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Nacht über der Erde

Kurzprosa zum Thema Tod


von Regina

Saphirblaues Jupiterlicht färbt dem Schützen Zinkblech und Mitternacht dunkelblau, lässt Farbe schließlich hinter sich und taucht in schwarze Nacht bei klirrender Kälte. Die Schneekristalle funkeln und bilden mit ihrem Weiß die Polarisation des Saturnlichtes. Im Tod erscheint die Liebe als Schmerz bis in die Härte der Knochen, als Reue über Situationen, in denen sie nicht gelebt worden war. Trost, dass die Erde nicht im Dunkel bleibt, sondern wieder zurückkehrt zum Feuer, vom zarten Frühlingsanfang bis zum herbstlichen Farbenrausch. Der Jahreslauf nimmt seinen Gang und wir werden uns irgendwann im Laufe dieser Zyklen wieder begegnen und die Blockaden lösen. Das Naturschauspiel zeigt uns das Leben in diesen Kreisläufen, den Wechsel vom Erwachen zum Sterben und zur Rückkehr, ohne den das Leben keinen Sinn ergeben würde.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Al-Badri_Sigrun (61) (11.12.2020)
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Regina meinte dazu am 11.12.2020:
Danke, liebe Freundin.
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (11.12.2020)
Sehr, sehr schwülstig.
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Regina antwortete darauf am 11.12.2020:
Dein Komm. war in etwa so vorhersehbar. Das ist keine Art von Text, den du schätzt.
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Dieter_Rotmund schrieb daraufhin am 11.12.2020:
Mit Geschmack hat das kaum noch was zu tun - ich sage wie es ist.
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Al-Badri_Sigrun (61) äußerte darauf am 11.12.2020:
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Dieter_Rotmund ergänzte dazu am 11.12.2020:
Nein. Ich kann das Offensichtliche auch konkret belegen: Ein inflationäres und häufiges Vorkommen blumiger Adjektive und angestrengt poetisch angehauchter Begriffe/spaare auf nur wenigen Zeilen: "Saphirblau", "rabenschwarz", "klirrende Kälte", "funkeln", "Saturnlicht, "Tod", "Lichtferne", "elliptischer Gang", "Farbenrausch", "Zyklen".
Der Text ist ein Paradebeispiel für Schwülstigkeit. Was aber viel interessanter ist: Was bewog dich zu dieser Wort- und Begriffswahl?
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Regina meinte dazu am 11.12.2020:
Es ist ein Unterschied. ob ich einen nüchternen Bericht schreibe oder Farbbilder schildere. Nicht jedes Blau hat die Saphirqualität und dunkelblau ist nicht wie schwarz, diese Bilder beschreiben eine atmosphärische Stimmung, die ohne die Adjektive eben farblos wäre. Jupiter im Schützen und Saturn im Steinbock sind astronomische Positionen, deren Einfluss auf die Erdatmosphäre hier beschrieben werden. Da ist es wieder so, dass die einen, hier Sigrun, sich von dieser Bilderstimmung einfangen lassen, die anderen können nichts damit anfangen. Grundsätzlich zu behaupten, Adjektive hätten so wenig wie möglich in jedwedem Text zu suchen, halte ich für überzogen.
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 11.12.2020:
Es bleibt ein schwülstiger Text, da nutzt auch die Bezeichnung "Schilderung eines Farbbildes" nichts. Wenn die dann noch die Esoterik Einzug hält, ist die ernst zu nehmende Literaur sowieso verloren, sorry. Was ist denn so schlimme daran, einen einfachen Gang zum Bächer zu schildern? Bricht man sich dann einen Zacken aus der Krone? Mich interessiert wirklich: Was ist Deine Motivation?
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Regina meinte dazu am 11.12.2020:
Hier drücke ich Beobachtungen im Jahreskreislauf aus und verbinde sie mit Astronomie (das ist eine exakte, berechenbare Wissenschaft, hat erstmal nichts mit Astrologie zu tun, die die eine oder andere Deutung liefert). Ich sage: Schaut, das Blaulicht es Jupiters ist sichtbar, das wäre auch so, wenn ich am frühen Abend um diese Jahreszeit zum Bäcker ginge. Später im Dezember hast du schwarz-weiß, wenn Schnee liegt. Da ist die Erde am weitesten von der Sonne entfernt, Eso oder nicht. Damit lade ich den Leser ein, das Licht im Jahreskreislauf zu beobachten. Was daraus zu schließen ist, steht auf einem anderen Blatt. Schau in einen guten buntstiftkasten, da findet sich von lindgrün über maigrün bis zum Oliv auch mehr als nur Grün.
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Al-Badri_Sigrun (61) meinte dazu am 11.12.2020:
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LotharAtzert meinte dazu am 11.12.2020:
Lieber Dieter,
stell dir vor, was mir gestern passiert ist:
Die Userin niemand schrieb davon, wie die Natur wuchert. Ich erlaubte mir folgenden Einwand:

@ niemand
Natur wuchert nicht, Krebs wuchert. Bitte die Wortbank sauberhalten, ich möchte nämlich auch ein "Bütterchen" verzehren.

