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Der Fall Ingolf Glück (Bielefeld-Satire)

Satire zum Thema Glück


von Thomas-Wiefelhaus

So wurde Ingolf … zu seinem Glück gezwungen!

Ob Ingolf Glück, oder wie er heißt, freiwillig gegangen ist? Wurde er gegangen? Bestimmt standen mitten in der Nacht graue Herren (SIE!) vor seiner Wohnungstür in Bielefeld und klopfen laut an. Ingolf guckte verschlafen heraus: „Was wollt ihr hier?“ Glück rieb sich die Augen: „Ich war eben gerade so schön eingepennt!“ – „Glück, wir kommen immer im Dunkeln, du hast uns nie gesehen, heute nicht und morgen nicht, kapiert? Wir müssen mit dir reden! Verlasse bis zum Morgengrauen unsere schöne Stadt! Du bist uns nicht langweilig genug!“ – „Kann ich nicht bitte noch dreieinhalb Tage und 2 Minuten in Bielefeld bleiben?“ grinste Ingolf. „Ich will mir auch Mühe geben, wieder langweiliger zu werden!“ – „Glück, wir meinen es ernst! Versuche hier bloß nicht, einen auf spaßig zu machen! Du machst uns keinen Spaß und wir machen dir keinen Spaß! Klar?“ – "Wü, wü, wü", Ingolf Glück hatte noch nie im Leben so gestottert. „Wü, wü, würde ich aber gerne! Euch Spaß machen, meine ich!“ – „Nein, nein, nein Glück, wir brauchen hier in Bielefeld keinen Spaß! Du bringst uns sogar die Leute zum Lachen. Das mögen wir hier nicht!“ – „Ich bringe gar keine Leute zum Lachen, die lachen allein schon, wenn sie mich sehen!“ – „So, so, so Glück? Das werten wir jetzt mal als Geständnis!“ – „Was bitte soll ich euch denn jetzt Schlimmes getan haben? Ich kapiere jetzt gar nichts mehr! Ich kenne euch gar nicht! Wer seit ihr denn überhaupt? Warum klingelt ihr bei mir an? Um diese Zeit?“ – „Keine Fragen, Glück! Wir kennen dich! Du machst uns einfach zu viel Theater! Gefällt uns nicht!“ – „Ich will euch doch bestimmt gar kein Theater vormachen!“ – „Was du nicht sagst! Ständig spielst für Menschen in Bielefeld Theater! Du bringst ja sogar Kindern mit deinem Theater das Lachen bei!“ – „ Das muss ich Ihnen nicht beibringen, das konnten sie schon vorher.“ -- „Keine Ausreden, Glück! Wir mögen keine lachenden Kinder! Du arbeitest gegen uns und das Maß ist voll! Wir versuchen, den  KINDERN und den   JUGENDLICHEN ihr unverschämtes Lachen zu nehmen, und du bringst es ihnen wieder bei! Denkst du, wir lassen uns das noch länger gefallen?“ – „Ich tu doch gar nichts, ich möchte nur spielen!“ – „Nein, Glück, genau das sagen sie doch alle! Wir haben unsere Informationen und die Würfel sind gefallen! Wenn du nicht sofort deinen armseligen Koffer packst und dich sputest, fällt hier gleich etwas anderes! Und zwar ca 1,85 m tief, laut, auf den Fußboden!“

Ingolf schluckte, heftiger als seinerzeit bei der
  Tina, was kosten die Kondome Werbung,
und war schlau genug, der „Bitte“ umgehend zu folgen. Und er hat seinen Namen sicherheitshalber in Lück umgewandelt. Ich nenne ihn von nun an immer Lück-Glück. Denn er hätte kaum größeres Glück haben können, als aus Bielefeld ausgewiesen zu werden!

Es mag übrigens sein, dass sich diese Geschichte ein klein bisschen anders abgespielt hat? Aber so ist sie viel eher plausibel und auch einfacher als die Wirklichkeit!
Manche behaupten, Ingolf Lück-Glück habe sich, während seinen Sendungen Formel eins und Wochenshow, Personenschutz zusichern lassen. (Bin mir nicht sicher, ob das stimmt?)

Doch mittlerweile traut sich Ingolf sogar wieder alleine nach Bielefeld. Als ich ihn zum Letzten Mal begegnete, nicht lange her, mitten in der City, in einer Bielefelder Nebenstraße, erkannte ich ihn vom Weiten. Ingolf schaute gleich verschämt auf die Straße. Wollte nicht erkannt werden! Aber gerade das war ja schon längst passiert! Natürlich wusste er es auch, nahm seinen Mut zusammen und ging trotzdem weiter! – Als er dann an mir vorbei ging, grüßte ich ihn vorsichtshalber nicht, um bei ihm keine alten Ängste zu wecken! Hinterher dachte ich, schade, eine Chance verpasst.
Vielleicht dachte er sogar, ich sei einer von den grauen Herren? Da könnte ich dich schnell beruhigen, Ingolf, aber wer will schon einem Bielefelder Glauben schenken? Obwohl, die sind zum Lügen ja viel zu langweilig! Fürs kreative Ausdenken und Lügen-Geschichten erfinden? Dafür sind Bielefelder einfach zu faul!

Coole Leute auch in Westfalen!
Um es mal gleich zu sagen, wir sprechen hier über die Gähn-Bielefelder, diese Schlaftabletten, nicht alle Westfalen sind so! Beispielsweise in Hagen-Westfalen am Bahnhof, da denkt man zuerst: nicht so schön und steigt nicht aus. Aber hier kommen coole Leute her, wie zum Beispiel seinerzeit viele Stars der neuen Deutschen Welle, auch Nena, in die der Ingolf sich nach eigenen Angaben schockartig verliebt hatte, als sie mit ihrer Gruppe in Bielefeld aufgetreten war. Vielleicht hatte sich Ingolf von ihr ja einen bitte-nicht-langweilig-sein-Virus eingefangen? Bestimmt hätte ich seinerzeit doch einmal in Hagen aussteigen sollen!? Um danach nie wieder nach Bielefeld zu fahren! Allerhöchstens: durch es hindurch!

Anmerkung von Thomas-Wiefelhaus:

Übrigens habe ich gestern den Spruch "Hässlich wie Hagen in Westfalen" im Netz gelesen, aber Westfalen sollten sich nicht unterkriegen lassen!
Wie singt schon der gebürtige Westfale Lindenberg: "Mach dein Ding! - Egal was die anderen sagen."

Fast ein Nachwort:
Eigentlich sollte das die letzte Folge meine Bielefeld-Satire sein (einige Leute (SIE?!) freuen sich schon!), aber es ist ja April und ich kann für nichts garantieren. Habe schon wieder Text-Ideen. Sorry, tut mir (nicht!) leid. (Andererseits möchte ich mich wieder auf alte Stärken besinnen.)

Ein Bekannter meinte: Das Beste, was passieren könne, wäre, dass Ingolf Lück anriefe und sagen würde: "Was soll der Blödsinn?" - Ich glaube ja, der Ingolf würde den Spaß verstehen.

Und Satire schreiben - übe ich ja noch! Einem gefällt es, dem anderen eben nicht.



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Thomas-Wiefelhaus
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Dies ist ein Episode des mehrteiligen Textes Übersicht: Bielefeld; eine Führung durch die Stadt der Langeweile. Eine Anti-Hommage!.
Veröffentlicht am 17.04.2021, 6 mal überarbeitet (letzte Änderung am 19.04.2021). Textlänge: 768 Wörter; dieser Text wurde bereits 67 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 31.07.2021.
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