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Worum geht es hier eigentlich?

Gedanke zum Thema KeinVerlag


von Thomas-Wiefelhaus

Worum geht es MIR hier eigentlich, als Autor bei KV?
(Da Dieter keinen Rat erteilt, sondern nur Nackenschläge, muss man halt selber gucken, wo's lang geht! )
Es geht darum sich selber treu zu bleiben, es geht darum nicht, immer so zu schreiben, dass man ALLEN (vor allen Dingen nicht allen Dietern) gefällt, oder sich der Mehrheit der Lesegewohnheiten anzupassen und anzubiedern. Nein, notfalls gilt es den Leser ein wenig zu erziehen, denn auch solch ein abgefahrenes Haupt-Thema wie meines (verletzte Kindesrechte) in ganz verschiedenen Facetten kann ja spannend erzählt werden! Andererseits kann es natürlich auch nicht das Ziel sein, die Kinnlade des Lesers runter klappen zu lassen und dann auf einem Steinwüstenboden entlang zu führen! In den Schmerz hineingehen und dann auch wieder hinaus, lautet ein therapeutischer Rat.

Gegen-Beispiel: Achternbusch. Einmal saß ich in einem Theaterstück von Achternbusch, ein Monolog eines Psychiatriepatienten, der sich am Schluss unvermittelt umbrachte. Wie aus Versehen! Die Zuschauer waren dankbar, für jeden kleinen Fetzen, den man notfalls als witzig verstehen konnte und kicherten an besagten Stellen. Muss aber sagen, so einen einseitigen Text möchte auch ich mir nicht noch mal antun. Selbst als Psychiatrie-Erfahrener. (Der zumindest annähernd weiß, WIE gruselig es für manchen Dauerpatienten seinerzeit gewesen war.) Der Theatermonolog ließ eine gefühlte Leere und kaum Lehre zurück.

Ich finde besser:  Betroffene selber schreiben lassen und den therapeutischen Ansatz, auch für die Leser und Höhrer nicht vergessen.

Für mich eine besondere Frage: wie geht es den Leser nach dem Buch? Nachdem er in die tiefsten Tiefen hinab getaucht ist? Als ich, zum Beispiel mal Michel Houellebecq las, war ich beim Lesen gut zufrieden, aber am Ende des Buches fühlte ich eine Depression, eine innere Leere. Ich stellte mir die Frage: wozu ein Buch lesen, wenn ich mich hinterher schlechter fühle als vorher?
Auch für angehende Autoren eine wichtige Frage! Wie geht's mir bzw. meinen Lesern, wenn ich fertig geschrieben und sie fertig gelesen haben? Habe ich Erinnerungen konserviert und sie, die Leser,  in eine neue Welt sehen lassen? Bin ich und sie schlauer geworden? Wurde ich und sie durch eine Art Katharsis geführt? Hat der Schmerz nachgelassen, ist er anständig verdaut worden – oder werde ich und Sie die nächste Nacht mit Albträumen verbringen? Fragen über Fragen!

Anmerkung von Thomas-Wiefelhaus:

Wird fortgesetzt ...



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Kommentare zu diesem Text


keinB
Kommentar von keinB (15.11.2020)
Etwas diskriminierend Dietern gegenüber, hm?
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Thomas-Wiefelhaus meinte dazu am 15.11.2020:
Eine Retour-Kutsche, die ich nicht nachvollziehe!
Wie gesagt: Jeder Dieter ist anders. Einleitung übersprungen?
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (15.11.2020)
wenn auch solch ein abgefahrenes Thema wie die meinen

Wie bitte? Wer meint was?

Theaterstück von Achterbusch

Der Mensch heisst Achternbusch, so viel Respekt sollte schon sein. Vor allem, wenn man das Glück hatte, ein Theaterstück von ihm zu sehen.

