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Gedanke zum Thema Fehler


von tulpenrot

Sie ist hereingefallen.
Sie hat sich getäuscht.
Die Dinge lagen anders.
Aber das Leben ist darüber hinweggestolpert, weitergestolpert.
Sie hat den Fehler nie bemerkt.
Erst später wurde man stutzig,
Man hatte inzwischen andere Erkenntnisse zu Tage gefördert, die alles in ein anderes Licht tauchten. Die die Zusammenhänge neu deuteten.
Welch ein Verhängnis.

 
 

Kommentare zu diesem Text


AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (12.04.2021)
Mitschnitt von "Berlin direkt?"

Was ich damit sagen will: Du stellst hier sehr gut dar, wie man mit vielen Worten nix sagen kann.
Und das meine ich keineswegs ironisch oder etwa auf die Qualität des Gedichts bezogen.

Mit herzlichen Grüßen
der8.
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tulpenrot meinte dazu am 12.04.2021:
Nein, "Berlin direkt" kenne ich nicht.
Der Hintergrund für den Text: Dies war gestern ein sehr spontaner "Schreibakt" als Reaktion auf eine Berichterstattung im Fernsehen. Ich hab natürlich mal wieder nicht genau hingesehen (*schäm*), aber das Thema hat mich sehr beschäftigt. Es beschäftigt mich nämlich schon lange, wie Menschen zu Fehleinschätzungen kommen, obwohl sie keine Dummköpfe oder oberflächliche Leute sind. Warum sind sie so blind? Oder bin ich es in meiner Außensicht?
Ich wollte mein Geschreibsel nicht auf den konkreten Hintergrund beziehen, sondern allgemein halten. Dadurch wird es natürlich unkonkret.
Danke, dass du dich dennoch zu einer Empfehlung entschlossen hast.
LG tulpenrot
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Moja
Kommentar von Moja (12.04.2021)
Liebe Tulpenrot,

ich habe Deine Gedanken als eine grundlegende Erfahrung gelesen, so funktioniert das doch im Leben.
Interessant wird für mich der Wechsel von der 3. Person "sie" zum passiven "man" - ja, MAN weiß hinterher immer alles besser, aber wie sollte sie alleine das herausfinden?
Inspirierender Text zum Nachdenken.
Danke!

Und liebe Montagsgrüße,
(die sind anders als Dienstagsgrüße )
Moja
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tulpenrot antwortete darauf am 12.04.2021:
Ich denke auch weiter nach. Montags, dienstags, auch freitags. Wohin mich das bringt? Keine Ahnung.
"Sie" - das ist die Beobachterin. "Man" - das sind die anderen, die später Geborenen in diesem konkreten Fall. Du fragst zu Recht "Wie sollte sie das herausfinden, was man jetzt weiß? Vieles lässt sich erklären mit "Es war eine andere Zeit". Aber es bleibt ein Rest-Unbehagen: Hätte sie es nicht auch damals wissen können? Durchschauen können?
Diese Spannung zwischen dem Nichtanderskönnen, weil die Umstände so waren, wie sie waren, und der persönlichen Einschätzung von schuldhaftem Verhalten, ist im Moment für mich unauflösbar.
Danke für deinen Kommentar und dein Sternchen. Ich sehe daran, dass du mitdenkst.
LG
Angelika

Antwort geändert am 12.04.2021 um 11:02 Uhr
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