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Holdoora IV: AHInhaltsverzeichnisKollektivschuld und Einzelschicksal

Holdoora V: HH&K

Geschichte zum Thema Mord/Mörder


von Terminator

Ich bin wie Buddha. Er kannte 30 Jahre kein Leiden, doch als er zum ersten Mal im Leben Leiden sah, wusste er: Leben ist Leiden. Ich habe nie gelitten, hatte eine glückliche Kindheit, Jugend, Spätjugend, Nachjugend, Nachspätjugend, doch im Erwachsenenalter von 60 wurde bei mir Krebs entdeckt. Und das ist Leiden! Seitdem weiß ich, dass das Leben Leiden ist und lasse Menschen leiden. Willst du auch? Foltere und töte ab 5000 Dollar pro Session bei Holdoora!

Das ist Eric. Er wollte ein Schönling sein, und das am liebsten ewig. Und nun ist er das hässlichste Monster, das man sich vorstellen kann. Kennst du auch jemanden, der dich nervt, dir auf den Sack geht? Dieser Mann war ein undankbarer Kunde, und ich habe das aus ihm gemacht. Was würdest du aus jemandem machen, der dein Auto gestohlen oder mit deiner Frau gefickt hat? Sag es mir, und wenn der Preis stimmt, tun wir es ihm gemeinsam an.

Hi, ich habe für diese Sendezeit bezahlt, um dir und der ganzen Welt mitzuteieln: Fickt euch alle! Ich war Cop, jetzt bin Verbrecher. Vergewaltiger! Mörder!! 17 Vergewaltigungen, 15 Morde, und ich laufe immer noch frei rum. Fangt mich, na los!

„Das ist doch Jeff!“ „Ja, du verfickter verschissener Bengel, und jetzt lass mich bitte weiterarbeiten“. Prof. Dr. Dr. Dr. war fast fertig mit dem Neuronetz und freute sich: ein ganzes Land kaufen, jeden einzelnen Einwohner fernsteuern! Vielleicht ein interaktives Videospiel daraus machen? Nimm den Joystick und spiel das Leben eines echten Menschen! Kurz: er war busy und fühlte sich richtig jung. Doch dann kam sie.

Die elegante schwarzgekleidete Frau Ende 20 stellte bitter fest: „Ich sehe nicht mehr das Kind in ihr“. „Und was wollen Sie von mir?“ „Machen Sie aus meinem Mädchen eine Art Mumie, die niemals altert. Ich weiß nicht, Sie sind das Genie. Sie soll für immer so bleiben wie sie jetzt ist“. „Aber jetzt ist sie doch kein Kind mehr. Sie meinen bestimmt, wie sie gestern war?“ Ein Schuss fiel. Die Verzweiflung entlud sich blitzschnell, die schöne Dame schoss sich in den Mund. Der Executor, ein gewissenhafter ISTJ-Mann, und die Archive gehörten jetzt dem Professor. Er legte seine Arbeit zur Seite und stöberte bis er erschrak und dann wütend um sich schlug, bis er sich an einer Glaswand verletzte. „Lass mich“, befahl er seinem Leibarzt, „ich will verbluten“.

Der Bengel konnte seine Freude nicht verbergen, dass er jetzt den Turm und Holdoora übernehmen würde und einfach alles. Blutend und torkelnd ging der Alte zum Fahrstuhl, fuhr runter und mumelte: „Präemptiv... präemptiv“. Der Dame in Schwarz war gar nichts passiert. Sie hatte Unheil gestiftet, weil etwas hätte passieren können. Damit hatte sie ihn im Bösen übertroffen.

Aus dem Turm ging Prof. Dr. Dr. Dr. in den Park, in dem der ungefasste und fassungslose Vergewaltiger und Mörder eine frische Leiche zerfleischte. Der blutende alte Mann setzte sich zu Jeff. „Professor? Professor, sehen Sie, ich habe ihn getötet und esse sein Herz, und alle gehen vorbei, und es ist allen egal“. „Herrlich“, nahm er eine Niere und steckte sich in den Mund, „und nennen Sie mich Ciq“.

Ein paar Straßenköter beteiligten sich am kannibalischen Festessen. Ciq holte ein Auge heraus und aß es, während Jeff versuchte, den Schädel des von ihm Getöteten aufzubrechen, um an sein Gehirn zu kommen. Fotos und Selfies wurden gemacht, darüber hinaus ließ man die Essenden in Ruhe. Sie saßen unter einem Baum, Chiffre wurde immer schwächer, wollte aber den Tod nicht mehr überlisten. „Was ist deine Geschichte, Ciq?“ fragte Jeff. „Es ist so lange her“, murmelte der Alte, „fast 85 Jahre, und ich denke immer noch jeden Tag daran“.

