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von Ralf_Renkking

Im Schatten kribbelt es von Estern,
der Morgensonne Strahl verblasst,
die Kripo folgt den Luftverpestern
und in der Lobby stirbt ein Gast.

Im Hinterhof ist wer am lästern,
ein alter Mensch hängt tot vom Ast,
am Bahnhof prügeln sich zwei Schwestern,
sie haben ihren Zug verpasst.

Und Vögel fallen aus den Nestern,
ein Schüler wird vom Bus erfasst,
der Lauf des Joggers wird zur Hast.

Solch Klima reicht Aromatestern,
die Welt fällt sich längst selbst zur Last
und Schnee ist sowieso von gestern.

 
 

Kommentare zu diesem Text


TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (23.04.2021)
Hallo Ralf,
das erklärt natürlich einiges!

LG TT
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Ralf_Renkking meinte dazu am 23.04.2021:
Hi Tasso,

und danke, jetzt wo Du es sagst, sehe ich es auch. 😂

Ciao, Frank
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (23.04.2021)
Janz toll. Jung und frisch!
Die Expressionisten kommen halt nie aus der Mode, egal wann sie schreiben.

Entzückte Grüße
der8.
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Ralf_Renkking antwortete darauf am 23.04.2021:
Danke, das ist ein tolles Kompliment, seltsam bei dieser "Mode" finde ich allerdings, dass zwar die Dramen der Epoche den Expressionissmus wiederspiegeln, die Romane jedoch kaum, der einzige, welcher meiner Meinung nach, wenn auch nur annähernd, dieses collagierte Ausdrucksvermögen trifft, ist Volker Kutschers Kriminalgroteske "Der nasse Fisch" von 2007, der zudem auch vom Handlungszeitraum her (um den Blutmai 1929) eigentlich eher dem Surrealismus zugeordnet werden müsste, natürlich nur streng nach literarischem Verständnis. 🤔

Ciao, Frank
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AchterZwerg schrieb daraufhin am 23.04.2021:
Bezüglich der Romane muss ich dir leider Recht geben.
Den nassen Fisch kenne ich allerdings nur aus anderen Zusammenhängen, noch dazu in reinkarnierter Form.
Aber die Lyrik dieser Epoche finde ich gnadenlos gut (ach, ach, mein vulkanisches, heymisches Georgchen ... *dahinschmelz).

Liebe Grüße
der8.
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Ralf_Renkking äußerte darauf am 24.04.2021:
Nasse Fische kenne ich nur als andere Bezeichung für kalte Kriminalfälle, also mal wirklich. 😂
Bzgl. der Lyrik gebe ich Dir gnadenlos Recht, allerdings bevorzuge ich Stramm und Stadler, die Dramen im Expressionismus sind aber auch nicht zu verachten, da geht richtig was ab, eine gute Einstiegsdroge ist z. B. "Von morgens bis mitternachts" von Georg Kaiser.

Ciao, Frank
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Ralf_Renkking
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Veröffentlicht am 22.04.2021, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 22.04.2021). Textlänge: 78 Wörter; dieser Text wurde bereits 39 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 14.05.2021.
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