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Gedanken am Morgen

Gedankengedicht zum Thema Denken und Fühlen


von ELGO

Gedanken am Morgen

Schon wieder wach, ist viel zu früh
Kann nicht schlafen, trotz aller Müh

Nun kommen sie in großen Mengen
Hab keine Chance sie zu verdrängen

- die Gedanken
- ganz nah
- in meinem Kopf

Sie schleichen sich in mein Gehirn auf leisen Sohlen
Machen sich dort breit, ganz unverhohlen

- die Gedanken
- ganz nah
- in meinem Kopf

Will sie los sein, ignorieren
Doch das will nicht funktionieren
Mit Übungen wollt ich sie überlisten
Doch als ob sie das wüssten,
waren sie danach, wieder da

- ganz nah
- die Gedanken
- in meinem Kopf

Habe schon einiges unternommen,
um sie aus meinem Kopf zu bekommen
Wenn sie kreisen wild umher,
stell ich mir vor, ich knall sie ab,
mit einem Gewehr
Todgeglaubt sind sie nun weg
Doch am nächsten Morgen,
welch ein Schreck

- wieder da
- wieder ganz nah
- in meinem Kopf
- die Gedanken

Irgendwann hab ich sie aufgeschrieben,
auf ein Blatt Papier
Sah sie dort und dachte mir :
Nun steh`n sie hier in diesem Buch
und spuken nicht mehr wie ein Fluch,
in meinem Kopf

- ganz nah
- die Gedanken

Anmerkung von ELGO:

Dies ist mein erstes Gedicht. Ich habe es im Juni 2018 geschrieben.
Nach einem Zusammenbruch lag ich jede Nacht wach, die Gedanken wollten einfach nicht aufhören.
Ich habe sie dann aufgeschrieben und mein erstes Gedicht entstand.
So ist das Schreiben von Gedichten für mich zur Therapie geworden.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Stelzie
Kommentar von Stelzie (14.02.2021)
Herzlich willkommen bei kV. Das Gedicht würde ich gnadenlos kürzen, aber ich bin auch eher der Kurzgedichteschreiber... 🙂

'Totgeglaubt, weil ich sie ignorierte
wurden sie doch an jedem Tag
ein wenig schwerer,
Als irgendwann sie vor mir standen
auf dem weißen Blatt Papier
war mein Kopf frei.'

Liebe Grüße
Kerstin
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Ralf_Renkking meinte dazu am 14.02.2021:
Von mir ebenfalls ein herzliches Willkommen, sowie eine Kritik, die aber nicht die Länge des Gedichtes betrifft, weil das ein Stilmittel zur Verdeutlichung der Gedankenschwemme sein dürfte, sie richtet sich eher gegen die Organisation der Gedanken in Reimform, denn wenn ihre Niederlegung als Therapie dient, gibt es nichts Besseres, als sie anschließend in eine professionellere Form zu gießen, bzw. z. B. das Holpern zu entgraten oder etwa eine Gedankenmelodie zu entwickeln, etc. pp., denn dadurch gewährleistest Du nach und nach, dass sie schon während der Entstehung etwas weniger chaotisch daherkommen. 🥳

Ciao, Frank
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ELGO antwortete darauf am 16.02.2021:
Danke für deinen Kommentar.
Ich bin keine professionelle Schriftstellerin, deshalb weiß ich nicht was eine professionelle Form ist. Das was da steht ist einfach nur meine Form des Ausdrucks. Mein ganzes Leben war ich nicht in der Lage meine Gefühle auszudrücken. Jetzt durch das Schreiben meiner Gedichte gelingt mir das. Und wenn es dir chaotisch erscheint, ist es wohl so, dann sind meine Gedanken und Gefühle chaotisch. Und es holpert dann auf dem Papier, genauso wie es in meinem Kopf holpert. Das bin ich .Das ist meine Gedankenmelodie. Wenn sie anderen nicht melodisch erscheint, ist das deren subjektives Empfinden.

LG Elke
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Corvus
Kommentar von Corvus (15.02.2021)
Schreiben als Therapie hilft in der Tat, Dinge mit etwas Abstand zu betrachten, je nach dem, wie weit man das Geschriebene von sich hält
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ELGO schrieb daraufhin am 16.02.2021:
Danke für deinen Kommentar😊
Ja dieses Gedicht habe ich vor über 2 Jahren geschrieben. Wenn ich es heute lese, merke ich erst wieviel sich seitdem getan hat. Es zeigt mir das es immer weiter geht und das ich es immer wieder aus der Krise raus schaffe.
LG Elke
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (15.02.2021)
Herzlich willkommen bei kV.

