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Vorstellungs-Pandemie und Zwangsneurose - Teil 11

Essay zum Thema Philosophie


von LotharAtzert

"Die Herrschaft der Vorstellung ist seit Kant unumschränkt, wenn er sagt, daß 'Gott, Seele, Freiheit oder übersinnliche Welt, Ideen zur Vorstellung des Unbedingten seien, die wir brauchen, um unsere Erfahrung zu ordnen und unsere Aufgaben zu erfüllen. Außerhalb dieses Zweckes existiert sie nicht.' Damit wurde die Vorstellung des Subjekts gegen die erschaffene Welt in der Gestalt ihrer Fügung gestellt.

Damit wird die Fügung durch die Vorstellung ersetzt, die Welt der Gestalten wird nicht mehr erfaßt, wird nicht mehr wahrgenommen, weil sie, die Vorstellung, selbst kein erschaffender Teil der Welt ist. Und weil die Vorstellung weder Geschehen hat, noch Dasein zuläßt, sondern dies alles nur aufhält und zerstört und selbst nur in der Welt bleiben kann und sich in ihr erhalten kann, dadurch daß sie Ihnen ihre Informationen ständig überträgt, um damit in der Besetzung der Welt zu überdauern. Insofern ist die Vorstellung immer Programm, nämlich das eines Virus, der im Zwang steht, sich immer übertragen zu können." 

Wolfgang Döbereiner - "Das Urteil des Empfindens" Seminare Band 20, Seite 12, September 2001

Damit wurde die Vorstellung des Subjekts gegen die erschaffene Welt in der Gestalt ihrer Fügung gestellt. 
Vorstellen bedeutet, ich stelle mir vor, wie etwas wäre, oder sein soll und ein Hinderndes nicht besteht, stelle mir eine ganze Welt vor, während das Sein durch die abgezogene Energie schrittweise oder plötzlich aus der Wahrnehmung verschwindet. Der sich etwas Vorstellende ist für die Zeit des Vorstellens nicht anwesend, auch nicht im Vorgestellten, da die Vorstellung fiktiv, also ortlos ist. Der Gedanke selbst ist leer, sonst würden ja sämtliche Schädel platzen. Ist jemand dauerhaft beim vorstellen, so bleibt er ursprungslos. Daß dieses auch kollektiv, ja sogar global gelten kann, ist selbstredend.
Die erschaffene Welt "in der Gestalt ihrer Fügung" ist dagegen nicht Vorgestelltes, sondern ist das spontane, subjektive Empfinden, das sich ausdrücken will, gegebenenfalls bis zur Erschöpfung, woraus ein Lernprozess entsteht, so daß am Ende der Causa efficinalis die Vernunft entwickelt sein sollte.

Woher kommt das Empfundene, was ist subjektives Finden überhaupt?
"Wer suchet, der findet" ist eine Weisheit, denn in sich, eben im subjektiven Empfinden drinnen findet sich der fügender Geist des Jupiters, was Ausdruck werden soll (-nach seiner Bestimmung: werde, der du bist,). Was sich nicht zu einer Gestalt fügt, nennt die Muttersprache Unfug. Aber was wären Gefüge ohne diesen.

Wo sich nichts fügt, da ist Unfug. Wo sich beispielsweise nichts zur Anschauung fügt, da ist kein Verstand. Wo nichts ist, wo der Tiger sein Gebiß reinschlagen kann, da ist Leere. Alles Fügen hingegen geschieht als das, was dazu bestimmt ist, zu werden (Schicksal - es macht bei Annahme geschickt). Ob das einer Person so gefällt, sie die Annahme verweigert, oder sonst irgendwie verdrängt, ist hierbei nicht die Frage.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von harzgebirgler (20.11.2020)
die 'vorstellung' mutierte längst zur 'schau'
des egos das um sich macht viel radau.

lg
henning
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LotharAtzert meinte dazu am 20.11.2020:
… doch wo die Gedanken in Stille verklingen,
da hörst du die Schöpfung aus Engelmund singen.

Danke herzlichst
Gruß
Lothar
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Veröffentlicht am 20.11.2020, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 20.11.2020). Textlänge: 446 Wörter; dieser Text wurde bereits 178 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 22.10.2021.
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