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Kurzgedicht zum Thema Abstraktes


von nadir

über das tanzen lässt sich sicher sagen
es ist weniger als stehen denn
wer steht und sich verschließt kann was vermeiden -
der aber tanzt, der muss erdulden.
wer also klug ist, spricht;
ich meide, denn ich tanze nicht.

 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (15.05.2021)
hallo nadir,
den Poeten scheint wohl das Gehen und Erdulden eigen zu sein.

LG
Ekki
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nadir meinte dazu am 15.05.2021:
sicher nicht häufiger, als dem nicht poeten. ;)
es ist kein gedicht über dichter, oder gedichte.

lg dir ekki
nadir
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Ralf_Renkking
Kommentar von Ralf_Renkking (15.05.2021)
Hi nadir,

meiner Meinung nach setzt Du hier die Verben "vermeiden" und "meiden" gleich, erstes allerdings bezieht sich auf Situationen, zweites auf Personen, das jedoch erschließt sich mir aus Deinem Gedicht nicht. 🤔

Ciao, Frank
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nadir antwortete darauf am 15.05.2021:
also frank

ich setze meiden und vermeiden nicht gleich, sondern behaupte nur, dass meiden auch eine art des vermeidens ist. und situationen, können nur von personen gemieden werden, ich kann ja schlecht über das leben schreiben, dass das leben vermeidet

lg
nadir
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Ralf_Renkking schrieb daraufhin am 15.05.2021:
Mit dem "was" vor "vermeiden" deutest Du den Unterschied allerdings schon an, Situationen wie das Tanzen werden somit nicht gemieden, sondern vermieden und was das Tanzen angeht erfordert es an Bewegung sicher mehr als zu stehen, kommt es beim Erdulden nicht außerdem auch darauf an, wie gerne jemand etwas tut, wenn ich beim Warten ungerne stehe, dann suche ich mir doch eine Position, die mir das Warten erträglicher macht, z. B. sitzen, tanzen oder gehen (😂), hm?

Ciao, Frank
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Kommentar von Mondgold (15.05.2021)
Warum I-Deal?
Ist nicht alles Tanz,
ein sich öffnen im Aufmachen?
LG MO
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blauefrau äußerte darauf am 15.05.2021:
Ich fasse Tanzen jedenfalls als Möglichkeit auf, mich auszudrücken.
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nadir ergänzte dazu am 15.05.2021:
tanzen jedenfalls wäre der ausdruck eines enthusiastischen lebens. "glattes eis/ ein paradeis/ für den, der gut zu tanzen weiß.

mir ist das leben kein tanz. muss es auch nicht. dreck und schwermut und stillstand sind zumindest in der literarischen existenz eines menschen viel interessanter. vielleicht will ich sie ja idealisieren, weil fast alle über dem schmerz schreiben, aber fast keiner den mut hat, ihn zu preisen?

wer weiß

lg euch
nadir
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Jo-W. meinte dazu am 15.05.2021:
für mich ist Tanzen Ausdrucks der Lebendigkeit und ich zeige: es gibt mich,wer meidet,kann sich vielleicht eher vor der Begegnung drücken,aber ,na gut,wenns ihm reicht-einjen Gruß zum Abend-jo
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Ralf_Renkking meinte dazu am 15.05.2021:
Logisch, wer den Tanz nicht mag, wird es vermeiden, zu tanzen, aber erwartest Du allen Ernstes von einem schmerzbelasteten Menschen, den Schmerz zu idealisieren, so nach dem Motto, super, ich habe gerade Sodbrennen, eine Hymne darauf?
Somit meine ich, dass auch den seelischen Schmerz zu preisen nichts mit Mut zu tun hat, sondern damit, wie jemand zu ihm steht, aber auch der, der kein Weichei ist, wird ihn sicher nicht bejubeln, sondern wohl eher darüber froh sein, ihn überwunden zu haben.

Ciao, Frank
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nadir meinte dazu am 15.05.2021:
korrekt! der sinn des gedichtes besteht ja darin, diesen logischen gedanken (probeweise) einmal umzudrehen. ich erwarte gar nichts, ich bin einfach nur daran interessiert, wie es wirkt, wenn ich den schmerz idealisiere. is ja kein essay, bei dem ich mich um logische stringenz bemühen müsste ;)
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