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Stille senkt der Mond die Sichel

Gedicht zum Thema Nacht


von GastIltis

Wenn irgendwo jemand gelärmt hat,
dann war es sicher nicht der Mond.
Wenn irgendwer vom Mond geschwärmt hat,
dann war es ich. Ward ich belohnt?

Mit Füßen hat man und mit Fingern
getreten und auf mich gezeigt.
Und manches Untier mit zwei Dingern
hat mir die Sicht darauf vergeigt.

Doch jetzt bei Neumond rum zu heulen,
das geht mir gegen die Vernunft.
Wo Dinger sind, da sind auch Keulen.
Gekeult wird bis zur Niederkunft.

Als Niederkunft zählt, wenn die Sense
(oder auch Sichel) sich ins Meer,
hernieder senkt. Und Nonnen-Gänse
ziehn tief entschleiert hinterher.

Anmerkung von GastIltis:

Empfohlen von: plotzn, franky, Sin, AZU20, nadir, niemand, EkkehartMittelberg, Jo-W..
Lieblingstext von: franky.
Er kommt wieder.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Sin (56) (13.03.2021)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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GastIltis meinte dazu am 13.03.2021:
Hallo, alter Junge,

natürlich habe ich meine Zeilen so platziert, dass du dein Heulen gar nicht anbringen kannst, weil ich mir erlaubt habe, alles, was man vom Mond sonst zu sehen bekommt, Scheiben, Sicheln, einen Hof, vielleicht auch Mondgesichter oder -kälber, einfach unter Verschluss zu nehmen. Kann man, wenn man guten Willens ist, aus den Zeilen herauslesen, verbirgt sich unter dem Begriff Neumond und wird in den handelsüblichen Kalendern als dunkle Scheibe dargestellt. Jedenfalls bei meinem. Aber ich bin ja nicht nachtragend. Apropos „falscher Pfad“ kenne ich seit ein paar Wochen auch als Via falsa, ohne Lateiner zu sein. Prägt sich ein, wenn der Zahnarzt falsch bohrt und man dadurch einen Zahn opfert. Vorher kannte ich nur die Via Appia. Nicht persönlich, nur vom Spartakusaufstand (Howard Fast). Man kommt schon rum.

Ich danke dir und grüße zum Abend. Gil.
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AZU20
Kommentar von AZU20 (13.03.2021)
Den Mond werde ich aber nicht anheulen. LG
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GastIltis antwortete darauf am 13.03.2021:
Danke Armin,
da hättest du auch lange suchen können.
Viele Grüße von Gil.
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Kommentar von niemand (13.03.2021)
Schön gestichelt in Richtung Frauenwelt, aber durchaus
mit einer Portion Wahrheit versehen. Schwarz und
treffend LG Irene
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GastIltis schrieb daraufhin am 13.03.2021:
Liebe Irene,

das mit dem Sticheln war gar nicht so meine Absicht. Aber nun steht es da und das mit dem Schwarz stimmt ja ohnehin.

Danke und sei herzlich gegrüßt von Gil.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (13.03.2021)
Lieber Gil,
die Kunst zwei Dinger und Keulen in einem Gedicht unterzubringen, ohne ihm die Romantik zu nehmen, beherrschst nur du.
Herzliche Grüße
Ekki
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GastIltis äußerte darauf am 13.03.2021:
Ach, lieber Ekki,

es ist der Umgang mit der Sprache. Ich weiß gar nicht, was daraus wird, wenn man nicht mehr weiß, in welcher Sprache eine Botschaft eigentlich vermittelt werden soll. Aber das wird die Zeit nach uns regeln. Dann wird es vielleicht nur noch die digitale Verständigung geben: aus, ein, ja, nein.

Danke und sei herzlich gegrüßt von Gil.
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Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (13.03.2021)
und ich liebe ihn immer noch,den abendlichen Spaziergang und besonders,wenn er scheint und sei es nur mit einer Sichel,treffe wenig `Dinger`und `Keulen`-weil ich dann allein sein will-dabei weiß ich schon ,mein lieber Gil,deine spielerische Hintergründigkeit zu schätzen-ich grüße dich-Freund Jo
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GastIltis ergänzte dazu am 13.03.2021:
Lieber Freund Jo,

deine Naturverbundenheit bewahrt dich natürlich auch nicht vor des Neumondes kurzzeitiger Dunkelheit. Solange wir unseren inneren Kompass als Orientierung beibehalten, sind wir noch auf der sicheren Seite des Lebens. Und die Hintergründigkeit sollte uns immer vor Falltüren und Irrwegen fernhalten. Morgen sieht die Welt schon wieder anders aus.

Und die nächste Woche wird sowieso ereignisreich.
Danke und sei herzlich gegrüßt von Gil.
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plotzn
Kommentar von plotzn (15.03.2021)
Servus Gil,

wüsste ich nicht, dass Du ein Fuchs bist (nicht vom Geruch sondern von der Schläue her), hätte ich im Titel einen grammatikalischen Bock vermutet. So ist mir aber klar, dass nicht die Stille gemeint ist, sondern das dichterische still(e), also leise.

Den Rest habe ich nicht verstanden, vor allem das Untier mit den zwei Dingern, das mir weder politisch noch gendergerecht erscheint. Aber es klingt schön

Und bevor Du "Jetzt ist aber Sense!" brüllst, rette ich mich in meinen Sichelwagen und mache mich vom neumondbeschienen Acker.

Liebe Grüße,
Stefan
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GastIltis meinte dazu am 15.03.2021:
Danke, lieber Stefan,

wenn du wie ich gelegentlich 4 (in Worten vier) erwachsene Frauen um dich hast, die alle geschätzte 600 % besser als ich riechen können, dann ist das Thema Fuchs in der Regel je nach Laune der Einzelpersonen immer präsent. Außer bei der Prozentrechnung! Ansonsten habe ich mir vorgenommen, meine Texte mit „blumigeren“ Titeln zu versehen. Sonst kann ich sie mir nicht merken. Mit einem „Es grünt so grün wenn Planungsblüten blühen“ muss ich nun wohl bis zur nächsten Wahl warten.
Übrigens, das mit dem Brüllen hält mir meine Frau auch immer vor. Dabei habe ich mich bei der Post nur geweigert, bei der Abholung eines Paketes den Ausweis vorzuzeigen, weil auf dem Abholschein draufstand: bitte den Ausweis mitbringen. Gut, hat eine Woche länger gedauert.
Sturheit wird manchmal mit Brüllen verwechselt.

Also, ich hauche dir herzliche Grüße zu. Gil.
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plotzn meinte dazu am 17.03.2021:
Lieber Gil,

es allzu wörtlich zu nehmen, kommt nicht immer gut an - selbst bei der Post, bei der vieles gut ankommt.
Du bist also so einer, der die Fischstäbchen senkrecht in die Pfanne stellt, weil auf der Packung "von allen Seiten gut anbraten" draufsteht? (geklaut von einem Perscheid Cartoon).

Ansonsten, gut gebrüllt, Löwe! Oder Fuchs, oder was auch immer...

Liebe Grüße,
Stefan
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