Zur Anmerkung: Da bist du auf kV eine von sehr vielen. Ich persönlich halte Schreiben als Therapie als lyrical abuse, aber hier auf kV darf man ja alles. Ich würde mich freuen, wenn Du dich aus diesen Zwängen befreien und aus freien Stück schreiben würdest. Nun ja, time will tell.
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Ralf_Renkking äußerte darauf am 15.02.2021:
[... aber hier auf kV darf man ja alles ... ]

Häh? Wo bitte gibt es denn ein Verbot, Schreiben als Therapie zu nutzen?

Du darfst Dich nicht wundern, dass einige Autoren Dir gegenüber persönlich werden, wenn Du mit solch pseudorhetorischem Mist um die Ecke geprescht kommst, Dieter.

Ciao, Frank
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Dieter_Rotmund ergänzte dazu am 15.02.2021:
Dieses Verbot gibt es nicht, meine Anmerkung war nicht ironisch. Das Fach Pseudorhetorik ist mir unbekannt.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 15.02.2021:
😂😂
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 15.02.2021:
So ist es.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 15.02.2021:
Daran solltest Du aber mal wirklich arbeiten, wie wäre es mit einer Schreibtherapie? 😂
diese Antwort melden
ELGO meinte dazu am 16.02.2021:
Hallo Dieter Rotmund
Vielen Dank für deinen Willkommensgruß😊

Zu deiner Anmerkung zu meiner Anmerkung.
Ich unterliege nicht dem Zwang zu Schreiben, sondern es ist eher eine Befreiung für mich. Eine Ausdrucksmöglichkeit.
Der Zwang bestand eher darin , in meinem bisherigen Leben meine Gedanken und Gefühle zu unterdrücken. Das hat mich leider krank gemacht. Ich habe gar nichts mehr gefühlt , außer Schmerzen.
Das Schreiben hilft mir seit 2 Jahren wieder zu mir zu finden.
LG Elke

Antwort geändert am 16.02.2021 um 18:26 Uhr
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Sätzer (77) meinte dazu am 17.02.2021:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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ELGO meinte dazu am 17.02.2021:
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Thomas-Wiefelhaus
Kommentar von Thomas-Wiefelhaus (19.02.2021)
Ich finde die Gedichte für eine Anfängerin recht gut.

Da ich zur Zeit einen guten Draht zu meinem besseren Ich spüre, habe ich überwiegend Gedanken, die mir Freude bringen.

Aber ich kenne auch Menschen, die ein unsinniges Gedanken-Karussell im Kopf haben. Und es schwer los werden.

Selber kenne ich dass eher nur bei äußeren Krisen, wenn ich solange über Lösungen nachdenke, bis ich erkenne, dass ich diese Stress-Gedanken abschalten muss. Das geht dann so nach 2-3 Tagen. Aus der Entfernung sind Lösungen oft besser zu erkennen. Bis jetzt habe ich fast immer eine gefunden.

Schlaf hilft (Mir!). Und an schönen Dingen arbeiten. Notfalls etwas Schokolade mit wenig Zucker. (Hast du alles sicher schon probiert?)

Falls du Lösungen findest, bitte weitersagen, damit ich sie auch weitersagen kann!

Kommentar geändert am 19.02.2021 um 19:43 Uhr


Kommentar geändert am 19.02.2021 um 19:44 Uhr
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ELGO meinte dazu am 19.02.2021:
Vielen Dank für deinen Kommentar.
Ja Lösungen habe ich mir auch erarbeitet. Während meiner zahlreichen Schmerz und Psychotherapien . Wenn man täglich Schmerzen hat ist es nur nicht so einfach es umzusetzen.
Leider führt bei mir Schokolade, bzw. Zucker zu noch mehr Schmerzen.
Aber ich habe so meine eigenen Strategien entwickelt. Ich habe ZB. meinem Schmerz einen Namen gegeben, damit ich besser mit ihm leben kann. Die Geschichte der Namensfindung habe ich der Schmerzklinik zur Verfügung gestellt. Vielleicht hilft es ja auch anderen. Eine weitere Strategie ist die Natur und meine Hunde.
Sie motivieren mich täglich rauszugehen, trotz Schmerzen.
Und an ganz schlechten Tagen, an denen gar nichts geht, denke ich an die schönen Tage. Und ich weiß das sie ganz sicher wiederkommen.
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ELGO
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Veröffentlicht am 14.02.2021, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 14.02.2021). Textlänge: 176 Wörter; dieser Text wurde bereits 136 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 10.04.2021.
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