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von eiskimo

Mein Sohn schwärmt in den höchsten Tönen von der bildhübschen ghanaisch-britisch-deutschen Sängerin Marilize Haiba Keller und ihrer archaisch pulsierende performance, die – so behauptet er – voll die unverfälschte  Ethno-Palette exotischer Releases rüberbringe. Afro-Elektro vom Feinsten, der wie kein anderer Sound den Dancefloor quasi hypnotisch zum Kochen bringen kann.
Kann, so fragte ich ihn spitz, kann er das denn überhaupt sinnlich erfassen? Er als Bio-Deutscher ohne  multi-kulturelle DNA und ohne jeglichen Migrationsballast? 
Und: Wie könne ein platter Bodenständiger wie er die schmerzhaften Traumata von Jahrhunderte dauernder Unterdrückung und Erniedrigung musikalisch nachempfinden?  Fehle ihm da nicht ein ein ganzes Stück tief verwurzelter Sensorik? Und benutze er nicht -  quasi als postkolonialer Freibeuter - diese Kunst als hipp- und wohlfeile  Selbstaufwertung? Vielleicht sogar als anbiedernden Versuch kultureller Wiedergutmachung?
Sohnemann fand meine Einwürfe – er hat das natürlich viel deftiger formuliert  - total überzogen.
Und dann kam ein sehr wütend-grimmiger Satz, der da endete mit „ und hör du doch weiter deinen Heino!“

 
 

Kommentare zu diesem Text


AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (30.03.2021)
Ich wärd nich mähr ...

Frach ihn doch ma, was er von den Rolling Stones in Bezug auf die Politisierung der späten 60er und deren schlampbehaarten Verfechtern hält.

Die Frage ist "voll der Bringer",
weiß

der8.
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eiskimo meinte dazu am 30.03.2021:
Die Stones kennt er, aber da ich die auch gut finde, sind die für ihn suspekt.
Ich versuche es mal mit Roberto Blanco...
Böses ahnend grüßt
Eiskimo
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Kommentar von niemand (30.03.2021)
@ Eiskimo
Ist es nicht so, dass dem Fremden im Allgemeinen dermaßen quasi gehuldigt wird, es dermaßen angebetet wird, besonders hierzulande, weil die Anbeter etwas suchen, was sie hier nicht finden wollen/können. Besser gesagt, sie können all ihre Vorstellungen, Sehnsüchte etc. in das Fremde hineinlegen.
Wir sind hier eine Gesellschaft, die man getrost mit "Jacke wie Hose" bezeichnen kann. Da ist nichts wirklich Tragendes, das meiste kann man mit Wischiwaschi benennen. Kein Wunder, wenn grade junge Leute schwärmen, vegöttern, ohne Realitätssinn. Das Fremde hat für viele hier eine Art Magnetismus, eine Anziehungskraft, die nur da ist, weil vielen die Wirklichkeit dieses Fremden unbekannt ist. So kann man hineinlegen bis zum umfallen und sich dabei auch noch ziemlich wichtig machen, als Schein-Anhänger, Schein-Kenner etc. LG niemand
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eiskimo antwortete darauf am 30.03.2021:
Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Der Reiz des anderena kann man alles hineinprojezieren, was einem fehlt.
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Agnete
Kommentar von Agnete (30.03.2021)
Ich lach mich tot, eiskimo, der Schluss ist wirklich bitter. Deine Pänz haben es echt drauf. ja, ob du Heino interkulturell und emotioinal erfassen kannst, das kannst nur du selbst beurteilen GGG Aber ehrlich, wer will das schon... Klasse geschrieben. LG von Agnete
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eiskimo schrieb daraufhin am 30.03.2021:
Danke, liebe Agnete, für das abschließende Lob.
Mit Heino habe ich meinen Frieden geschlossen. Mit dem Sohn geht der Kampf weiter.
LG
Eiskimo
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niemand äußerte darauf am 31.03.2021:
Über den Heino musste ich allerdings auch lachen.
Irgendwie gilt der bei vielen als der Inbegriff des Deutschen
aber auch nur bei denen, die nix anderes kennen in dieser
Richtung. Und Heino profitiert davon Hat der ein Glück ...
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eiskimo ergänzte dazu am 31.03.2021:
Singen kann er ja auch, im Gegensatz zu manch anderen Nuschel-Barden.....
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eiskimo
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Veröffentlicht am 30.03.2021, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 30.03.2021). Textlänge: 160 Wörter; dieser Text wurde bereits 112 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 08.10.2021.
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