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Der Metzger...tot!

Glosse zum Thema Mord/Mörder


von eiskimo

Krimis sind der Renner. Vor allem die mit Lokal-Kolorit. Eifelkrimis, Bozen, Usedom. Also habe ich mich da jetzt auch mal ran getraut. Mein erster Krimi. Und ich finde ihn echt gelungen.
Er spielt in dem Dorf, wo wir seit Jahren unsere Ferien verbringen. Ein Dorf in Burgund. Da kenne ich mich aus. Und auf die Detail-Kenntnisse kommt es bei so Krimis ja an.
Als Opfer wählte ich den Metzger. Ja, der Monsieur Blot wird da fies abgestochen. Der Täter ein vorzeitig aus dem Schuldienst entfernter Studienrat, Adrien Caradec, total frustriert.
Habe das ganz fein entwickelt, dieses  Kranke in dem Lehrer-Hirn, das sich da aufstaut und  dann so barbarisch entlädt.
Dann der gruselige Tatort, die alte Metzgerei mit dieser  kalt-funktionalen Wurstküche, der geflieste Boden, wo das Blut in einem Gulli verschwindet…
Aber diesmal ist es – ha, krasser Gegensatz zur Jahrzehnte alten Praxis- mal das Blut des Verwursters!
Der Kommissar Delcourt– auch den finde ich recht passend besetzt: Ein in Scheidung lebender Lehrersohn, ziemlich kaputt. Charly Hübner könnte den spielen. Der muss nun aus Dijon runter in die Provinz, in dieses gottverlassene Dorf.
Positives Gegengewicht, das war  mir natürlich sofort klar, musste eine jüngere Frau sein – die hübsche Assistentin Yasemin, sportlicher Typ, intelligent, Migrationshintergrund.
Was die Spannung angeht, da bin ich noch nicht ganz zufrieden. Dieser irre Lehrer hat sich nach der Tat derart gut versteckt, dass selbst Charly und Yasemin den nicht finden.
Musste jetzt meine Frau fragen, sehr widerstrebend, ob sie da nicht eine Idee hat. Ein Krimi braucht ja irgendwo mal eine Lösung.
Naja, Jetzt liest sie gerade, was ich bisher geschrieben habe. Und sie liest schrecklich genau und langsam. Und einen Bleistift sollte ich ihr auch bringen.
Oje, das war zu befürchten: Jetzt schüttelt sie die ganze Zeit nur den Kopf. War ja klar.  Ich hab´s halt nicht so mit der Rechtschreibung.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von niemand (17.03.2021)
Herrlich, das mit dem "frustrierten Lehrer" und dem "im Hirn Aufgestauten". Liebe Grüße, niemand
P.S. bin auf die Lösung gespannt
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eiskimo meinte dazu am 17.03.2021:
Ja, wir arbeiten dran. Aber meine Frau will heute erst "Die Toten von Marnow" gucken.
Ich bin mir nicht sicher, ob uns das weiterhilft. Insgeheim hoffe ich sehr auf die hübsche Yasemin...
LG
Eiskimo
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Graeculus
Kommentar von Graeculus (17.03.2021)
Der Mörder ein gescheiterter Lehrer, der Kommissar ein Lehrersohn - das bringt psychologische Tiefe in das Geschehen.

Und was die Ehefrau angeht, so erinnere ich mich an einen kleinen Dialog in einem Krimi von Janwillem van de Wetering.
Assistent: "Welches Motiv sollte er für den Mord an seiner Frau gehabt haben?"
Kommissar: "Motiv? Sie waren verheiratet!"

Oder ein US-Komiker auf die Frage, ob er in seiner langjährigen Ehe jemals an Scheidung gedacht habe: "Murder yes, divorce never."
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eiskimo antwortete darauf am 17.03.2021:
Du hast die richtige Antenne für die hier angelegten Abgründe.
Vielleicht sind die vielen Unfälle im Haushalt (angeblich Ursache füre ganz viele Todesfälle) gut getarnte Morde... am Ehepartner.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (17.03.2021)
Hallo Eiskimo, ich wünsche dir Glück, dass dein Bekenntnis am Schluss nicht der Dieter Rotmund liest.
LG
Ekki
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eiskimo schrieb daraufhin am 18.03.2021:
Der Rotstift ging an mir vorüber..... Nicht, das isch jez föllich ungehämt chreipe...
lG
Eiskimo
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AZU20
Kommentar von AZU20 (18.03.2021)
Als ehemaliger Lehrer kann ich nur zur Handlung zustimmen. Ohne Bleistift geht die Korrektur nicht. LG
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