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Gedicht zum Thema Anpassung


von Bella

Geben uns unbeschwert
die kalten Hände
fliegen täglich aus
und wechseln
ab, Schlag um Schlag

Hängen unscheinbare
Glieder mitten in die
Mittagsglut
wähnen
sonnenverwandt uns

Trauen dem Regen
nicht, nicht den Wolken,
nicht dem Wasser, das zum
Himmel schwebt und
fällt

Reißen die wurzeln-
den Worte aus
fruchtbarem Boden

Versiegeln die Nerven-
enden im Schlaf
wandeln mit
den Füßen zuerst
nach oben

 
 

Kommentare zu diesem Text


styraxx
Kommentar von styraxx (13.05.2021)
Einfach nur schön, der flow und die Metaphorik
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Bella meinte dazu am 13.05.2021:
Flow ist gut! Danke dir sehr, das freut mich
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TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (13.05.2021)
Ich lese eine melancholische Beschreibung eines "Alltags", diesich in den letzten drei Zeilen plötzlich auf ein ganzes Leben ausdehnt und die Frage stellt: "Für was wollen wir leben?"
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Bella antwortete darauf am 13.05.2021:
Lieber Trekan, danke für deinen Kommentar! Ja, das liest du richtig. Die Frage wird eigentlich ja nicht gestellt, die bringst du rein, aber klar, es schreit förmlich nach ihr.
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Kommentar von nadir (13.05.2021)
die letzte strophe ist wirklich herausragend!
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Bella schrieb daraufhin am 13.05.2021:
Danke dir, nadir! Die letzte ist erst später dazugekommen und nun ist sie das Herzstück. So kann's manchmal gehen

Antwort geändert am 13.05.2021 um 18:02 Uhr
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Kommentar von Marie (63) (13.05.2021)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Bella äußerte darauf am 13.05.2021:
Liebe Marie,
deine Kommentare sind immer so schön! Ich bin sehr gespannt, was passiert, wenn du ganz fertig bist
Etwas Ähnliches wurde mir einmal gesagt über meine Gedichte; ich glaube mich zu erinnern es war das Wort "Skulpturen" und/oder "Gemälde" dabei. Das mag ich, wenn ich auch hoffe, dass sie nicht statisch wirken, sondern lebendig bleiben.
Vielen lieben Dank für dein Hiersein und auf bald!
Bella
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Marie (63) ergänzte dazu am 16.05.2021:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Marie (63) meinte dazu am 16.05.2021:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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juttavon meinte dazu am 17.05.2021:
Liebe Marie, das was Du in diesem Gedicht liest, berührt mich und beleuchtet die Bilder neu. Danke.
HG Jutta
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Bella meinte dazu am 26.05.2021:
Liebe Marie,

deine unglaublich intensives und gleichzeitig zartes Sinnfingerspitzengefühl hat sich millimetergenau an die Bedeutungen der Bilder herangetastet. Ich kann dir nur von Herzen danke sagen. Innerlich bin ich sehr bewegt, berührt, meine Gedichte fühlen sich von deinem Lesen und deinem Interesse wie auf Wolken gebettet und wirklich gesehen. Danke, dass du den Raum hier unter meinem Gedicht mit so Schönem füllst.
:-*
Bella
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juttavon
Kommentar von juttavon (17.05.2021)
Ich sehe hier einen Teil unserer Welt / unseres Lebens, der nicht stimmt, der an dem, was lebendig ist und macht, vorbei geht oder es gar zerstört:
"Reißen die wurzeln- / den Worte aus / fruchtbarem Boden //
Versiegeln die Nerven- / enden im Schlaf".

Kälte, Verstellung, Misstrauen... , ein Anpassen, vielleicht eine Karriere ("Nach oben"), zu einem hohen Preis!

Feine Sprache, liebe Bella!
HG Jutta
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Bella meinte dazu am 26.05.2021:
Liebe Jutta,

ich freue mich über deine Worte und deine Lesart, die für mich sehr stimmig ist. Anpassung kann Schutz sein, kann auch zu Erfolg führen, ist aber gleichzeitig auch immer sehr gefährlich für das Lebendige in uns.

Liebe Grüße an dich und danke dir sehr für dein Lesen und Loben!
Bella
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