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Moralität und Legalität

Monolog zum Thema Normen und Werte


von Terminator

Die moderne Gesellschaft betrachtet die Einhaltung des positiven Rechts als Pflicht und die Erfüllung moralischer Gebote als Kür. Es gilt als verwerflich, zum Schutz der (eigenen oder fremden) Ehre (ja sogar der Würde) Gesetze zu brechen. Wer im Rahmen des Legalen bleibt, hat das Soll erfüllt; wer manchmal über das gesetzlich Geregelte hinaus moralisch handelt, verdient sich ein Extra-Lob. Dieses Verständnis von Legalität als Pflicht und Moralität als Kür ist eine verkehrte Ethik.

Die Legalität ist der Bereich des bedingt Erlaubten und Verbotenen, die Moralität der Bereich des unbedingt Gebotenen. Das moralische Gesetz ist zwingenderweise ein kategorischer Imperativ, es erhält den unmittelbar verpflichtenden Charakter aus sich selbst. Darum ist es immer zwingend geboten, moralisch zu handeln. Meistens sind Gesetze des positiven Rechts und moralische Gebote deckungsgleich, weil Moralität sich im sittlichen Gemeinwesen niederschlägt. Das Gegenteil des gesetzlich Verbotenen ist allein deshalb unbedingt geboten, weil es das moralisch Gebotene ist. Oft sind aber positive Gesetze willkürlich (amoralisch) oder gar antimoralisch. In diesem Fall muss das positive Recht immer dann gebrochen werden, wenn es mit dem moralischen Gesetz kollidiert.

Es gilt ein Primat der Moralität vor der Legalität: das moralische Gesetz zu erfüllen, ist eine vollkommene Pflicht des Menschen, weil es unbedingt geboten ist; das positive Recht zu erfüllen, ist eine unvollkommene Pflicht, weil es nur dann geboten ist, wenn die legale Rechtspflicht mit der moralischen Pflicht übereinstimmt. Willkürliche aber nicht antimoralische Gesetze zu befolgen, ist ein hypothetischer Imperativ: tu es, um nicht bestraft zu werden. Ein positives Gesetz, das gegen das moralische Gesetz verstößt, setzt sich selbst moralisch außer Kraft, und ist nicht als Gesetz, sondern als kriminelle Drohung zu betrachten, - und wer die Befolgung dieses Gesetzes mit Gewalt einfordert, als Terrorist.

Anmerkung von Terminator:

"Verbote sind letztlich symbolische Akte des Aberglaubens: als ob es die Bösen von der Begehung einer Tat abschrecken würde, dass sie verboten ist. Feige und ignorante Selbstberuhigung, weiter nichts. Willst du ein Verbrechen verhindern, musst du es physisch unmöglich machen". Vincent Langole


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