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Prosagedicht zum Thema Ekstase


von LotharAtzert

Schrecklich, was wir früher alles an der Wirklichkeit nicht sehen konnten, nur weil es Lehrer und Erzieher  nicht mehr zu  lehren vermochten ... oder nicht durften, es für unwichtig hielten, oder für Blödsinn gar - die Entsprechungslehre. Im Frühling zum Beispiel werden die Knospen genannten Anschwellungen hart, dann stürmt die pure Lust hinaus, aus allem Grünzeug, was den Winter überstand – Mars, der Frühlingsbringer treibt's aus.
Als ich das erste mal Mädchenbrüste mit eigenen Händen fühlten durfte, hätte mich die Analogie sicher umgehauen, so aber war die Explosion gleich ein uranischer Schock und … vorbei alle Lust.
Das Wortlose wird unauffindbar, geht zum Hades, da das Empfinden nur auf in sich gefundene Bildgestalt re-agieren kann, was also Wikipedia, ja das ganze Internet ungeeignet, nein, überflüssig macht. Im natürlichen Leben in der Jugend ist das plötzliche, von Lustempfindungen begleitete Anschwellen immer ein Frühlingsbeginn. Wie hätte ich schon als Bub auf diese Offenbarung hingefiebert.

Und nicht nur ich konnte mir keinen Reim aufs Leben machen, meine Generation, sowie deren Kinder, Kindeskinder, die in ihrer seelenlosen Technologie, sowie Überreizung von allem, was noch reizbar ist, den Planeten inzwischen verspielten und es nicht einmal hören wollen, was stetig weiter zerstört wird. Es scheint des Menschen Schicksal zu sein, zur Reue niemals Veranlassung zu sehen – was einem Hauptgewinn in der Seelentombola entspräche.

Der Reiz, das Hervorkitzeln von letzten, nicht mehr nachwachsenden Roh-Stoffen,“seltene Erden“ - wie blöd muß man sein, es auch noch so zu benennen.

O Eros.

Mehr als ein halbes Leben lang musste ich mich geistig verstecken, um nicht (argumentativ) totgeschlagen zu werden, oder in einer Anstalt, von der der modernen, noch immer grün eingefärbte Intellektuelle nichts ahnt, was ein modernes Seelen-KZ ist. Weil die „Elite“ es so will und sie will die uneingeschränkte Herrschaft für die Wissenschaft. Alles soll sich ihr unterwerfen, was sie allerdings absichtlich anders sieht: nicht Unterwerfung, sondern Beweise sollen Sicherheit erbringen.

Heute ist das anders. Man nimmt mich nicht mehr ernst und ich kann jetzt unbekümmert ein Ordnungsgefüge (Saturn-Jupiter) artikulieren.
Ich will nicht über etwas schreiben. Nicht worüber – sondern mitten rein. Mittenrein ins Artikulieren. Das Mittenrein ist die Macht Plutos: als Entsprechungsbild die Made, die von außen, vom Mutter-Insekt in die wachsende Frucht eingestochen zum Obstkern sich durchfriß und -scheißt.
Was weg ist, ist weg und kommt nicht mehr, Das Mittenrein jedoch ist immer präsent.


Das Maul und die Klappe, o Lord. Das aufgespritzte Lippenpaar, die Reizüberflutung, die Lochumrandung/rundung dung dünger jünger junge Jung.
Ah der Carl Gustav wieder - der spukt mir manchmal noch im Kopf herum.

Damit zurück zum Rückzug.


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Kommentare zu diesem Text


DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (28.01.2021)
Als echte gemeine Maulknappe reizüberfluteter Internetnebenstrassen, ständig nach den immer zurückweichenden Früchten springend, geistige Früchchen wurde meine Generation noch genannt, weder die 68er noch die 80er, eine komplett in sich verworrene Symbiose beider, die weder den Schmerz der Einen noch den Hochmut der Anderen gut hiess. Folge ich den Gedanken dieses Textes teilweise in innerem Aufruhr, meine Grossmutter stürzte noch mit Kaffee und Kuchen, ohne zu klopfen zur Tür herein als der erste Mädchenbesuch kam.... um dann freudestrahlend beides anzubieten.

Kommentar geändert am 28.01.2021 um 14:41 Uhr
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LotharAtzert meinte dazu am 28.01.2021:
O da gibt es tatsächlich Übereinstimmungen. Meine Großmutter wollte auch ohne zu klopfen rein. Doch weil ich ein vorausdenkendes Menschlein immer schon und ein Schlüssel in der Zimmertür war, drehte ich den, mit entsprechenden Warnhinweis an die zu Begreifende, kurzentschlossen rum. Und es fehlte auch an Kaffe und Kuchen, von daher ...

Kurze Zei später gratulierte mir das Mädchen schriftlich zum "Geburztag". Und ich ihr zu ihrem neuen Freund.
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LotharAtzert
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Dies ist ein Gesang des mehrteiligen Textes Kinder des Meeres.
Veröffentlicht am 28.01.2021, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 28.01.2021). Textlänge: 424 Wörter; dieser Text wurde bereits 81 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.05.2021.
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