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Protokoll zum Thema Gewalt


von pentz

3. Nicht ist zu hoch, wenn man ganz unten ist...

Blacky flüsterte Blondie etwas ins Ohr.
„Bei dem ist mehr zu holen! Denk nur mal an die Fotos, die wir haben. Kapiert!“
Grinsend nickte Blondy bedächtig. Aber klar, diese Fotos sind Gold wert. Und klar, es ist kaum anzunehmen, daß diese geile Schwanzlutscherin seine Ehefrau ist. Wo gibt's das, daß Ehepaare in ihren piekfeinen Autos Sex miteinander haben? Dazu haben sie ihre großflächigen Schlafzimmerbetten.
Beide handeln jetzt schnell.
Blondy fordert den Arzt auf, herauszutreten und als geschehen, dreht er ihn um und biegt ihm die Hände nach hinten, wobei der Arzt vor Schmerz aufschreit. Blacky nimmt sich die Frau vor. Bevor sie gehen, fragt Blacky noch, wo man drücken muss, damit das Verdeck zugeht. Zudem wird der Wagen verschlossen. Die Schlüssel behalten die neuen Besitzer.
Daraufhin marschieren sie zu viert los. Es geht quer durch den Wald, einen Weg entlang, der nach unten führt, kurz vor einen kleinen Tunnel, der unter den Bahngleisen hindurchführt.
„Jetzt müssen wir uns die Hände geben, sonst könnte einer verlorengehen! Haha!“
Blondys ekliger Lacher.
„Und nun wie die Gänse hintereinander! - Schön! - Gänsemarsch, los!“
„Macht Euch jetzt ein bißchen kleiner!“, ist die nächste Verkündigung, kurz bevor sie das schwarze Loch verschluckt.
Handereichen, Gänsemarsch und Kleinermachen ist hilfreich, denn im Tunnel ist es eng, niedrig und stockdunkel.
„Passt auf, daß ihr nicht auf der Kacke ausrutscht!“
Das kommt zu spät, zudem, ist das ernst gemeint?
Sie befinden sich schon mittendrin im bestalischen Urin- und Fäkaliengestank, der beißend in der Nase greift. Noch gefährlicher aber sind die schwarzen, kohle- und granitartigen, feuchten Gesteinsbrocken, die außen die Bahndämme und hierinnen den Boden des kleinen Tunnels belegen und da zudem die Wände vor Feuchtigkeit zu tropfen scheinen, kann man leicht ausrutschen und sich ernsthaft verletzen.
Die starke Dämmerung schützt die Entführer danach vor unliebsamen Fragen von Fußgängern, sollten sie welchen begegnen. Aber es ist Freitagabend, die Leute sitzen jetzt am Abendtisch, vor den Abendnachrichten und versuchen sich von der Arbeitswoche zu entspannen. Folglich treffen sie auf niemanden. Aber das alte Familienhaus aus den 40ern liegt fast direkt an den Bahnschienen und außerdem keine 50 Meter entfernt vom kleinem Tunnel.
Es ist umgeben von einem Garten, der mit ungepflegten Hecken von der Außenwelt abgeschottet ist. In den Eingang des kleinen Familienhauses verschwinden die vier. Man sieht in dem Garten eine alte Hundehütte, einen alten Geräteschuppen, ein verfallenes Treibhäuschen aus Plastik und verwahrloste, ungepflegte Beete. Allerlei nicht entsorgtes Gerümpel, ausrangierte Möbel und undefinierbare Gegenstände stehen oder liegen verstreut herum.
Eine bleierne Stagnation hat dieses verwahrloste, ungepflegte Haus im festen Griff.
Man geht nicht fehl, vom Außen aufs Innere zu schließen. Es war nicht besonders gemütlich, nachgerade durch das Durcheinander von verschiedensten nicht zusammenpassenden Möbelstücken unwirtlich und unheimlich. Wenn nur nicht das verkrustete ungewaschene Geschirr gewesen wäre; und die nicht entsorgten Pizzaschachteln; und die bis über den Rand herausquellenden Entsorgungstonnen für Papier, Bioabfall und Sondermüll, dann wäre es ja noch gegangen, so aber...

 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (16.05.2021)
Eklig-abstoßende Geschichte mit ein paar RS-Fehlern (z.B. Die hereingebrochenes Dämmerung, 40ziger usw.)
diesen Kommentar melden
pentz meinte dazu am 16.05.2021:
lieber Dieter-Rotmund,

die RS-Fehler habe ich hoffentlich weitestgehend ausgemerzt und korrigiert, weil ich alles noch einmal durchgelesen habe. "40ziger" - habe ich nicht kapiert, was da falsch sein soll.

daß es eine eklig-abstoßende Geschichte ist, ist beabsichtigt und ich fasse diese feststellung demnach als kompliment auf.

vielen dank
diese Antwort melden
Dieter_Rotmund antwortete darauf am 16.05.2021:
"40ziger" würde ausgesprochen ja "Vierzigziger" heissen - korrekt ist "40er".
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