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Strangers in the night

Tragikomödie zum Thema Einsamkeit


von LotharAtzert

Skorpionschwester zum Steinbockbruder:
„Ich hab grad alles verloren und du, du besitzt nicht mal ein Mindestmaß an Empathie“.

Das Thema ist schwierig – sie hat, für sie überraschend, ihren langjährigen Freund durch dessen Tod verloren. Und mir, dem das tibetanische Totenbuch nicht unvertraut ist, fällt dazu ein, der Tod nimmt uns alle Vorstellungen,  denn ohne das Leben läßt sich nichts mehr vor dasselbe stellen. Kurz nach dem Todeszeitpunkt, also dem Herzstillstand, erscheinen nur noch in jeweiligen Rhythmen Projektionen aus der Lebenszeit, die für den Verstorbenen nicht mehr als solche erkennbar sind. Von außen kommt nichts neues mehr.

Ich konnte ihr doch nichts von jenem Blitz erzählen, der mich durchfuhr, denn ich war wohl auch grad verstorben, wenn auch nur für sie und Verstorbenes wird nie wieder lebendig. Sie hat ALLES verloren, ihren Freund ihren Bruder, ihr Leben und – wer ist es, der so denkt, der alles verloren zu haben wähnt, und wer ist es, der keine Empathie kennt – so überfällt es den Schreiber hier periodisch.
Wer möchte aber so etwas jemandem sagen, der sein Liebstes (Projektion?) gerade verlor?  Daß dies nur eine Vorstellung unter anderem ist? - das Liebste ist unverlierbar.

Aber ich schreibe es lieber nur wieder nieder, gehe in mich, denn würde ich es aussprechen, würde sie furchtbar weinen und den uralten giftgefüllten Emotionsstachel  ausfahren:
„Du hast doch noch nie für etwas Interesse gezeigt, nur für dein Sternzeichen, sonst interessiert dich nicht, wie es mir gerade geht. Sogar der Hund zeigt mehr Empathie, als du, du ...“.

Ja, was hätte ich da nicht alles aufs Tablett bringen können. Etwa das: „Hast du dich jemals für meine Schreiberei auf kV oder privat interessiert, du, als ehemalige Lektorin?“. Aber ich akzeptiere das. Niemand, auch keine Schwester, muß mich oder die Schreiberei mögen. Ist nur halt schad, wenn man nicht einmal ein Mindestmaß an Neugierde an den Werken des älteren Bruders hegt. Naja, ist aber vielleicht immer noch besser, als eine Schwester, wie die Nietzsches zu haben, die den Nachlass durcheinander brachte, na gut, was sollte ich nachlassen. Nein, ich bin immer da, wohne direkt unter dir, was schon Metapher genug ist, und du wolltest nie Gespräche, nie solche, die über das Funktionale hinaus reichen, das wurde von dir stetig verweigert mit den Worten, wie „das muß ich mir nicht auch noch antun“.
Sonst wüsstest du, was die zwischenweltlichen Bardos sind, durch die ein jeder immerzu durchgeht, von Geburt an bis zum Tod und von da an in die Schöße der Welt zurück - bis zum endgültigen Loslassen.
Aber gut, so ist Karma und ich will deinen Kodex  ohne weiteres Murren ertragen.

Ja nun verstehen die Caprikörner das und bleiben halt für sich. Zeit zum Trauern braucht jeder. Doch die Vorstellung eines Skorpiones … wie sagte Martin Luther das „Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen.“ „Der altböse Feind“ – an die Wittenberger Schlosskirche nagelte er seine Thesen, solche Worte und solches Verhalten zeigen dem Aufmerksamen die Verhaltensstruktur des Skorpionischen: Form oder Nichtform. Ein Tintenfass schmiß er an die Wand, um den Teufel zu treffen. Der japanische Samurai hat mit dem Tod seines Lehnsherren das eigene Leben verwirkt, hat Seppuku zu begehen und begeht ihn auch. Damit das wirklich geschieht, steht hinter ihm ein Freund, der für die korrekte Ausführung der Tat zu sorgen hat, falls der Aspirant sein Werk nicht „sauber“ zuende führt. Das wäre ein  „Gesichtsverlust“. Und das Würmchen auf der Frucht nimmt den direktesten Weg zum Kern. Stur gerade zum Mittelpunkt hinein.

Wie anders doch die Worte eines Steinbocks: „Ich habe alles gegeben, und jetzt hole ich mir alles zurück.“
Der Michael Schumacher … aber da war doch auch was. Ach, ich sollte endlich die Babyklappe halten, junge Frau - was meinen Sie dazu?


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