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Die Rose

Text zum Thema Neuanfang/ -orientierung


von Mercia

Einst, vor gar nicht langer Zeit
waren meine Füsse wund,
vom Weg den ich gelaufen bin

Weit bin ich gegangen, durch Irrungen und Wirrungen
und
meine Seele war schwärend und blutig

Ich war ausser Atem
und voller Angst
die Angst frass meinen letzten Mut
den ich noch hatte,
um auf den Beinen zu bleiben

Alle Tränen,
die ich hatte,
habe ich geweint,
Furcht und Zweifel frassen sich
an meinem Innersten satt

Ich stolperte auf schmerzenden Beinen
den staubigen Pfad meines Lebens entlang.
Und wenn ich zurückschaute,
sah ich nur Asche, Verfall und Trostlosigkeit

Während ich mich schmerzvoll dahin schleppte,
mit einem letzten Ruck im Willen,
sah ich eine Rose inmitten all der Verzweiflung,
am Wegesrand

In all dem Grau und der Hoffnungslosigkeit,
solch ein schönes, vitales Wesen.
Ich roch an ihr, sprach zu ihr

Von da an kam ich stets zurück zu ihr
Und jedesmal,
wenn ich bei ihr war
fühlte ich mich ein wenig stärker und besser

So ging es Monat für Monat,
eine lange Zeit

Wenn ich zu ihr kam,
fühlte ich,
dass meine Beine mich besser trugen,
dass meine Seele ein wenig weniger schmerzte

Dann kam die Zeit,
da die Rose meinte,
dass ich sie nun nicht mehr brauche,
dass ich im Inneren gar selbst eine schöne Rose haben könne

Wie sollte ich ohne diese eine Rose bestehen?
wo doch mein Weg noch so lang
und
beschwerlich ist

Wo sie mir so viel Zuversicht,
jederzeit geschenkt hat

Sie sagte,
es sei an der Zeit für mich
zu gehen,
aufrecht und mit leichterem Gepäck

Einst werde ich wiederkehren
und
ich weiss, sie wird da sein
am Wegesrand,
vielleicht ein wenig älter als jetzt,
genau wie ich

Und dann wird mein Rucksack,
der jetzt noch sehr schwer ist,
von all dem Leid, das ich erfahren habe,
vielleicht leichter sein

Und vielleicht
werde ich dann größer sein,
gewachsen

Und vielleicht bringe ich Geschichten mit für die Rose,
die da bleibt am Wegesrand,
als Geschenk für das,
was sie mir gab

Vielleicht gibt es eine Rose für Jedermann,
der verzweifelt ist
und dessen Füße ihn nicht mehr tragen wollen

Ich wünsche es mir,
für Alle

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