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Erzählung zum Thema Absurdes


von Mondscheinsonate

Immer habe ich mich gefragt, wie es so sei, so sexlos zu sein. Manche entsagen sich schließlich freiwillig und dachte dabei an Klosterfrauen, oder alte Damen. Nun, ich weiß das seit 2,5 Jahren und kann meine Frage beantworten: egal.
Irgendwann denkt man nicht mehr darüber nach, so ist das. Die Launen habe ich auch mit Sex, also, es hat sich gar nichts geändert. Und ja, ich bekam täglich unzählige Angebote, etwas Anderes wollen diese Typen in Netzwerken nicht, aber in mir rührte sich nicht einmal der Wunsch. Und, nein, es ist keine Frigidität, denn sah ich B. an, kam ein großer Unruhezustand in mir auf, aber, dann dachte ich an diese ekelhaften letzten Male, wo ich nur noch ein Ding war, mechanischer Dreck und die Tatsache, dass er mit einer hörigen Populistin im Bett war, die alles für ihn aufgab, das gamselte mich wieder ab, unerotisch hoch 10 und für D. "gamseln" heißt geil sein, wenngleich gamseln entzückender klingt, denn schließlich ist eine Gämse hoch oben, na ja, ich bin es eher leid, den Dialekt erklären zu müssen, also, um den Satz zu beenden, es ist ein schweres psychisches Leiden. Ich spreche es aus und das wäre durchaus klagbar, nur, müsste ich mich dann mit der ganzen Baggage hinstellen, das ist mir zu widerwärtig, so arbeite ich lieber an meiner Psyche. Bemerkte heute, als ich meine neue Brille kaufte, dass mir mein Gegenüber, trotz Maske, gefiel und dachte: "Jetzt flirtest du, das kannst du!" Nein, das kann ich nicht, das Gespräch entwickelte sich kühl, ich hörte mich selbst reden, die Stimme flötete nicht, ganz im Gegenteil, war streng und hart. Ich ließ es nach zwei Minuten bleiben, schwieg nur noch. Es war eine einzige Lächerlichkeit.
Aber gut, der Kerl roch nicht einmal nach irgendetwas, da war keine hormonelle Dynamik im Gange. Also, ich hake das Kapitel "flirten" ab. Die Brille macht mich älter, Frau Oberstaatsanwältin, ach, das wäre schön, träumen darf man ja, aber mit der Brille sehe ich gescheit aus und erst heute las ich in der Elle, dass Männer dumme Frauen bevorzugen. Ich bin also raus. Nun, ich genüge mir selbst, denke an schöne Momente, das entspannt.
Oh ja, das Anflirten passierte oft, ich stellte dann beinharte Fragen, ob man(n) auch, außer den Standardaussagen etwas zu sagen hätte? Meist kam dann Stille entgegen. So prägt mein Studium schon. Ich bevorzuge Themen, die mich zum Nachdenken anregen, Schlüpfriges finde ich primitiv.
Erschrocken war ich nur über mich selbst, heute, als meine Stimme kühl war und das Gespräch beinahe einem Verhör glich. Unreizender kann man sich gar nicht geben. Um Himmels Willen.
So ist Frau also sexlos? Nein. Ich bin so. Eine Katastrophe. Wörter geben mir bereits mehr als Nähe.
Wenigstens habe ich in 14 Tagen eine schöne Brille und dann studiere ich mal in Ruhe weiter.

 
 

Kommentare zu diesem Text


DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (23.02.2021)
Protagonistin sollte vielleicht ihrem Instinkt mehr vertrauen. Das würde natürlich die Frage aufwerfen, war es Instinkt ihn kalt anzureden oder der Instinkt, der ihn attraktiv fand.
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Mondscheinsonate meinte dazu am 23.02.2021:
Keine Ahnung ....aber ja.
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (24.02.2021)
"gamseln" - ja, ein schöner Austriazimus.
Der Text hat einen guten Abschluss, ist aber mir persönlich etwas zu sehr Nabelschau.

"Standadaussagen"?
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Mondscheinsonate antwortete darauf am 24.02.2021:
Na ja, Dieter, ich nehme mich selbst auf die Schaufel, da ist die Nabelschau schon okay
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