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für den Fremden

Gedicht


von juttavon

flammender Wind ergreift mein Haar
Blicke streifen über den Herzbrand
den Fremden im Arm

wir verlassen die Schmerzen
die uns an die Welt gewöhnen
vertrauen auf Nomaden

unerhört wach
dehnen wir den Regenbogen
in die nächste Nacht

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Agnete (15.04.2021)
ein Fremder mag mal frischen Wind ins Leben bringen. LG von Agnete
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juttavon meinte dazu am 19.04.2021:
Das kann passieren...
Danke und hG,
Jutta
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Kommentar von Hilde (62) (15.04.2021)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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juttavon antwortete darauf am 19.04.2021:
Danke Dir. Das freut mich!
HG Jutta
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Kommentar von nadir (16.04.2021)
ja, ganz wunderbar!

vorallem das hier;

"wir verlassen die Schmerzen
die uns an die Welt gewöhnen"

dunkel, düster, pessimistisch und dennoch unbetreitbar wahr.

lg
nadir
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juttavon schrieb daraufhin am 19.04.2021:
Vielen Dank!
Mit freudigen Grüßen,
Jutta
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (17.04.2021)
Schön, liebe Jutta.
Assoziative Verse mit eindrucksvollen Symbolen und Metaphern, die eigentlich keiner Erklärung bedürfen. Wer ist der Fremde? Hier spricht das lyrische Ich zu einem lyrischen Du. Womöglich ist es ein extrospektiver Akt der Wahrnehmung, eine Art Liebesgedicht also. Möglicherweise ist es aber auch ein introspektiver Vorgang, bei dem das lyrische Ich zum lyrischen Selbst spricht, um den Begriff des „Selbst“ von C. G. Jung zu adaptieren.
Das Ich verschmilzt mit dem Du zum Wir, wie auch in deinem Gedicht.
Das Bild des Nomaden, ein Symbol der Verbundenheit mit der Umwelt, den Mitmenschen und der Natur. Weite und Stille, wo es um das Existentielle geht, die Naturelemente, das Wegfallen der Reize in unserer hektischen Welt, die Zurückbesinnung auf das, was uns wirklich nährt, bereichert, glücklich macht, all das könnte ich zwischen deinen Versen lesen.
Hinzu kommt der „Regenbogen“, u. a. ein Symbol für Hoffnung, Aufbruch und Veränderung. Schlussendlich das Bild der „Nacht“, ein Symbol für alles Chaotische, Ungeordnete und Unbekannte, in der aber, um mit Ernst Bloch zu sprechen, bereits unser wahres Wesen latent vorhanden ist und auf die Überführung in die äußere Wirklichkeit wartet.

HG
H.
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juttavon äußerte darauf am 19.04.2021:
Danke, lieber H.

"Wer ist der Fremde?" - das finde ich erst allmählich heraus, sonst wäre es ja kein Fremder
Vielleicht ist es allerdings auch ein inneres Gespräch, wie Du es erwähnst. Oder beides?
Deine Gedanken zu den Bildern liegen mir nahe. Den Hinweis zu E. Bloch finde ich sehr stimmig.

HG, Jutta
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albrext
Kommentar von albrext (23.04.2021)
Bei der Fremden

Bei Ihr,
dort unterm Regenbogen will ich sein.
Lass uns fühlen den Wind im Tal der Sehnsucht.
Bei den Nomaden der Steppe umarmt das Du den Morgen.
Unendlich ist die Weite der Gedanken.
Dort unterm Regenbogen will ich sein,
bei Dir.

by a.k.

liebe Grüße Albrecht
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juttavon ergänzte dazu am 30.04.2021:
Ein schönes Sehnsuchts-Lied. Danke!

HG Jutta
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Veröffentlicht am 15.04.2021. Textlänge: 37 Wörter; dieser Text wurde bereits 126 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 12.05.2021.
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