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Sehnsucht

Gedicht zum Thema Vergänglichkeit


von Enni

Leben vereinsamt und
Schmerz ist seitwärts gebogen.
Gib mir nur einen
Lidschlag lang Zeit.

Wann war gestern,
als ich Milch
aus fetten Kokosnüssen trank?

Ich dachte, Momente
ließen sich festhalten,
zu kleinen Ewigkeiten dehnen.
Närrin!

Ich schlüpfe in
fremde Ruhmeshütten,
bin krank vor
Sehnsucht nach mir.

 
 

Kommentare zu diesem Text


eiskimo
Kommentar von eiskimo (27.11.2020)
Klasse! Ich grübele noch über den Schluss nach. Wer verwehrt dir die eigene Ruhmeshütte?
lG Eiskimo
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Enni meinte dazu am 29.11.2020:
Hallo Eiskimo,
ich danke dir für deinen Kommentar und auch für die Empfehlung. Ja, der Schluss ...
Ich denke, das lyrische Ich hat sich irgendwie verloren und findet daher keinen Unterschlupf in der eigenen Ruhmershütte, daher auch die Sehnsucht nach dem eigenen Ich.
Lieben gruß
Enni
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franky
Kommentar von franky (27.11.2020)
„Sehnsucht ist seitwärts gebogen“

Liebe Enni, Ein Extrastern für diesen Satz.
Ein wunderschönes Gedicht mit feinfühligen Gedanken.

Herzliche Grüße fliegen zu dir

Von Franky
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Enni antwortete darauf am 29.11.2020:
Lieber Franky,
von Herzen Dank für deine lieben Worte, die Empfehlung und den Favo.
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
Lieben Gruß
Enni
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (27.11.2020)
Hallo Enni, verrechnet auf die Ewigkeit wäre es viel, wenn wir nur einen Lidschlag lang Zeit hätten. Da hilft auch die Sehnsucht nicht; denn sie bleibt von ihrem Ziel immer gleich weit entfernt.
Liebe Grüße
Ekki
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Enni schrieb daraufhin am 29.11.2020:
Oh ja, lieber Ekki, da stimme ich dir zu.
Ein Dankeschön zu dir mit lieben Grüßen zum 1. Advent.
Enni
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (27.11.2020)
Der "seitwärts gebogene Schmerz" ist einsame Spitze.
Ich frage mich (und das ist die einzige Mäkelei), ob der Text nicht mit einigen Leerzeilen noch besser rüber käme ...

Leben vereinsamt und
Schmerz ist seitwärts gebogen.
Gib mir nur einen
Lidschlag lang Zeit.

Wann war gestern,
als ich Milch
aus fetten Kokosnüssen trank?

Ich dachte, Momente
ließen sich festhalten,
zu kleinen Ewigkeiten dehnen.
Närrin!

Ich schlüpfe in
fremde Ruhmeshütten,
bin krank vor Sehnsucht nach mir.


Herzlich-fragende Grüße
der8.
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Enni äußerte darauf am 29.11.2020:
Hallo Achter,

danke dir sehr, das ist eine gute Idee, ich werde es nachher mal so umsetzen.
Danke auch für die Empfehlung.
Liebe Grüße
Enni
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Al-Badri_Sigrun
Kommentar von Al-Badri_Sigrun (27.11.2020)
Liebe Enni,

es läßt Wehmut spüren, wenn die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt und ich denke, mit dem Vergessen verlieren wir auch etwas von uns selber. Die Sehnsucht nach dem Erinnern mag größer werden, vielleicht auch krank machen.

Ein wunderschönes Gedicht und auch mich fasziniert besonders Vers 2.

Herzliche Grüße
Sigrun
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Enni ergänzte dazu am 29.11.2020:
Ganz herzlichen Dank für alles, liebe Sigrun, besonders für deine Worte.
Ich wünsche dir einen schönen 1. Adventsonntag.
Liebe Grüße zu dir.
Enni
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (27.11.2020)
Liebe Enni,
das "Augenzwinkern" am Ende macht aus dem guten Text einen Besonderen
Liebe Grüße
TT
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Enni meinte dazu am 29.11.2020:
Hallo Tasso,
dann sage ich dir herzlichen Dank, auch für die Empfehlung.
Genieße deinen Sonntag.
Liebe Grüße zu dir.
Enni
diese Antwort melden
Kommentar von nadir (01.12.2020)
seitwärts gebogener schmerz ...

jau, das ist gut!! der rest aber auch ;)

lg
nadir
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Enni meinte dazu am 03.12.2020:
Herzlichen Dank, nadir, auch für Favo und Empfehlung, das freut mich.
LG
Enni
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Veröffentlicht am 27.11.2020, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 29.11.2020). Textlänge: 46 Wörter; dieser Text wurde bereits 99 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 13.04.2021.
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