Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
ManouEla (16.10.), zahn (14.10.), Navarone (07.10.), EngelArcade (04.10.), Maddrax (21.09.), Tod (18.09.), Tula (11.09.), HerzDenker (05.09.), Ferdi (04.09.), A.Reditus (02.09.), steffi-coverColor (27.08.), kriegundfreitag (25.08.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 593 Autoren* und 88 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.242 Mitglieder und 450.216 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 19.10.2021:
Parabel
Die Parabel ist ein zu einer Erzählung ausgeweitetes Gleichnis mit lehrhaftem Charakter, das die Wahrheit oder Erkenntnis... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Der Ast von Quoth (11.10.21)
Recht lang:  Auf diesem eisernen Strang von RainerMScholz (3156 Worte)
Wenig kommentiert:  Gyllis von Quoth (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Die Vier Stadtmusikanten. von franky (nur 34 Aufrufe)
alle Parabeln
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:
"Zweigleisig"
von Omnahmashivaya
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich versuche besser zu werden, tiefer zu sehen und anderen ihre Meinung lasse" (Iv0ry)

Romantisierend diskriminiert

Kurzprosa zum Thema Einsicht


von RainerMScholz

Ich will nicht klagen, aber mein Chef hält mich für einen Untermenschen, der allein dadurch, dass er diese deklassierende Arbeit gezwungen ist zu leisten, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, minderwertig ist. Er setzt mich nicht herab, weil ich die falsche Hautfarbe habe oder schwul oder Ausländer bin oder eine Frau, zu alt oder zu jung oder sonstwie von einer imaginären Norm abweiche, das ist ihm alles scheißegal, sondern, obwohl ich von mir behaupten kann weißer, deutscher Durchschnitt zu sein, weil ich arbeiten muss und er die Arbeit hat; das ist der Grund, weshalb ich für meinen Chef als Mensch nicht vorkomme, sondern nur als Mittel zum Zweck, als Nummer, als – quasi als Ding und Gegenstand, wie ein Stuhl, ein Tisch, ein Werkzeug, als Zeug eben. Das ist auch schon alles. Guten Tag, komm klar damit.
Ich sehe die Sache übrigens genau so, was ihn anbelangt.
Ein Glück aber, dass ich nicht auch noch aus dem Senegal komme, eine schwule alleinerziehende Frau mittleren Alters mit drei Kindern oder behindert bin. Da wäre der Ofen ganz aus.
Und jetzt habe ich die Juden und die Moslems ganz vergessen.
Von den Zigeunern nicht zu sprechen.

© Rainer M. Scholz


Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

 
 

Kommentare zu diesem Text


AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (10.04.2021)
Irgendwer hat mal gesagt: "Wen man vor 11:00 Uhr morgens auf der Straße sieht, der war nichts, der ist nichts und wird auch nie was sein."

Arbeiter und Angestellte kann man als Verfasser wohl ausschließen ,,,
diesen Kommentar melden
RainerMScholz meinte dazu am 10.04.2021:
Adlige sterben zusehends aus.
Gruß + Dank,
R.
diese Antwort melden
Kommentar von harzgebirgler (19.04.2021)
geben und nehmen von arbeit gelingt
eh nur seit je weil sich beides bedingt.

grüße
h.
diesen Kommentar melden
RainerMScholz antwortete darauf am 19.04.2021:
Ich bin klein und du bist groß,
so schlüpfte ich aus deinem Schoß,
der fruchtbar ist wie ehedem.
Ich bau´ mir einen Mensch aus Lehm.

Gruß + Dank,
R.
diese Antwort melden

Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

© 2002-2021 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2021 keinVerlag.de