Notfalls -> notfalls

Es gibt Leute, die ein Buch lesen, um sich hinterher selbst besser zu fühlen? Was ist denn das für ein abgefahrene Motivation zu lesen?

Houellebecq ist klasse. Eine ehrliche Haut, lügt einen nicht an!

Ein wunderschönen guten Morgen wünsche ich außerdem!

Kommentar geändert am 15.11.2020 um 08:13 Uhr
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Thomas-Wiefelhaus antwortete darauf am 17.11.2020:
Ich muss ja nicht den gleichen Fehler machen, wie Achternbusch!

Du widersprichst dir selber, magst Achternbusch und
Houellebecq, aber beschwerst dich: "Dann gibt es die, die ihrer Depressionskrankheit unbedingt schriftlich Ausdruck verleihen wollen" (Bei KV)
WAS macht Houellebecq anders, als Depressionen verarbeiten?
Letzteres ist zwar legitim, demgegenüber möchte ich aber vermeiden, meine Leser Depressiv zu hinterlassen. (Im Gegensatz zu den beiden oben genannten Autoren.) Auch DAS gefällt dir nicht!?

Widersprüchlich, widersprüchlich! WAS DENN NUN?

Wenn ich deine Kommentare lese, denke ich bald, du möchtest nur wertvolle Autoren verunsichern und entmutigen, Kann das sein? Ist das dein eigentliches Ziel?

Antwort geändert am 17.11.2020 um 06:10 Uhr
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Dieter_Rotmund schrieb daraufhin am 17.11.2020:
Houllebecq hat nicht über seine eigenen Befindlichkeiten geschrieben, er hat literarische Figuren geschaffen, die sehr unsympathisch sind und über sie richtige Geschichten erzählt. Er hat keine missionarisch-moralinsauren Ambitionen, die er in "Ich-Ich-Ich!"-Formen gießt..

"Wertvolle Autoren" gibt es hier nicht (das schließt auch mich mit ein). Es gibt bestenfalls wertvolle, lesenswerte Texte.

Bitte, gern geschehen, dass ich Dich auf den peinlichen Fehler mit Herbert Achternbuch hingewiesen habe.
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Thomas-Wiefelhaus äußerte darauf am 17.11.2020:
Hallo Dieter!
ES gibt hier keine Autoren, es gibt bestenfalls Texte?
Andere schreiben über Fußball.Auch dafür gibt es Autoren. Autoren? Keine Schriftsteller?

Für mich hängt der Wert eines Autoren, Schriftstellers und Textes nicht von einem  "Komma" oder "n" ab.

Aber das verstehst du Dieter ja offensichtlich nicht.

Und du weichst meine direkten Frage natürlich wieder aus.

Antwort geändert am 18.11.2020 um 08:12 Uhr
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princess
Kommentar von princess (15.11.2020)
Ich wusste noch gar nicht, dass es um Dieter geht. Ich dachte immer, es ginge hier um Texte, Sprache, literarische Qualität. Man lernt echt nie aus!
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Thomas-Wiefelhaus ergänzte dazu am 15.11.2020:
Genau das sagt mein Text doch aus. Es geht eben nicht nicht um Dieter, sondern um eigene Qualität ... auch wenn Dieter mit mitunter notorischen Kommentaren und Vorurteilen neue Autoren in die falsche Richtung führen könnte.
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Nimmer meinte dazu am 15.11.2020:
"Ich dachte immer, es ginge hier um Texte, Sprache, literarische Qualität."




Je öfter einer hier "literarische Qualität" sagt, desto mehr geht es ihm um Macht.
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princess meinte dazu am 15.11.2020:
Eine muss ja das Szepter in der Hand halten.
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LotharAtzert
Kommentar von LotharAtzert (15.11.2020)
Worum es "hier" geht? - Natürlich immer um die Sonne. Und zwar 360 Tage lang, jahrein, jahraus. Daran ändern auch die nichts, die von dir weiter oben erwähnt werden.

