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AbaojiInhaltsverzeichnisAnna

Subotai

Sage zum Thema Kampf


von Terminator

Die Horden fallen ein in Nachbars Land:
Was tun wir, Fürst? – Der Bruder wird besiegt?
Hab ich nicht selbst die ganze Zeit bekriegt
den Selbsternannten? Tod dem Usurpator!

Die Hirsche balzen, während Schafe blöken
und alle fallen ordentlich in Blöcken,
stellt alter weiser Mann erheitert fest.

Nomaden aus der Steppe werden gehen,
die Väter haben wildere gesehen!
Dann nehm ich mir des Bruders kahles Land
und herrsche über unermesslich viel!

Das nennst du unermesslich, staunt der Greis,
durchquert dein Reich und grüßt die Magyaren,
zu denen die Kumanen flohn in Scharen.

Besiegt, zerstört, wer waren wir? Wer sie?
Ja, es geschieht, wozu die Phantasie
der mediokren Geister niemals reicht, –
des Mannes schon, der weiter Steppe gleicht.

 
 

Kommentare zu diesem Text


FRP
Kommentar von FRP (17.02.2021)
... und wenn sie gewusst hätten, dass die 30.000 Mann Dschebes und Subotais nur ein Rekognoszierungstrupp waren ....
Überall das gleiche: Es war der Opportunismus, ob in Susdal, oder Byzanz, der den Feinden die Tore öffnet. Die Mongolen schlagen meinen Nachbarn? Welche Freude!
... die Kumanen wussten es, die Wolgabulgaren wussten es ....
... so weit der Huf eines Mongolenpferdes reicht ...
... angeblich zitterte selbst Batu vor dem alten, unerbittlichen Haudegen ...
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Terminator meinte dazu am 17.02.2021:
Die Selbstbezogenheit jedes -zentrismus ist der größte Feind. Europa denkt heute noch eurozentisch, und wird zusehends zur globalen Peripherie: erst Museum und Altenheim der Welt, am Ende auch Elendsviertel.

Viele dachten: Die Mongolen sind für uns nur Wilde, die uns einen Vorteil verschaffen, indem sie unsere Nachbarn schlagen. Die Demut zu der Frage hat halt gefehlt: Und wer sind wir für die Mongolen? Nur weiteres Fallobst, mit allen euren Nachbarn zusammen, war die Antwort.
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