Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
RuJo (30.07.), viking (29.07.), Sebastian (25.07.), Perlateo (23.07.), Létranger (20.07.), Fridolin (15.07.), amphiprion (10.07.), AlterMann (26.06.), Nola (25.06.), Humpenflug (16.06.), Darkboy_Dreams (08.06.), amalfi99 (08.06.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 592 Autoren* und 78 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.212 Mitglieder und 448.091 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 02.08.2021:
Werbetext
Verbale, oft mit nonverbalen Elementen verknüpfte Aufforderung oder Beeinflussung zugunsten eines Produktes oder Zieles.
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Das Flugblatt von Quoth (31.07.21)
Recht lang:  Meine persönlichen Gebote im KV von GillSans (508 Worte)
Wenig kommentiert:  ZweitverWertung von Didi.Costaire (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Subsubübermenschen von Terminator (nur 59 Aufrufe)
alle Werbetexte
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Romeo & Julia: Reanimiert
von Janoschkus
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich gut bin" (Harmmaus)

Theaterdonner

Szene zum Thema Theater


von klausKuckuck


Wenn Du angemeldet wärst, könntest Du Dir diesen Text jetzt auch anhören...


Na, was sagst du? Ist das ein Gesicht?
Wie das Leben da die Zeichen einschlug,
Wie sich Schöpferlaune fortgestaltend eintrug,
Wie – wie sagt mans? – wie der Mund zum Munde spricht.

Achtzig Jahre spiegeln diese Zeichen,
Achtzig Zeitenschnitte fügen sich zum Bild,
Faustens Träne, wenn man näher hinsieht, quillt
Achtzigmal die Wange abwärts. Unsresgleichen,

Weint und jubelt, weil es stirbt und wird,
Muss aus Zeiten sich und Häuten streifen,
Kann zu traumumflossner Blüte reifen
Und bleibt immer doch ans Leben angeschirrt.

Uns die Krone! Uns Beleuchtung, bitte!
Ihm und mir! Wir sind das Paar der Stunde!
Achtzig Jahre wuchern unsre Pfunde,
Achtzig Ewigkeiten sind wir jetzt im Bunde
Mit uns selbst – und von der Welt umlungert,
Die bewundernd uns entgegenhungert.

Anmerkung von klausKuckuck:

Der Text porträtiert eine Schauspieler-Spezies, die im zeitgenössischen Theater nahezu ausgestorben ist. Leider.
Das Bildmotiv ist eine Lithografie Honoré Daumiers.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Teichhüpfer
Kommentar von Teichhüpfer (19.05.2021)
Den Menschen verstehen schon, ja, aber das Leben niemals.

Kommentar geändert am 19.05.2021 um 07:26 Uhr
diesen Kommentar melden
Kommentar von harzgebirgler (19.05.2021)
das theater ist zum tollhaus verkommen
denn idioten ham die regie übernommen -
der iffland dreht sich längst im grabe um
bei all dem zeitgemäßen irr(en)tum!

gruß
harzgebirgler
diesen Kommentar melden
AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (19.05.2021)
Uns die Krone! Uns Beleuchtung, bitte!
Ihm und mir! Wir sind das Paar der Stunde!
Achtzig Jahre wuchern unsre Pfunde,
Achtzig Ewigkeiten sind wir jetzt im Bunde
Mit uns selbst – und von der Welt umlungert,
Die bewundernd uns entgegenhungert.


In letzter Zeit hungert sie vergeblich.
Zur Sonderspezies fällt mir sofort Minetti ein. Selbst in der S-Bahn (sinniernd) zeigte der Löwenhäuptige eine Ausstrahlung wie kaum ein anderer. Der göttliche Mime!

Dir ist es aus meiner Sicht sehr gut gelungen, die Mischung aus Kunst und (berechtigter) Eitelkeit auf den Punkt zu bringen.
Vielleicht aus Eigenerfahrung?
diesen Kommentar melden
klausKuckuck meinte dazu am 19.05.2021:
Vielleicht … Und den Minetti kannte ich gut. Als Wallenstein hatte er zu sagen: "Komm runter Seni!" – diesen kurzen Text (in klingendem Sächsisch gerufen) habe ich noch heute wie einen wundersamen Wurm im Ohr.
diese Antwort melden
AchterZwerg antwortete darauf am 19.05.2021:
Von den Lebenden gefällt mir Michael Quast besonders gut.
Wie der schon die Schöße seiner Samtjacken in den hesselnden Molièrestücken hinter sich wirft ... *schmelz)

Antwort geändert am 20.05.2021 um 06:26 Uhr
diese Antwort melden
klausKuckuck schrieb daraufhin am 20.05.2021:
Ach, Molière, einer meiner Lieblinge – unlängst lief der "Menschenfeind" über die Bildschirme, eine Aufzeichnung aus Berlin, Ulrich Matthes in der Titelrolle: farblos und den Text herunterplappernd. Der Hübchen hätte die Pose des selbstverliebt Gekränkten weitaus souveräner hingekriegt. Eben: wirkliche Pose, nicht Schönsprechgetue.
diese Antwort melden

© 2002-2021 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2021 keinVerlag.de