Der Bengel enhancte sein junges Brain. Musste er ja, als 12-Jähriger, dem jetzt ein Billionenunternehmen gehörte. Im Schnellverfahren wurde erstmal sein natürlicher IQ von 98 auf 180 erhöht. Eile und Betriebsamkeit. Und großes Ausmisten: All die Monster und Spielereien, die keinen wirtschaftlichen Nutzen hatten, mussten weg. Die Chinesin und die Schwedin, beide mit I-Kühen von über 200, nahmen den Jungen unter ihre lesbischen Fittiche.

„Ich war in ein Mädchen verknallt. So einfach ist es, Jeff. Ich war verliebt und wollte nur Händchenhalten&Kuscheln. Kein Psychopath hat meine Eltern umgebracht, es war alles cool. Ich wurde auch nicht misshandelt oder missbraucht, na gut, meine Englischlehrerin hat mich gefickt, als sie mir in der 9. Klasse die zweitbeste Note gab. Ich war zwar der Klassenbeste aller 9. Klassen des Landes, aber die eine Note war nicht die Bestnote. Aber das habe ich verschmerzen können. Nein, wirklich. Nein, was lachst du. Ich bin kein perfektionistischer Psychopath“. Jeff flüsterte: „Sag mir, dass das Mädchen nicht echt war. War es künstlich? War es kein Mensch? Ja, ich wusste es, es war kein Mensch...“ „Was jammerst du da? Denkst du, dass das Leben Spaß ist? Es ist grausamer Ernst, und es gibt nie eine zweite Chance. Aber welches Mädchen willst du, dass es nicht echt gewesen sein soll? Das, das du schändetest, oder das, das Dhae zerfetzte? Er hat nämlich keinen Schwanz, weißt du? Er ist kein sexueller Sadist, er ist einfach nur Sadist. Er zerfetzt die Dinger in der Luft wie ein krasser Pole ein Telefonbuch...“

„Hör auf zu heulen, Jeff. Ich erzähle dir meine Geschichte. Ich war also verknallt in dieses Mädchen, und das Mädchen in mich, Und es war alles so schön. Doch eine Bitch aus unserer Klasse war eifersüchtig. Sie wollte meiner Geliebten etwas geben, und als mein Engel die Hand hinhielt, da legte sie ihr so eine Art Made oder Larve in die Hand. Ich weiß nicht mehr, warum ich entsetzt schrie, weil sie sich so ekelte und ich mich mitekelte, oder weil ich mich so ekelte, dass sie sich nicht ekelte, jedenfalls war an jenem Tag meine Liebe im Ekel untergegangen und ich schwor, meine Genialität zum Schaden der Menschheit zu nutzen. Zuerst half ich Verbrechern sogar umsonst, und erst mit 40 begriff ich, dass ich ohne Wissenschaft nicht lange genug würde leben können, um die Welt in das zu verwandeln, was ich in jenem Moment empfand. Ich gründete ein Labor, ein Unternehmen, und jetzt, wo ich sterbe, weiß ich, dass schon in wenigen Jahren Holdoora die ganze Welt übernehmen und in Holdoora verwandeln wird. Die Erde wird in Holdoora umbenannt. Es wird eine Welt der Dinge sein, alles wird Ding, keine Würde, keine Ehre, keine Liebe, nur sich im Leiden windende Materie. Genug gesagt, jetzt sterbe ich. Verflucht, da kommt Mitch! Steh auf, Jeff! Vergewaltig! Töt! Lass dich von Mitch nicht erschießen!“

„Mitch!“ schrie Jeff. „Mitch! Miiiiitch! Töte mich! Töte miiiich!“ Doch Mitch war so besoffen, dass er seinen alten Freund und Copkollegen nicht einmal erkannte. Er torkelte und wedelte mit seiner Dienstwaffe, während Passanten mit ihm Selfies machten. Einer lief auf den toten Ciq Chiffre zu und redete auf den genialen Franzosen ein: „Professor, Professor, ich bin einer Ihrer Tiger! Professor, was muss ich essen, damit sich in meinem Körper dieses Vergewaltigungssperma, diese Säure bildet? Professor, ich habe seit drei Tagen nicht mehr gefickt, was muss ich essen, was? Muss ich Menschen essen? Ja, gern, ich esse Menschen, ich esse alles, ich will, dass mein Körper weiter diese Säure produziert, das ist so geil... Nobelpreis! Nobelpreis!“

Eine Kolonne Panzer fuhr in den Park und sorgte für Ruhe, bevor eine Demo gegen die Übernahme der Infrastruktur der Stadt durch Holdoora stattfinden konnte. Die Panzer überfuhren jeden, der nicht schnell genug war. Yes, there was blood.

Holdoora IV: AHInhaltsverzeichnisKollektivschuld und Einzelschicksal
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Dies ist ein Heft des mehrteiligen Textes Literatur.
Veröffentlicht am 01.01.2021. Textlänge: 1.230 Wörter; dieser Text wurde bereits 53 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.05.2021.
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