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Guglhupf

Erzählung zum Thema Alleinsein


von Mondscheinsonate

Im Schneidersitz auf der Couch, die Decke darüber. Unter der Decke liegt der große Britisch Kurzhaar, kurz Emil und schnurrt, auf der Decke, am linken Bein die Bauernkatze Mathilde und am rechten Bein das Bürgerliche Recht, genauer das Schuldrecht, Allgemeiner Teil und in der Luft hängt, baumelt, der schwere Guglhupfduft. Sonntags gab es immer Guglhupf auf den, mit Spitzendeckchen belegten Tisch, unter der Woche lag Plastik darauf. Überhaupt lag immer ein großes Laken auf den Sitzgelegenheiten, die nicht täglich benutzt wurden, die Wahrheit wurde auch zugedeckt.
Die Tradition führe ich nun fort, ich weiß nicht, ich finde, obwohl ich alleine bin, möchte ich es mir einfach schön machen. Früher läuteten die Kirchenglocken aus dem Radio und wir gingen auch zur Messe. Das spare ich mir jetzt, aber, der Guglhupf sollte schon sein. Früher gab es auch kein Bürgerliches Recht, aber den Herrn Reifböck, der zum Schnapsen kam, Kartln, ein Kartenspiel, aber in Wahrheit saufen, denn zum Kartenspiel trank er Schnaps zum Schnapsen und aß den Guglhupf mit Obers und sagte jedesmal: "So guad!"
Ja, man konnte die Uhr nach der genussvollen Aussage stellen, 12:42 und ich weiß das noch ganz genau, weil es jahrelang geschah, jeden Sonntag, nach dem Mittagessen und um 12:43 trank er seinen zweiten Schnaps, Birne, Vitamine, wie er sagte, hochwertige, fügte er hinzu. Und, da lachte der Opa, trank nicht mit, weil der trank nur teuren Whiskey und den alleine in seinem Zimmer, offiziell nur ein Bier am Tag und das am Abend zum Abendessen. Und, sonntags gab es auch Essen bei den Loibls, unseren Verwandten zweiten Grades, nach der Kirche gingen wir also ins Gasthaus und da bestellte ich immer ein Naturschnitzerl mit Reis und Gurkensalat und das bestelle ich heute noch gerne und das immer, wenn es möglich ist. Aber, bei der Oma waren wir bei den Loibls und sonntags war Frühschoppen vom Schützenverein, da waren die Männer schon ausgelassen und besoffen, rauchten das Gasthaus zu, da regte sich die Oma jedesmal auf, brüllte aber gleichzeitig mit vollem Mund über Tische, dass der Peppi doch den Bierwärmer für den Herrn Doktor bringen sollte und eigentlich trinke ich auch kein einziges Getränk aus dem Kühlschrank, nur von draußen, weil es das bei uns nicht gab, im Kühlschrank war nur das Essen und vom Brot wurde noch der Schimmel gekratzt, das aß ich aber nie, das fand ich ekelhaft und die Oma kaufte eine ganze Stelzn, ein Eisbein, und da säbelten wir die Stückchen vom Bein, mussten aber vorher beten, der Opa nicht.
So gibt es Guglhupf am Sonntag, wie früher, dasselbe Rezept, aber, ohne das Drumherum, was sehr kurios war, einfach nur Guglhupf mit Emil und Mathilde.

Mondscheinsonate
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Veröffentlicht am 13.02.2021, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 13.02.2021). Textlänge: 444 Wörter; dieser Text wurde bereits 53 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.05.2021.
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