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von der lust sich einreißen zu lassen

Skizze zum Thema Alleinsein


von nadir

…das ist Unsinn. Aus dem Nichts entstehen die schönsten Dinge. Du zum Beispiel hast mich auf und niedergerissen. Du hast mich zerstört und hinweggefegt, indem du mich leergeräumt hast. Und als ich ganz befreit war von mir selbst, hast Du in die Architektur meines Leibes dich selber gestellt, so dass ich ganz und gar Du war und Du ganz und gar leer. Das geschieht für einen Augenblick, nur für einen Augenblick, der sich selber zu schnell einreißt, als dass man ihn fassen könnte und doch bleibt er so konkret in der Erinnerung, weil das Gefühl, wenn man sich rasend wieder aufgebaut hat, dem Verlust der Ewigkeit gleichkommt.

*************

Ich sitze am Fenster und führe ein Zwiegespräch mit mir, einen Monolog der nicht abreißen will, leise, ein Gespräch um die Leere zu verscheuchen. Du hast mich zertrümmert, gefüllt und verlassen. Jetzt glaube ich deinen Schatten auf den Wellen des Sees zu sehen, der sich dünn, blassblau, vor meinem Fenster ausspannt.

**************

Wer die Ewigkeit will, muss die Zeit fangen und ihr die Beine brechen. Wie bricht man der Zeit die Beine? – Indem man vergisst, dass es sie gibt. Du bist ewig – die Pointe läuft darauf hinaus, dass es das Vergessen nicht ist, hast Du gesagt.

**************

Ich, - der ich jetzt weiß, dass es zum Leben mehr braucht, als das Leben zu bieten hat, will sagen - einen anderen Menschen, ein Du, - Dich. Ich sitze am Fenster und starre auf deinen Schatten, er kommt auf mich zu, stolpert, bleibt liegen, steht auf und löst sich urplötzlich auf. Mir ist kalt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


nautilus
Kommentar von nautilus (11.04.2021)
Genial. Einzig hier würde ich eine Änderung vornehmen:

"Wie bricht man der Zeit die Beine? – Indem man vergisst, dass es sie gibt."

in z.B.: Man bricht man sich Beine - Indem man vergisst, dass es sie gibt."

Die Frage als solche reißt mich aus der Energie des Leseflusses (falls das irgendeinen Sinn für dich ergeben sollte).

LG nautilus
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nadir meinte dazu am 12.04.2021:
hey nautilus

schön dich anzutreffen.
erstmal danke für das lob!
über deinen vorschlag muss ich nachdenken, ich weiß noch nicht, ob ich da was ändern werde. aber ich glaube, ich verstehe was du meinst.

lg
nadir
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Kommentar von Sin (12.04.2021)
Außer die Empfehlungen anzuklicken... bleibt mir hier nichts anderes zu tun. Junge, Junge! LG Sin
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nadir antwortete darauf am 12.04.2021:
dankeschön

lg
nadir
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Kommentar von Hilde (62) (20.04.2021)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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nadir schrieb daraufhin am 21.04.2021:
vielen dank ja, es ist sehr lyrische prosa, weil ich die am meisten mag! Marie, deine Worte bedeuten mir viel! danke dafür

lg
nadir
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Veröffentlicht am 11.04.2021, 11 mal überarbeitet (letzte Änderung am 19.04.2021). Textlänge: 255 Wörter; dieser Text wurde bereits 97 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.05.2021.
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