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Wenn der Postmann drei Mal klingelt

Kommentar zum Thema Denken und Fühlen


von Agnete

Wenn der Postmann drei Mal klingelt

Wenn der Postmann drei Mal klingelt, weil er immer zu der Uhrzeit kommt, wenn ich meine Siesta halte und es deswegen halt länger dauert, bis ich an der Türe bin, dann weiß ich, er bringt all die schönen Dinge, die ich bestellt habe. Bestellt für die, die mir etwas bedeuten, die mir wichtig sind.
Das gute Hundefutter für Bertchen, das auch mein Dackel bekam und das es in dieser Stadt nicht gibt, Medikamente von der Online-Apotheke, die dort nur die Hälfte kosten, Kleidung, die schick ist, ohne dass man sie in einer Umkleidekabine extra ausgeklügelt beleuchten muss und natürlich Geschenke für uns alle, zum Beispiel Elisenlebkuchen aus Nürnberg zum Naschen im Advent, die wir früher von meiner Mutter jedes Jahr geschickt bekamen und deren Tradition ich nun als Oma weiterführe.
Ja, ich weiß, man soll nicht so viel Konsum betreiben, schon gar nicht online. Aber für Menschen wie mich, die nicht gut laufen können, ist das ein Einkaufsbummel ohne Schmerzen und mit ebenso viel Freude wie der früher in den Einkaufszentren.
Im Übrigen habe ich einfach auch gerne mal was da. Kleine, ausgefallene Dinge zum Verschenken  kann man immer gebrauchen. Für die Masseurin, die immer etwas länger massiert als das Rezept es ausweist, für die Apothekerin, die doch bei Lieferschwierigkeiten irgendwie noch an das wichtige Medikament für meinen Mann kommt, für die Tierärztin, die auch um neunzehn Uhr den Bertchen noch schnell untersucht, weil er seit einer Stunde plötzlich so hustet.
Eine Anerkennung  für etwas, was nicht selbstverständlich ist. Eine Geste von Mensch zu Mensch. Ein kleines Licht vielleicht.
Gestern schaute ich mit meinem Mann die Show „Fest der tausend Lichter“ im Fernsehen an. Früher habe ich solche Sendungen belächelt, aber seit meiner Hüft-OP hat diese für mich eine besondere Bedeutung.
Als examinierte Krankenschwester hatte sich meine Tochter damals Zutritt zur Intensivstation verschafft, weil ich nach der Operation nicht auf Station zurückkam. Wie sie mir später erzählte, ging es mir sehr schlecht und ich wäre bei der OP um ein Haar gestorben. Als ich nach zwei Wochen nach hause kam, ging es nur langsam bergauf und als diese Show im Fernsehen lief, war es die erste Sendung, die ich nach meiner OP sitzend im Wohnzimmer anschauen konnte. Mein Mann hatte, ohne Rücksicht auf den Wert des sündhaft teuren Cheffield-Sessels, die Rollen entfernt und einfach ein paar Holzblöcke unter den Boden genagelt. So dass ich hoch saß und der Sessel nicht rutschen konnte. Hand in Hand mit Dackel und Häschen auf dem Schoß haben wir damals das „Fest der Lichter“ angesehen und eine tiefe Dankbarkeit erfüllte mich, dass ich noch lebte, dass ich zu hause bei meinen Lieben sein konnte. Seitdem läutet diese Sendung  für uns den Advent ein und seitdem halten wir es so jedes Jahr. Noch am Morgen summe ich die Melodien, beginne die ersten Weihnachtsplätzchen zu backen und die ersten Päckchen versandfertig zu machen.
Das Adventslicht einlassen, eine Auszeit nehmen von allem, was uns belasten will, Freude und Licht verschenken. Und dem Postboten eine Dose Elisenlebkuchen geben, weil er nicht nur ein Mal, sondern drei Mal klingelt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (29.11.2020)
Liebe Agnete,
ich weiß seit langem, dass du kritisch schreiben kannst, aber dass du auch Harmonie kannst, ist mir neu. Eine Seite deines Wesens, die ich erfreut zur Kenntnis nehme.
Liebe Grüße
Ekki

PS: Überschrift: dfrei
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Agnete meinte dazu am 29.11.2020:
vielen Dank, lieber Ekki. Manche werden es bestimmt als Oma-Text verhöhnen, aber ich stehe dazu. man muss auch mal was Positives sehen und schreiben. Danke dir und lG von Agnete
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (29.11.2020)
Ich bin kein Freund davon, Begrifflichkeiten und Titel aus der Welt des Kinos als offenen Steinbruch zu sehen, in dem man sich einfach so bedienen kann, ohne auf den Ursprung auch nur ein klein wenig zu rekurrieren. Das ist eigentlich ziemlich respektlos, mit Verlaub.
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Judas antwortete darauf am 29.11.2020:
Die Dinge, über die du dich mittlerweile unter Texten aufregen kannst, werden langsam kreativ - aber auch lächerlich.
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niemand schrieb daraufhin am 29.11.2020:
@ Dieter
Wenn Du hier sagen willst , dass der obige Titel ein Plagiat ist
und man sich dessen nicht bedienen sollte, warum nennst Du das Kind nicht beim Namen, sondern drückst Dich so geschwollen aus?
LG niemand
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Dieter_Rotmund äußerte darauf am 29.11.2020:
Nein, kein Plagiat, nur einfacher Raubbau. Aber irgendwie hast Du recht, Ehre, wem Ehre gebührt, es sind ja sogar zwei Filme, zwei Versionen desselben Stoffs:

The Postman Always Rings Twice (USA 1946)
Regie Tay Garnett, mit Lana Turner.

The Postman Always Rings Twice (Deutschland / USA 1982)
Regie: Bob Raelfson, mit Jack Nicholson.

Dann gibt es offenbar auch noch eine Literaturvorlage dazu, einen Roman von einem gewissen James M. Cain.
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Agnete ergänzte dazu am 29.11.2020:
Ich hörte , alle Russen, die den Doktor-Titel erwerben wollen und Schiwago heißen, sollen umbenannt werden auf Obermaier, damit an der Filmkultur kein Raubbau betrieben wird. Hierzu soll am Internationalen Gerichtshof eine Klage angeregt worden sein von einem gewissen Diter Grotmund und seiner Protestgruppe Sundays for Sunnyboys. Wie man hört, wurde die Klage abgewiesen, da hunderte von Russinnen die Scheidung einreichten, weil sie nicht Obermaier heißen wollten.
Tja, so kann es gehen , Dieter.
Ansonsten schließe ich mich Judas an...
Adventsgrüße von Agnete
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (29.11.2020)
Klingt sehr liebevoll. LG Sä
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Agnete meinte dazu am 29.11.2020:
vielen Dank, lieber SÄ, auch für deine Empfehlung. LG von Agnete

Antwort geändert am 29.11.2020 um 18:32 Uhr
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Veröffentlicht am 29.11.2020, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 29.11.2020). Textlänge: 511 Wörter; dieser Text wurde bereits 110 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 04.03.2021.
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