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Das Übrige

Sonett zum Thema Leben


von GastIltis

Das Übrige, das wir nicht sehen,
käme es einst ans Tageslicht,
wir könnten es leicht übergehen.
Es übergeht uns aber nicht.

Es hält uns unsre Zuversicht.
Selbst wenn wir uns den Hals verdrehen,
und tun, als übten wir Verzicht,
es lässt sich scheinbar nichts erflehen.

Und gäb der Wind uns zu verstehen,
dass er uns bald die Flügel bricht,
wir ließen ihn im Zweifel wehen,

er ist für sich nur in der Pflicht,
die uns ein Werden und Vergehen
nicht halb erlaubt und ganz verspricht.





Sonettversuch nach Blickfang

Anmerkung von GastIltis:

Empfohlen von: EkkehartMittelberg, Sin, plotzn, LottaManguetti, Trugverschluss, BeBa, franky, Moja, Jo-W., AZU20, Blickfang, indikatrix, IngeWrobel, Didi.Costaire.
Lieblingstext von: Sin, LottaManguetti, franky.
Soviel ist !


 
 

Kommentare zu diesem Text


Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (05.05.2021)
ja,mein lieber Gil
wir brauchen schon ziemlich lange , um zu akzeptieren,was unser Leben alles ausmacht ,doch manchmal ist es schon wohltuend, dem Wind zu vertrauen,wenn er die komplizierten Momente einfach nimmt und sie davonträgt-einen stürmischen Gruß beim Blick aus dem Fenster-Freund Jo
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Blickfang
Kommentar von Blickfang (05.05.2021)
Hallo Gil,

zunächst einmal freuen wir uns natürlich darüber, Dich zu einem Sonett in dieser Form angeregt zu haben, besonders, da es das erste zu sein scheint, welches Du überhaupt auf kV veröffentlichst und allein dafür ist es schon bemerkenswert, denn es ist keine Hülse, sondern sowohl inhaltlich als auch sprachlich gelungen, unbedeutend daher das doppelte VERgehen sowie die metrischen Unebenheiten im zweiten Vers, nun ja, und die Notwendigkeit des Alexandriners erschließt sich ohnehin nur den ganz eingefleischten Opitzianern. 😂

Schöne Grüße

Kerstin & Frank
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GastIltis meinte dazu am 05.05.2021:
Danke Kerstin & Frank,

nun das erste ist es wohl nicht so ganz. Am 28.2.17 hatte ich schon ein Gedicht mit dem Titel „Die Schönheit der Sprache“ eingestellt, das u.a. plotzn mit dem Vermerk „Oh, ein Tourette-Sonett!“ in diese Richtung geschoben hatte. Aber im Prinzip stimmt es schon. Inzwischen ist es mir sogar gelungen, ein weiteres ohne VERgehen zu produzieren. Aber ich sehe ein, dass es schwierig ist, wenn man den Sinn weiter verfolgt, die Reime auch noch getreu zu beachten und die Metrik zusätzlich nicht aus den Augen zu verlieren. Ich bin jedenfalls froh, dass ihr das Forum mit euren Prunkstücken nicht überschwemmt. Da bleiben die Neugier und die Freude auf jeden Fall erhalten.

Seid herzlich gegrüßt von Gil.
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (05.05.2021)
Hallo Gil,

dass du in deinem Übsonett aber auch gleich so auf den Putz hauen must...

Vier bis fünf Endreime könntest du dir in der Frühphase deiner sonetten Dichtung ruhig gönnen. Das macht für dich und den Leser vieles leichter.

Ansonsten sehr talentiert!

Schöne Grüße,
Dirk
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GastIltis antwortete darauf am 05.05.2021:
Hallo Dirk,

recht hast du. Die Faszination, die von Blickfangs Sonetten ausgeht, ist bzw. war einfach zu überwältigend. Vor allem, wenn ich mich in Ralfs Position hinein versetze, (ohne die Aufgabenverteilung zu hinterfragen), fehlt mir nicht nur die fotografische, sondern auch die „andere“ Inspirationsquelle. Dennoch, ein wenig Freude hat es mit schon bereitet. Was will man mehr. An deine Klasse (nur ein Beispiel) wage ich mich ohnehin nicht heran. Übrigens hatte ich mal in der Lyrikecke einen bemerkenswerten Satz eines Sonett-Könners gelesen, den ich mir gemerkt habe: „Nach vierzehn Zeilen soll man lüften!“ Und den sollte sich jeder Sonett-Schreiber einprägen.

Vielen Dank und herzliche Grüße von Gil.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (06.05.2021)
Hallo mein Freund,
der kluge Inhalt paart sich mit feiner Form.
Herzliche Grüße
Ekki
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GastIltis schrieb daraufhin am 06.05.2021:
Danke lieber Ekki,

was den Inhalt angeht, hatte ich es zumindest versucht. Wenn du es so siehst, liegen wir wohl auf einer ähnlichen Wellenlänge.
Danke lieber Ekki,

Sei herzlich gegrüßt von Gil.
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plotzn
Kommentar von plotzn (06.05.2021)
Servus Gil,

sonette Du nur heiter weiter...
Nicht schlecht für einen Erstversuch!
Du kletterst langsam auf der Leiter
zum Eintrag in das goldne Buch.

Hier wimmelt es vor Ich(t) und Ehen,
steckt darin ein geheimer Code?
Am Tunnelende Licht zu sehen,
hilft jedem Dichter in der Not.

Bleib so nett, wie Du nie warst!
Stefan
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GastIltis äußerte darauf am 06.05.2021:
Ich grüße dich, Verwegener!

„Oh, ein Tourette-Sonett!“, Herr plotzn,
das drucke ich jetzt auch noch fett.
Groß sprachlich einfach so zu protzen,
da dreh ich mich herum im Bett.

Doch halt, noch muss ich meine (L)ehen
bewahrn, eh mich der Scheitan kricht.
dir wünsche ich in deine Zehen,
(in zwölf und dreizehn), etwas Gicht!

Danke für die aufbauenden Zeilen.
Irgendwer wirds vergelten!
Herzlich Gil

Antwort geändert am 06.05.2021 um 12:37 Uhr
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plotzn ergänzte dazu am 06.05.2021:
Ok., dann eben nicht das erste.
Der Titel damals - gar nicht schlecht!
Würd ich den übernehmen, wärste
mal wieder voll beleidigt, echt,

ich kann mir ja nicht alles merken,
schon gar nicht viel Jahre lang.
Wer schaut auch schon bei Deinen Werken
zum zweiten Mal hinein, der Drang

mal wieder weit zurückzublättern
um nachzuschauen, was dort stand,
ist fast so groß, wie der zu klettern
und dann zu springen von der Wand...

Flüchtige Grüße aus dem freien Fall!
Stefan
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GastIltis meinte dazu am 06.05.2021:
Sofern wir zwei vom Felsen springen,
der eine fliegt, der andre fällt,
ist das beim ersten ein Gelingen.
Der zweite wirkt dann leicht entstellt.

Da hätte sich dann einiges erübrigt.
Meint Gil (der Flieger).
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GastIltis
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Veröffentlicht am 05.05.2021, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 06.05.2021). Textlänge: 82 Wörter; dieser Text wurde bereits 115 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 21.07.2021.
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LottaManguetti, franky.
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