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Innerer Monolog zum Thema Angst


von Mondscheinsonate

Nun, eigentlich sollte ich Bürgerliches Recht lernen, aber, was interessieren Forderungsabtretungen, wenn menschliche Abgründe viel interessanter sind. Nein, ich war sicherlich keine Freundin von altvatrischen Frauenbildern und leblosen Figuren, Dialogen, die so nie geführt werden würden, aber macht man sich die Mühe und überlegt sich das durch, dazu braucht man nicht Psychologie studiert zu haben, steckte so viel Einsamkeit dahinter, dass es fast schon ins Unerträgliche geht. Vor so etwas habe ich wirklich Angst. Natürlich fühle ich mich als Single wohl, pflege auch soziale Kontakte, aber, wie lange kann man so weiterleben? Oft ging ich vor Mitternacht schlafen und stand um fünf wieder auf, dazwischen war schon ein Text entstanden, die Schlaflosigkeit war offensichtlich. Die Stille in der Nacht ist doch auf Dauer unerträglich! Es fehlten die schönen Träume, das merkte man an Farblosigkeit. Ich gebe zu, ich habe auch keine Ideen momentan, ich hole sie mir aus beinahe 45 Jahren Geschichte. Aber, was will man von "zu Hause" erzählen, von Stille und Monotonie? Gut, bei mir ist es anders, meine Isolation ist freiwillig gewählt, hat nichts mit Corona zu tun, sondern dem Wunsch dem Schmerz aus dem Weg zu gehen. Ich könnte mich ins Leben schmeißen, ja, könnte ich, aber andere können das nicht mehr, sichtlich nicht mehr, schon seit Jahren nicht.
Nun, das war auch der Grund, warum ich selten bis nie kommentierte, weil mir die Texte weh taten, die staubten entgegen, überall war auf den Zeilen Staub und Einsamkeit. Aber, der Geltungsdrang, der dann ans Licht kam, der machte mich noch mehr traurig.
Ich muss lernen, wirklich, für ein einsames Ziel - 16 Stunden Arbeit macht einsam, was bringt da das Gehalt?
So hat jeder sein Packerl zu tragen, wie man in Wien so schön sagt, jeder ist eigenverantwortlich. Aber, Geltungsdrang kommt bei manchen aus der Einsamkeit heraus. Ich sah es bei B., der krampfhaft im Dauertakt "Lustiges"postete und stolz war, wenn zehn Leute den Dreck anklickten, bis er übertrieb und eine strafbare Sache postete. Wohin führt die Einsamkeit? Nein, nein, nein, genug, ich bin gerade konvaleszent, aber, wenn ich wieder gesund bin, ziehe ich mich an und stürze mich wieder ins Leben. Es reicht mir jetzt und eigentlich war der Vorfall ganz gut für mich, brachte mich zum Nachdenken. Ich brauche neue Geschichten im Leben.
So, zurück zur Zession und zum Rindssupperl, das gerade köchelt und bald fertig ist. Völlig unspannend, aber gut.

Mondscheinsonate
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Veröffentlicht am 17.03.2021, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 17.03.2021). Textlänge: 396 Wörter; dieser Text wurde bereits 67 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.05.2021.
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