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Alltagsgedicht zum Thema Anpassung


von klausKuckuck

Er wird im Monat Mai Geranien pflanzen,
In seinen Augen sitzt, wie reingenäht, der Schalk,
Um des Gehirnes Hälften spielt sortierter Kalk,
Und Ich und Welt verspiegeln sich zum Ganzen

Hinter der blauumrahmten Blinzelbrille,
Die ihm den Anschein eines Autos gibt,
Das sich durch unsichtbare Straßen schiebt,
Am Steuer sitzt der bürgerliche Wille,

Der blind das Unbegreifliche umrundet
Und freie Fahrt hat Richtung Zuversicht;
Ihm ist der Zweifel lebenslang gestundet –

Dass andre sich verfahren, stört ihn nicht.
Und fährt er eines Tags in Grabestiefe,
Dann ist’s, wie wenn von dort der Nachbar riefe.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (08.04.2021)
Der kennt sich aus!

Beste Grüße,
Dirk
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klausKuckuck meinte dazu am 08.04.2021:
Hi Dirk,
danke fürs Kommentieren.
Klaus
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Kommentar von Hans (08.04.2021)
Nicht nur nett, dieses Sonett, aber gut.
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klausKuckuck antwortete darauf am 08.04.2021:
Hallo Hans,
ich musste mich erst mal informieren, wer das ist: Hans. Deine Rezension zu den Leonhard-Frank-Biografien hat mich beeindruckt, um so mehr weiß ich jetzt deinen Kommentar zu dem Sonett zu schätzen. Danke.
Gruß Klaus
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Graeculus
Kommentar von Graeculus (08.04.2021)
Auch wenn sich "Kalk" auf "Schalk" bestens reimt, so fehlt dem von Dir geschilderten Typus, den man früher Philister nannte, nach meiner Erfahrung genau dies: der Humor, der Schalk im Nacken.
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klausKuckuck schrieb daraufhin am 08.04.2021:
Stimmt, Grauculus. Es ist ja auch nicht vom "Schalk im Nacken" die Rede, es heißt da: "wie eingenäht" – gekünstelt, maskenhaft, humorbefreit.
Gruß Klaus
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Graeculus äußerte darauf am 08.04.2021:
Ah, der Schalk ist gekünstelt, ist ein vor sich her getragener ... etwa so wie beim rheinischen Karneval, bei dem wir zu vorgeschriebenen Zeiten ganz schrecklich fröhlich sind.
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Graeculus ergänzte dazu am 08.04.2021:
Und wenn ich jetzt schreibe, daß die Verballhornung meines Alias zu Grauculus nicht lustig ist, dann habe ich mich als Philister demaskiert, nicht wahr?
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klausKuckuck meinte dazu am 09.04.2021:
Ich wiederhole mich, Graeculus: Vom «Schalk im Nacken» ist im Gedicht nicht die Rede. Mit «Grauculus» ist mir ein Tippfehler unterlaufen, für den ich mich entschuldige.
KK
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (08.04.2021)
Hall Klaus,
ein scharfsinniges Gedicht über blinde Zuversicht.
LG
Ekki
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klausKuckuck meinte dazu am 08.04.2021:
Das trifft es Ekki.
Gruß Klaus
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Kommentar von Agnete (08.04.2021)
so leicht schwingt der Schalk derer, die sich nicht anpassen.J r unsichtbaren Brille, aber ich widerstehe ihm meist von Geburt an. Lach. Wieder sehr gekonnt formuliert. Respekt, Klaus und lG von Agnete
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