Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Tod (18.09.), Hütchen (12.09.), Tula (11.09.), HerzDenker (05.09.), Ferdi (04.09.), A.Reditus (02.09.), steffi-coverColor (27.08.), kriegundfreitag (25.08.), pat (23.08.), marcopol (21.08.), romance (21.08.), unefemme (18.08.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 592 Autoren* und 84 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.236 Mitglieder und 449.468 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 20.09.2021:
Volksstück
Ziemlich neu:  Hauptsache neben Kosten von LotharAtzert (14.09.21)
Recht lang:  Aetznatrons Sputnick F von LotharAtzert (912 Worte)
Wenig kommentiert:  Phlegmaticker von LotharAtzert (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Die Kanzel. von franky (nur 51 Aufrufe)
alle Volksstücke
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Weiter als mein Schatten reicht- verliebt und verloren
von Sylvia
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil der Judas mich so mag*lol*" (Egozentrikerin)

Wo ist meine Leiche geblieben?

Gedicht zum Thema Tod


von Papalagi

Wo ist meine Leiche geblieben?
Der Körper und Geist sind vereint
Zum Glücklichsein, singen und lieben
War mein Leib zu alt wie es scheint
Zu alt, er hat ständig geweint

Wo ist meine Leiche, ich rase
Habt ihr sie vielleicht noch gesehen?
Mit Glatze, der gelblichen Nase
Nebst Lenin und Mao Mausaleen?

Dem Pharao gleich inhaltsleer
Bloß Formen im goldenen Rahmen
Wo ist meine Leiche woher
Treibt Stix sie im Wasser, im zahmen
Dem dunkelen, ewigen Nein

Ist sie tief im Seetang, im Stein?
Vom Winde zerkaut, vom Feuer?
Hat Zeit ihre ewige Steuer
So gründlich schon jetzt eingetrieben
Und Knochen zermalmt und zerrieben?

Es dauert bis ich es kapier'
Und das ist schon sehr makaber
Ich trag meine  Leiche in mir
Bin selbst das Objekt und Inhaber

Ich trag sie in mir aus, noch
Habe nicht vor jetzt zu entbinden
Ich such verzweifelt noch ein Schlüpfloch
Gott? Wissenschaft, Diäten, Liebe...
Die Chancen scheinen schnell zu schwinden
Und ich? Ich forsche, grabe, siebe...

Ich pfeife, begehre und sabber,
Doch sie schimmert durch, immer mehr
Tagein und tagaus ich knabber
Am Rest von mir selbst  werde leer

Wo ist meine Leiche geblieben?
Der Körper und Geist sind vereint
Zum Glücklichsein, singen und lieben
War mein Leib zu alt wie es scheint
Zu alt, er hat ständig geweint...


Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

 
 

Kommentare zu diesem Text


franky
Kommentar von franky (13.05.2021)
Hi Papa
Es dauert, bis ich es kapier'
Und das ist schon sehr makaber
Ich trag meine Leiche in mir
Bin selbst das Objekt und Inhaber

Gut gelungen dein Gedicht, Könnte sich auch für einen Liedtext eignen.

Grüße von Franky
diesen Kommentar melden
Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (03.07.2021)
Diese verrückten Künstler. Mit allem zugleich verheiratet: Dem Leben, Tod und sämtlichen Formen des Irdischen und Überirdischen. Ihr seid anstrengend.
diesen Kommentar melden

Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

© 2002-2021 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2021 keinVerlag.de