Mit lieben Grüßen, Lothar

Darauf bekam ich zu hören:
@ Lothar
Machst Du jetzt den Dieter?

Meine Antwort:
Nein Irene, ich erklärs aber gern:
Wucherung ist ungeordnet und ohne Zentrum.
Wachstum ist geordnet, hat mithin ein Zentrum, nämlich von innen nach außen. Hätte denn Dieter das auch so sagen können?

Hier nachzulesen: 
Und - hätte er?

Antwort geändert am 11.12.2020 um 16:03 Uhr
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 11.12.2020:
Man kann darüber diskutieren, ob das die passende Wortwahl ist, ja. Aber stattdessen zeigt sich überall nur Kritikresistenz.
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LotharAtzert meinte dazu am 11.12.2020:
Du mißverstehst mich - ich mache mir Sorge, bei Kritik sofort als Dieter bezeichnet zu werden. Mir geht es aber um Inhalt, nicht um Rechtschreibung o.ä.
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 11.12.2020:
Im Grunde ist das auch nicht mehr lustig, sondern nur unhöflich und herablassend, man äußert sich unflätig über meist nicht anwesende Dritte. Ich sage ja auch nicht. jemand würde teichhüpfen, wenn er/sie einen besonders wirren Text geschrieben hätte. Früher wurde auf kV weniger gepöbelt.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 11.12.2020:
Dieters Einstellung amüsiert mich im Allgemeinen ebenso wie Deine, Sigrun, und eigentlich würde ich mich in diese Diskussion nicht einbringen, aber es geht eigentlich gar nicht um Dieters Kenntnisse über Literatur, denn sein Wissen darum als Journalist dürfte nicht geringer sein als Deines, sondern um den Umgang damit und im Allgemeinen gebe ich Dir da recht, jedoch nicht in diesem Fall, denn Dieter hat sich ausnahmsweise dazu herabgelassen, Regina ausführlich zu erklären, warum er diesen Text schwülstig findet.
Leider hat Dieter die schlechte Angewohnheit, mit Schlagworten zu argumentieren, so dass seine Kommentare stets den Eindruck persönlicher Natur vermitteln, was ich an Reginas Text moniere, ist, dass hier eindeutig die Stilismen der Trivialliteratur Verwendung finden, ein Grass (Hochliteratur), ein Schätzing (Unterhaltungsliteratur) würden den Gang zum Bäcker, um mal bei Dieters Beispiel zu bleiben, ganz anders beschreiben als bspw. eine Marlitt (Trivialliteratur), die zu ihrer Zeit jedoch sehr viel und ausgiebig rezipiert wurde.
Ebenso wie Lothar mag auch ich es nicht, wenn mir "dietern" vorgeworfen wird, es zeigt mir aber deutlich, dass das Schubladendenken auf kV vor den Wenigsten halt macht.
Meine Kritik, Regina, bezieht sich übrigens nur auf diesen Text, Du kannst Dir gewiss sein, dass ich viele Deiner Texte schätze und ich finde, dass Du mit Dieters Art von Kritik viel besser umgehen kannst als viele andere kV-User.
Mein gängigster Spruch, was Dich angeht, Dieter, lautet mittlerweile: Bist Du zu stark, bin ich zu schwach, und der Rat, wenn ich mich richtig entsinne, stammt er von Johannes Mario Simmel, für Dich, liebe Sigrun, lautet: "Einfach nicht ignorieren."
😂😂
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Regina meinte dazu am 12.12.2020:
Ich muss ja Dieter nicht verteidigen, das kann er ja selber. Aber es grenzt an Mobbing, wenn auf jede Bemerkung, die er macht, Pöbeleien folgen, die einer vom anderen nachahmt. Das ist niveaulos. Was mich anbetrifft, kann ich unter meinen Texten auch mal vernichtende Kritik stehen lassen. Indem ich sie freigebe, setze ich mich der Meinung der Leser aus, die sehr unterschiedlich ausfällt. Renkking-Kritik ist gut, weil da meist versucht wird, herauszufinden, was gemeint war. Das ist eine fruchtbare Auseinandersetzung.
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Graeculus meinte dazu am 13.12.2020:
Später im Dezember hast du schwarz-weiß, wenn Schnee liegt. Da ist die Erde am weitesten von der Sonne entfernt [...]

