Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Spielkind84 (07.04.), Pingasut (05.04.), RobertBrand (04.04.), motte (04.04.), Metallähnlicheform (24.03.), Rhona (22.03.), Isegrim (20.03.), nobbi (16.03.), Toffie (16.03.), ich (05.03.), Zuck (03.03.), Ritsch3001 (02.03.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 571 Autoren* und 70 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.153 Mitglieder und 445.149 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 11.04.2021:
Rezension
Kritik von Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt oder anderen wichtigen Publikationen.
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Krieg und Frieden - 2.Teil, der Anfang von Mondscheinsonate (05.04.21)
Recht lang:  Rezensionen von Punkbands von HarryStraight (63395 Worte)
Wenig kommentiert:  Phílê von Akzidenz (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  DER TEUFELSPAKT IN DER SACKGASSE von Heor (nur 56 Aufrufe)
alle Rezensionen
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

The vision of Euro featuring Eurovision - Opus Omi und das Wolfsmanagement
von katzemithut
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil hier wohl alle willkommen sind, oder?" (Ganna)

Morgenblatt am 23.02.2021

Innerer Monolog zum Thema Reflexion


von franky

Es raschelt im Papierkorb und bringt Abgelaufenes zum Vorschein.
Renitentes Gedankengut klammert sich an die Pinnwand der Vernunft.
Sie sind es Leid, stets unbeachtet hinten anzustehen.

Aus breitgetretenem Unrat erwächst so mancher guter Gedanke.
Eine Milchsau stillt ihre hungrigen Frischlinge,
die dann zu saftigen Schnitzeln heranwachsen. 
Unbesonnen ernähren wir uns zielstrebig mit Zutaten aus Klimawandel.
Der Mensch war und ist ein außergewöhnliches Suchtsubjekt.

Möchtegerne stehen stets vor dir in der Kolonne,
sie drängeln mit den Ellenbogen und stiften Unruhe.

Wenn mir Worte wie gefrorene Kaulquappen auf den Lippen zergehen,
trenne ich den Schmerz in dünnen Scheiben,
will ihn zwischen den Fingern zerreiben.

Ich zahle es dir Heim, mit einem Kuss und ein Paar Zerknutschten.
Mit viel Hemoglobin in den Lippen.
Und gemütlichem Stoss in die Rippen.

Ausgetudelt! Wir kehren in den Trott des Alltags zurück.
Wir trotten vertrottelt in die Mittelmäßigkeit voran.
Wer so Hoffnungsvoll beginnt
Wird es auch ausgewogen ins Ziel bringen.

Ein Wiedehopf schluckt aus Krug mit gutem Hopfen.
Er schwört laut: „Das ist einselten guter Tropfen.
Ihm wird übel, deshalb braucht er einen Kübel.
Am nächsten Tag schmerzt ihm der Kopf, dem armen Tropf.
Er hebt den Schnabel: „Mein Lebtag keinen Hopfen –
mehr.“ Seither trinkt er keinen Tropfen.

Wenn du kein Ende mehr siehst, dann bist du bestimmt schon am Ziel.
Redaktionsschluss um 10:30

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Sätzer (77) (23.02.2021)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Hilde
Kommentar von Hilde (28.02.2021)
Den Schmerz in dünne Streifen zu schneiden, das merke ich mir, werter Redakteur Franky! Er ist ja so viel besser verdaulich.

Auch bei allem anderen habe ich verweilt.
Ja ... der Mensch eben ... in seinem Für und Wider.

Mit herzlichen Grüßen
Abonnentin Frau HildeMarie aus H.
diesen Kommentar melden

© 2002-2021 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2021 keinVerlag.de