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Schwere Zeiten

Gedicht zum Thema Aktuelles


von Stelzie

Langsam senkt sich über unser Haus
Nebel auf die zarte Erdenseele,
länger als die Spanne eines Lebens
wiegt die Schwere dieser Welt.

Müde blicken deine klugen Augen
aus dem Fenster hinter trübem Glas
sehen Fernes stetig näher kommen
immer als Bedrohung, als Gefahr.

Tropfen aus den alten dunklen Zeiten
tummeln sich im Geist der Zuversicht
um als Nebelwolken stark geworden,
hoch hinaufzusteigen, bis zum Licht.

Anmerkung von Stelzie:

Coronagefühl


 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (16.05.2021)
Hallo Kerstin,

das Licht wird auch diese Wolken zerstreuen
und dich wird neues Glück erfreuen.

Liebe Grüße
Ekki
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Stelzie meinte dazu am 17.05.2021:
Das wünsche ich uns allen.
Danke lieber Ekki, auch für deine Empfehlung.

Liebe Grüße
Kerstin
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AZU20
Kommentar von AZU20 (16.05.2021)
Letzteres wünschen wir uns alle. LG
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Stelzie antwortete darauf am 17.05.2021:
Ja und manchmal werden Wünsche wahr.

Danke, auch für deine Empfehlung.
Liebe Grüße
Kerstin
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Graeculus
Kommentar von Graeculus (16.05.2021)
Das trifft die Stimmung gut, die sich ausbreitet. "Coronagefühl" könnte ein neues literarisches Genre werden.
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Stelzie schrieb daraufhin am 17.05.2021:
Ja, wir sollten tatsächlich mehr sehen als Inzidenzen, Tote mit oder durch Corona, Biontech, Astra... Ganz wichtig sind Fragen, wie: Wie geht es uns damit? Was macht Corona mit uns? Warum fragen wir bei Infizierten erst nach Kontakten und dann irgendwann vielleicht auch, wie es ihnen geht? Sind Menschen eigentlich Zahlen oder sind Menschen Menschen?
Auf jeden Fall wäre ich natürlich auch für ein "Coronagefühl"-Genre.

Danke, auch für deine Empfehlung.
Liebe Grüße
Kerstin
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Lluviagata äußerte darauf am 17.05.2021:
Hallo, liebe Stelzie,

als ehemaliges Mitglied im Rechercheteam (Kontaktverfolgung) kann ich dir von unserer Arbeit berichten: Wir fragen stets (auch laut Fragenkatalog), wie es den Infizierten geht, sprechen im Durchschnitt mindestens 15 MInuten mit ihm - ohne die eigentliche Recherche. Wir finden es wichtig, den mitmenschlichen Aspekt zu betrachten. Nun sind wir natürlich keine Psychologen, aber wir haben immer ein heißes Ohr und ein großes Herz, das wir in den 10-Stunden-Schichten nicht müßig werden, anzubieten. Und die meisten Menschen nehmen dies an. Sehr gern sogar.
Manchmal aber war es zu spät, war niemand mehr da, den wir befragen konnten, nur noch hilflose Angehörige, die untröstlich waren ....
Was macht diese Epedemie mit uns? Das hast du sehr schön beschrieben.

Liebe Grüße
Llu ♥
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Graeculus ergänzte dazu am 17.05.2021:
Das ist auch ein beachtenswerter Kommentar.
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Lluviagata meinte dazu am 17.05.2021:
Danke, liebwerter Graeculus!
Leider aber kann ich meinen Fehler nicht mehr beseitigen ... Epidemie! ;)
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Ralf_Renkking meinte dazu am 18.05.2021:
Hey Llu,

allmählich mehren sich die Anzeichen, dass Gott weiblich ist.
😂😂

Ciao, Frank
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (16.05.2021)
Schwere Zeiten - die du in der Mittelstrophe ganz besonders treffend schilderst.
Wie schön, dass es wenigstens im Fernsehen zuweilen maskenlose, lachende Gesichter zu sehen gibt, die Menschen gehören, die sich damit kein bisschen straffällig machen.
Ein wenig bange wird mir dann trotzdem ...

Liebe Grüße
der8.
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Stelzie meinte dazu am 17.05.2021:
Die Geschichte zeigt uns ja, dass auf schwere Zeiten immer wieder gute folgen. Deswegen ist vorsichtiger Optimismus schon in Ordnung, denke ich. Bis dahin passen wir weiter auf, dass es in die richtige Richtung geht.

Danke, auch für deine Empfehlung.
Liebe Grüße
Kerstin
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Kommentar von Reuva (16.05.2021)
Die Tropfen aus den alten dunklen Zeiten weisen über Corona weit hinaus, oder? Wurden vom Virus nur aufgewirbelt. Mögen sie mit ihm verschwinden. Lg, Reuva
diesen Kommentar melden
Stelzie meinte dazu am 17.05.2021:
Die Tropfen aus den dunklen alten Zeiten zeigen uns, dass schweren Zeiten gute folgen.

Danke, auch für deine Empfehlung.
Liebe Grüße
Kerstin
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wa Bash
Kommentar von wa Bash (16.05.2021)
das liest sich sehr gut. schöner oder besser nachdenklicher Inhalt und guter Klang...
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Stelzie meinte dazu am 17.05.2021:
Danke... und nicht zuletzt dafür, dass ich auch durch das Lesen deiner Gedichte gelernt habe, den guten Klang zu finden.

Liebe Grüße
Kerstin

Danke auch für deine Empfehlung.
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wa Bash meinte dazu am 17.05.2021:
das freut mich, sehr sogar
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (16.05.2021)
Liebe Kerstin,

manchmal lohnt es sich zu warten. Der Text wird dann immer besser. Sehr gefühlvoll war er von Anfang an. Und die Aktualität hat nicht gelitten!

Herzlich grüßt dich Gil.
diesen Kommentar melden
Stelzie meinte dazu am 17.05.2021:
Danke lieber Gil, das Gefühl war mir dabei sehr wichtig. Es kommt einfach zu kurz zwischen den vielen Zahlen uns sonstiger Infoflut aus den Medien.

Danke auch für deine Empfehlung.
Liebe Grüße
Kerstin
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Ralf_Renkking
Kommentar von Ralf_Renkking (18.05.2021)
Den Trochäus hast Du passend zum Thema gewählt, die alternierende Aufteilung in Waisen, Assonanzen und dem Reim als formale Schlusspointe empfinde ich ebenfalls als gelungen, die Verslänge von V. 3 & V. 4 könntest Du allerdings auch dem Rest anpassen, ungefähr so:

länger als die Spanne eines Lebens
wiegt die Schwergewichtigkeit der Welt.

Ciao, Frank
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Stelzie meinte dazu am 19.05.2021:
Ich danke dir vor allem für deinen Vorschlag, den ich auch zum Teil umgesetzt habe. Das Wort "Schwergewichtigkeit" will mir nur nicht so recht gefallen. Vielleicht gibt es da ja aber noch eine Alternative.

Danke natürlich auch fürs Empfehlen
Liebe Grüße
Kerstin
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Ralf_Renkking meinte dazu am 19.05.2021:
Gerne, mir gefällt es übrigens ebenfalls nicht, das war auch mehr als Silbenplatzhalter gedacht, da Du mittlerweile ja richtig fit in Sachen Prosodie bist, wird Dir bestimmt noch das Passende einfallen.

Ciao, Frank
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Stelzie
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Veröffentlicht am 16.05.2021, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 19.05.2021). Textlänge: 58 Wörter; dieser Text wurde bereits 133 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.06.2021.
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