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Verteidiger der Sinnesfreuden

Werbetext zum Thema Vernunft/ Unvernunft


von Terminator

Es spräche durchaus für die Sinnesfreuden, wenn ihre Verteidiger schöne und ästhetisch anspruchsvolle Hedonisten wären, doch die Lust am ungezügelten Essen wird von gesundheitlich bedenklich Dicken verteidigt und der liberale Standpunkt gegenüber der Sexualität von Leuten, die zu alt oder zu unattraktiv dafür sind, während gerade die, die den moralischen Rigoristen zur Sinneslust verführen könnten, zu gut um deren Destruktivität informiert sind und ihre enttäuschenden Erfahrungen damit zu früh im Leben gemacht haben.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Graeculus
Kommentar von Graeculus (09.12.2020)
der liberale Standpunkt gegenüber der Sexualität von Leuten, die zu alt oder zu unattraktiv dafür sind

Treffer! Das sitzt natürlich! Aber: Diese Leute sind inzwischen jenseits von Gut und Böse; als sie ihren Standpunkt entwickelt und sogar erkämpft haben, waren sie jung! Ich kann mich noch gut erinnern ... und möchte heute bloß nicht dem Fehler jener Moralprediger erliegen, denen die Früchte längst ungenießbar geworden sind. "Alte Kuh gar leicht vergißt, daß sie ein Kalb gewesen ist." Nein, nicht so!

Daß der Trend heute wieder zur Moralisierung von allem und jedem geht, bedauere ich tief.
Es war Nietzsches Irrtum, mit dem Tode Gottes könnten wir uns endlich auch von seiner Moral lösen. Die Nationalsozialisten und Kommunisten haben es mit dem 5. Gebot versucht, die 68er mit dem 6. Gebot. Nun ist die Moral wieder obenauf.

Dostojewskij meditiert über eine Mauer, die er wohl erkenne und für unüberwindlich ansehen müsse, was ihn aber nicht dazu bringe, vor ihr auf die Knie zu fallen und sie anzubeten.
Causa victrix deis placuit, sed victa Catoni.
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Terminator meinte dazu am 09.12.2020:
Lothar verglich mich mal treffend mit Savonarola, doch damit bin ich alles andere als im Trend. Das höchste moralische Gebot heißt heute: "Du darfst nicht urteilen!" (Echtes moralisches Urteilen gilt als Hate Speech).

Nietzsche hatte Recht, Gott (=das Ich der Renaissance, des Barock und der deutschen Idealisten, das moralische Subjekt des kategorischen Imperativs) ist tot, und damit seine Moral obsolet. Konsequenter Kantianismus gilt als mittelalterlich, stattdessen haben wir eine Kultur der pseudomoralischen Empörung. Nicht das Ich, sondern das Es regt sich auf: über Fatshaming, zu wenig Frauen in den Vorständen, vermeintliche Diskriminierung, und alles, was sonst so als unangenehm empfunden wird. Die Moral des Ich richtet sich hingegen gegen alles, was sie als falsch erkennt.

Die Moral ist tot, das Moralisieren hat Hochkonjunktur.
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