Das ist falsch. Das merkt man schon daran, daß im Dezember in Australien (insgesamt: auf der Südhalbkugel) Sommer ist. Zwar ist die Erde im Laufe eines Jahres tatsächlich unterschiedlich weit von der Sonne entfernt (elliptische Bahn), aber für Sommer und Winter gibt es eine andere astronomische Erklärung. Du findest sie sicher heraus!
(Ich hoffe, daß Deine astrologischen Kenntnisse besser sind als Deine astronomischen.)
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Regina meinte dazu am 13.12.2020:
Dann liegt es an der Neigung der Erdachse, dass da dann bei uns mehr Schatten ist. Da muss ich tatsächlich umdenken mit der Sonnenferne.
Meine astrologischen Kenntnisse sind auch nicht gut, ich bin keine Astrologin.

Antwort geändert am 13.12.2020 um 23:53 Uhr
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Thomas-Wiefelhaus
Kommentar von Thomas-Wiefelhaus (11.12.2020)
die rabenschwarze Nacht ist eine sogenannte Tautologie und ehrlich gesagt, erscheint sie mir recht abgegriffen.
Allerdings bietet sie den Kontrast zum Farbspektrum, kann also nicht schwarz genug sein.

Du verwendest entgegen einer allgemeinen Schreibregel viele Adjektive.
Ich beachte diese Regel nur als Empfehlung. Eine meiner Lieblingsgeschichten Schischyphusch von Wolfgang Borchert hat geradezu viele treffende Adjektive, ohne die Borcherts Geschichte einiges fehlen würde, weil jedes Wort sitzt.

Bei den Farb-Adjektiven zu sparen, würde die Nacht grau machen. Bei den anderen Adjektiven würde ich überlegen einige zu streichen.
Meine Erfahrung: Jeder lies anders und hat ein anderes Verhältnis zum Nachthimmel. Hat dazu andere Bilder in der Birne. Geschichten so schreiben, das sie fast allen gefallen, ist fast unmöglich,

Kommentar geändert am 11.12.2020 um 16:40 Uhr
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AvaLiam
Kommentar von AvaLiam (11.12.2020)
Hallo Regina,

ich selbst mag (auch) keine überladenen Bilder und Haufen von Adjektiven in Texten.
Ich kenn deine Texte nun aber lang genug, um zu wissen, dass du sie gezielt nutzt und in sachlichen Texten sehr sparsam verwendest.

Hier, in diesem Text oder vielmehr Bild empfinde ich die Wahl der Worte als Beschreibung einer Art "Explosion", die genauso gemeint ist und ohne jene Worte nicht diese Tiefe erreicht hätte.

Kurzum - ich finds GENAU richtig. Keins zu viel - aber auch keins zu wenig.

Mir gefällts.
LG - Ava
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Regina meinte dazu am 11.12.2020:
Danke, Ava
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Graeculus
Kommentar von Graeculus (13.12.2020)
Trost, dass die Erde in der äußersten Lichtferne nicht stehen bleibt, sondern ihr elliptischer Gang wieder zurückkehrt zum Feuer, vom zarten Frühlingsanfang bis zum herbstlichen Farbenrausch.

Wie gesagt, die Jahreszeiten haben nichts mit der elliptischen Bahn der Erde um die Sonne zu tun. Auf der Südhalbkugel herrschen jetzt, im Dezember, Sommer, Wärme, Licht.
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Graeculus meinte dazu am 13.12.2020:
Noch ein Argument: Hingen die Jahreszeiten von der elliptischen Bahn der Erde ab, dann müßten wir zweimal im Jahr Sommer und zweimal Winter haben.
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Regina meinte dazu am 13.12.2020:
O weh, ich habe die Ellipse gelöscht. Hat freilich wieder keiner gemerkt außer dir.
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Wasser und Geist.
Veröffentlicht am 10.12.2020, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 13.12.2020). Textlänge: 124 Wörter; dieser Text wurde bereits 152 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 22.06.2021.
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