Tashi delek
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Thomas-Wiefelhaus meinte dazu am 15.11.2020:
Ohne Sonne geht nichts, aber was unter ihr passiert, interessiert sie nicht. Uns aber schon!
Erinnert mich an eine Geschichte aus meinem Buch "Betheljugend" im dem ich der Sonne fiktive Gefühle zusprach.
Eine Mischung aus Fiktiv und Real.

Über diesen Abschnitt habe ich sehr unterschiedliche Rückmeldungen bekommen,
Von: Ich fand alles gut, bis auf diese Geschichte, bis: sie sei das Beste.

Aber, wenn ich sie als Leseprobe hochlade, verrate ich zufiel.
Vielleicht überlege ich es mir noch. Oder lade nur eine Teil hoch.

Was meint "Tashi delek"
Hoffentlich was gutes!
Ich wünsche dir jedenfalls dasselbe!
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LotharAtzert meinte dazu am 15.11.2020:
Tashi delek ist Tibetisch und heißt so viel wie "möge es dir wohlergehen".
Danke

(Sei nicht so verbissen ernst in einer Welt voller Spinner

Mir fiel gerade bezüglich des Ernstes noch ein Dialog aus der Urchristenszene ein:
"Herr, ich bin gefallen."
"Dann steh wieder auf"
"Das tat ich und fiel erneut."
"Dann steh erneut auf. - Einmal mehr, als du fällst, steh auf."

Antwort geändert am 15.11.2020 um 10:44 Uhr
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (15.11.2020)
Wer mit der Vergangenheit von Thomas Wiefelhaus schreibt, hat sicher nicht primär literarische Qualität im Sinn. Muss man sehr sensibel sein, um darauf zu kommen?
Das, was ich bis jetzt von ihm gelesen habe, war packend und hat mich sehr nachdenklich gestimmt.

Kommentar geändert am 15.11.2020 um 11:25 Uhr
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Thomas-Wiefelhaus meinte dazu am 15.11.2020:
Doch, ich habe AUCH literarische Qualitäten im Kopf, besonders bei meinem Buch, natürlich nur weniger bei Tweets, usw. - Das sind eher Informationen.
Vermutlich hat jeder eine etwas andere Vorstellung, WAS er Qualität nennt. Ich möchte so schreiben, wie ich es selber gerne lesen möchte. Authentisch! Die Geschichte sollte spannend sein und bildhaft, sich im Kopf des Leser abspielen. Betroffen machen und auch unterhalten.

Die Art zu schreiben muss zum Inhalt passen, gut lesbar sein, aber keineswegs übertrieben stilistisch.
Mir kommt es eben auch sehr auf die Inhalte an, die gehören für mich zur literarischen Qualität dazu.
Negativbeispiel: "Ein Stinkehund in der Strassenbahn"?!
Sorry Dieter: solche Themen packen mich nicht.

Neben solcher Qualität geht es mir um Anerkennung; darum, die Welt und Gesellschaft ein wenig von ihrer Brutalität zu befreien; und vielleicht auch eine wenig um Selbsttherapie. Möglicherweise auch eine gegenseitige, mit anderen Betroffenen! Wir sind nicht alleine!
Das "heile Welt vormachen" hasse ich.
Und? Welche literarischen Ziele habt ihr?
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Thomas-Wiefelhaus meinte dazu am 17.11.2020:
Dieter Rotmund! Ich glaube, du denkst, man müsse KV vor gewissen Autoren schützen.

Aber kommst nicht auf die Idee, dass man vielleicht gewisse Autoren vor dir schützen sollte?
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Dies ist ein Artikel des mehrteiligen Textes Irritation eines KV-Neulings: Fall 1 - Gedanken in eigener und anderer Sache..
Veröffentlicht am 15.11.2020, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 15.11.2020). Textlänge: 372 Wörter; dieser Text wurde bereits 128 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 01.12.2020.
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