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Genre des Tages, 22.01.2021:
Haiku
Das Haiku ist eine vom Tanka abstammende, reimlose Gedichtform mit drei Versen und je 5-7-5 Silben pro Zeile. Es stellt einen... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  metallic schrill von wa Bash (09.01.21)
Recht lang:  Die Axt von idioma (317 Worte)
Wenig kommentiert:  H.E.R.Z.A.S von wa Bash (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Überreiflich von Ralf_Renkking (nur 21 Aufrufe)
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Unser Buchtipp:

Die Unsicherheit der Väter: Zur Herausbildung paternaler Bindungen
von JoBo72
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von Terminator

Dügi blieb vor der Fotowand stehen, betrachtete ruhig die Bilder. Gack schaute, was Dügi so machte. Dügi schwieg. "Und so wurden hier 10000 Homosexuelle umgebracht, allein aus dem Grund, weil sie schwul waren", beendete der Touristenführer seinen Vortrag. "Ä, sack ma, wan kaina Läzbä dabaay?" fragte Göck. "Göktan, kannst du mal normal reden?" bat ihn der junge blonde  hochgewachsene Lehrer. "Na ick mejn Lezbo Honeys, Lez Cuties, Sapphic Erotica!" "Göktan, geh raus und warte vor der Tür", schüttelte der Lehrer mit dem Kopf. Den Mädchen gefiel, wenn der Blondschopf mit dem Kopf schüttelte. Das schulterlange Haar gefiel ihnen. Und sie sahen Dügi und Gack nun vorwurfsvoll an, den ganzen Weg zurück zum Bus.

"Ey, das ist wirklich traurig", sagte Dügi, und Gack nickte. "Watte? Is drinne jemand gestorbä?" lachte Göck. Gack ignorierte ihn und sprach mit frauenversteherischer Stimme: "Das ist wirklich schlimm, dass sie die Menschen dafür getötet haben". "Ja, was für Hurensöhne!" fing Göck den Geist der Stunde. Dügi hinterher: "Scheiß Nazis! So dumm und so intolerant". Die Mädchen waren immer noch nicht zufrieden und schauten Peter an, dessen Schwulsein seit zwei Jahren, seit der 9. Klasse, bekannt war. "Hast du nicht etwas vergessen, Dimitri?" fragte die mit dem Emanzenhaarschnitt. "Schuldige, Peta", sagte Dügi leise. Gack klopfte Peter auf die Schulter, Göck vermochte ihn nicht zu berühren, und klopfte ihm symbolisch auf die Schulter. Die Mädchen wandten sich wieder ihren Magazinen zu und stritten angeregt über Strandmode. "Wir werden nicht mehr so gemein zu dir sein, Peta", sagte Dügi. "Wir schwören", schwor Göck. "Ja, du alte Schwuchtel, was los?" pflichtete Gack ihnen bei. "Gunnar, warum nennst du mich dann Schwuchtel?" "Ey, S-Lutscher, der hat doch einen Spaß gemacht!" regte sich Dügi über Peters Undankbarkeit auf. Gack entblößte seinen rechten Unterarm: "So einen großen Dildo schenken wir dir, du bist jetzt unser Freund". Dügi und Göck lachten. "Ihr fangt ja schon wieder an", war Peter den Tränen nah. "Du Mädchen!?" rief Dügi aus mit sich wundernd anhörender Stimme. "Jetzt heult sie, die Peta", war Gack mit dem Mitgefühl zur Stelle.

Der Bus stoppte schließlich vor der Schule und die Schülerinnen und Schüler gingen heim. "Ey, Dügi!" schrie Göktan Dimitri hinterher. "Was!?" "Die Schwuchtel kommt nicht in unsere Mannschaft!" "Nie im Leben", schüttelte Gunnar mit dem Kopf, der mit seinem schulterlangen blonden Haar an den jungen Lehrer erinnerte, in den Peter verknallt war. Da kam schon der Lehrer, und bat Göktan um eine Versöhnungsgeste. Göktan fasste sich in den Schritt und gab Peter die Hand.

Anmerkung von Terminator:

2012

Polnischer LBGT-Preis 2020.


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