Humanität eines Omega abstrakt respektiert, doch wenn es in Ausnahmesituationen konkret wird, zeigt man dem Omega, dass er kein richtiger Mensch ist. Omega ist ein Status bzw. eine Rolle, vor der kein charakterlicher Statusäquivalent sicher ist; viele jugendliche Alphas, in der sprichwörtlichen High School beliebte Bad Boys, enden als Omegas, als kriminelle drogensüchtige Außenseiter.

Besonders für Gammas und low quality women stellen Omegas eine unheimliche Bedrohung dar, als würden sie den Unwert dieser Menschensorten spiegeln, die meist narzisstisch sind und zu viel von sich selbst halten. Auch ist der Umstand unerträglich, dass der Omega-Rang meist situativ eingenommen wird, und diese Menschen ganz unten in der Hierarchie an sich eben kein Abschaum sind. Bei einem narzisstischen Gamma oder einer ihm charakterlich entsprechenden Frau ist es umgekehrt: sie sind erbärmliche Menschen, und ihr Status ist eigentlich zu hoch, und sie wissen selbst, dass er erschlichen ist.

Als der Governor mit seiner Truppe beim Vergeltungsangriff Zombies in den Gefängnishof schleusen lässt, kommt Merle Rick zur Hilfe und rettet sein Leben. Als Rick Merle ansieht, lacht Merle in einer typischen Omega-Art: Entschuldigung, dass es mich gibt, aber guck mal, jetzt habe ich dein Leben gerettet. Aber Rick, der Merle damals zum Sterben zurückließ, behandelt ihn auch jetzt wie Abschaum. Er hat nur Verachtung für ihn übrig.

Nun sind Rick und Glen keine Vollgammas. Aber es reicht offenbar, teilweise Gamma zu sein, damit einem schon die Anwesenheit oder bereits die bloße Existenz von Omegas Angst macht. Denn diese erinnert den Gamma ständig an seinen wahren Platz. Von den Frauen sind es in der Regel Schlampen und Nutten (die verlogenen, nicht die ehrlichen Huren), die Omegas exzessiv verabscheuen. Bei high quality women ist das anders. Maggie hat Angst vor Merle, weil er sie bedroht. Auch Andrea hat nur situativ Angst vor Merle, mit seiner Person hat sie kein Problem. Die Steigerung von Andreas Charakter ins Comichaft-Unermessliche, Michonne, hat auch nichts gegen Merle, außer dass er für den Governor arbeitet, dessen wahre Natur sie sofort durchschaut (Sektenführer-Typ).

Die Omegaisierung passiert einem entweder privat (Missbrauch durch Eltern, Misshandlung durch die Peer Group) oder sozial. Letzteres kann auch jemandem widerfahren, der normalerweise keinen geringen Status hat. Wobei auch an omegapoietischem Kindesmissbrauch oder Mobbing nicht der Omegaisierte selbst schuld ist. Im Hive Mind der Social Media werden Männer von hohem Status zu Omegas gemacht (zurecht wie Weinstein oder zu Unrecht wie viele andere), der soziale Tod oder sogar strafrechtliche Verurteilungen sind die Folge. Das Omegaisierungsverhalten einer Gesellschaft – wer und warum zum Omega gemacht wird – lässt Rückschlüsse auf den wahren Charakter dieser Gesellschaft zu.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Augustus
Kommentar von Augustus (13.11.2020)
Wo Merle Rick das Leben rettet, da handelst Du ja die Sache schnell mit Ricks Verachtung gegen Merle ab. Ich finde hier ist durchaus mehr versteckt. Rick als Alpha kann es nicht wahrhaben, dass sein Leben von einem Omega gerettet wurde. In der Welt eines Alphas existieren solche Variablen nicht, ja Omegas existieren nicht. Wo Anspruch ist, ist Perfektion nicht weit. Die Tat eines Omegas bleibt wertlos anscheinend, selbst wenn es die Rettung eines Alphas ist. Sowohl der Omega als auch der Alpha verlieren bzw. gewinnen nicht an ihrem Status; als hiesse es beim Omega aus der Sicht eines Alphas: Es existiert nichts Richtiges im Falschen. Also hat er in der Welt eines Alphas auch nie sein Leben gerettet. Zuzugeben, dass dass ein Omega einem Alpha das Leben gerettet hat, würde ja den Status des Alphas in der Gruppe schmälern. Vor diesem Hintergrund kann der Alpha auch nur Verachtung gegen Omega haben. Mit der Rettung seines Lebens hat er ihm im Grunde höchst geschadet.
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Dies ist ein These des mehrteiligen Textes Die soziosexuelle Hierarchie.
Veröffentlicht am 13.11.2020, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 13.11.2020). Textlänge: 537 Wörter; dieser Text wurde bereits 143 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.10.2021.
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