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Das Abschieds-Chanson der verlotterten Seele

Verserzählung zum Thema Melancholie


von GastIltis

Das Abschieds-Chanson der verlotterten Seele,
es kommt heute nicht. Ich als Sänger empfehle
all denen, die es schon im Traum nicht mehr hören,
man braucht eine Stimmung, um die zu betören,

die fast nicht mehr da sind und kurz vorm Ertrinken
mit knautschigem Fell sich ein Leckmich zuwinken.
Man braucht dies beklemmende Rundumversagen,
mit dem jeder einzeln versucht, sich am Kragen

heraus aus dem Sumpf der Verzweiflung zu zerren.
(Was kuckst du wie 'n Ossi, hör auf rum zu plärren!).
Nimm dir mal ein Beispiel an Kurt, genannt Klemme,
der ging einfach unter und war keine Memme.

Da sang zwar ein Chor von verdatterten Enten,
das war für ihn einer von jenen Momenten,
wenn man sie bewusst oder sonst wie vermisste,
dann sagte man zu sich, das ist echt eine Kiste,

ein Abschieds-Chanson, und in der Qualität?
Zu Lebzeiten früh, doch ansonsten zu spät!

Anmerkung von GastIltis:

Empfohlen von: plotzn, LottaManguetti, Didi.Costaire, EkkehartMittelberg, AZU20.
Lieblingstext von: LottaManguetti.
Zu spät!


 
 

Kommentare zu diesem Text


LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (17.02.2021)
Ach GIlti, was dem einen sein Ausländer, ist dem anderen der Ossi. Wenn man erstmal verstanden hat, warum solche Vergleiche angestellt werden, begreift man auch, wie billig das Denken mancher Zeitgenoss*Innen und Zeitgenoss*Außen ist. Die sind nunmal so großgeworden.
Es ist in der Tat ein großes Privileg, jenem Verdummungsmechanismus entgangen zu sein.
Ich spende mal an dieser Stelle einen Teelöffel Mitleid.


(Dein letzter Vers ist fantastisch als Schlusswort!)

Lotta
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GastIltis meinte dazu am 17.02.2021:
Liebe Lotta,

das sind ja sehr erbauliche Zeilen, zumal ich mich gerade mit generischen Formen beschäftige. Dein Zeitgenoss*Außen ist natürlich der „Gipfel“. Ich bin mir aber sicher, dass die Sprach„bekloppten“ mit ihren Einfäll*innen die Spitzen der Fahnenstangen noch längst nicht erklimmt haben. Die Hochmütin kömmt vor der Häut in Rage, weil sie sich nicht träut.
Was dein Mitleid betrifft, das kann ich immer vertragen, heute geht es aber.

Danke und viele herzliche Grüße von Gil.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (17.02.2021)
Hallo Gil, du sprichst vom beklemmenden Rundumversagen, aber die Einfälle sprudeln und der Rhythmus fließt, der kreative Poet hat nichts zu klagen.
Liebe Grüße
Ekki
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GastIltis antwortete darauf am 17.02.2021:
Danke Ekki,

das mit der Kreativität gebe ich postwendend zurück.

„Der Sänger sieht das Lebensleid
aus andrer Sicht und andrer Zeit.
Doch falls er irgendwas verspricht,
dann alles. Nur er hält es nicht!

Sei herzlich gegrüßt von Gil.
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plotzn
Kommentar von plotzn (19.02.2021)
Servus Gil,

ich bin jetzt verwirrt und die Enten verdattert,
was hat diese schnäbelnde Zeugin geschnattert?
Sank Kurt in den See, ohne dass einer singt?
Sang Kurt das Chanson, ohne dass einer sinkt?

Verlottert, verdattert, verbittert, ver... was?
Vergöttert, verfüttert und irgendwie nass.

Verzeih einem Hofnarren, dass er sich auf die komischen Seiten Deines melancholischen Gedichtes konzentriert!

Liebe Grüße
Stefan

Kommentar geändert am 19.02.2021 um 11:53 Uhr
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GastIltis schrieb daraufhin am 19.02.2021:
Hallo Stefan,

das sind ein paar Fragen, die sind nicht ganz schwierig.
Da brauche ich Zeit. Die wird lang wenn nicht wierig.
Indes, so ein Hofnarr mit krummen Attacken
ist viel angenehmer als dumpfdreist gebacken,
gedünstet, geseihert, gereihert, verdaddelt,
kurzum, irgendwie unter Wasser gepaddelt.
Frag Kurt, der ist unten. Der Sänger ist oben.
Das bin eben ich. Und den muss ich nicht loben!

Nun hast du mich ganz schön rein geritten mit deiner Fragerei: vier Stück an der Zahl!
Danke und sei herzlich gegrüßt von Gil.
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plotzn äußerte darauf am 19.02.2021:
Das haben mir meine Eltern schon früh beigebracht: Fragen Kost nix!
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