Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
RuJo (30.07.), viking (29.07.), Sebastian (25.07.), Perlateo (23.07.), Létranger (20.07.), Fridolin (15.07.), amphiprion (10.07.), AlterMann (26.06.), Nola (25.06.), Humpenflug (16.06.), Darkboy_Dreams (08.06.), amalfi99 (08.06.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 592 Autoren* und 78 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.212 Mitglieder und 448.084 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 01.08.2021:
Sestine
Die Sestine besteht aus sechs Strophen mit je sechs jambischen Verszeilen. Die Besonderheiten sind die... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Nachtknistern von Terminator (13.12.20)
Recht lang:  Sestinenauftrag von tigujo (292 Worte)
Wenig kommentiert:  Du von sundown (1 Kommentar)
Selten gelesen:  Geschwätz von LottaManguetti (nur 268 Aufrufe)
alle Sestinen
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Annexion – Anbindung – Anerkennung. Globale Beziehungskulturen im frühen 16. Jahrhundert
von JoBo72
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich geschätzt werde" (Borek)
SargdeckelsonateInhaltsverzeichnisNur für Wolkenwanderer

Magic Bus

Bild zum Thema Magie


von LotharAtzert

Magic Bus, - The Who sangen das. Ein Pop-Hit erster Güte. Bis heute weiß ich nicht, worum es da im Text ging, Wozu auch, wenn man den Bus fährt.
Schade, daß die Zulassung abgelaufen ist.

Anmerkung von LotharAtzert:

 Magic Bus



Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

 
 

Kommentare zu diesem Text


Graeculus
Kommentar von Graeculus (05.06.2021)
We Won't Get Fooled Again!
diesen Kommentar melden
LotharAtzert meinte dazu am 05.06.2021:
Yes! Tank You.
diese Antwort melden
Kommentar von gobio (05.06.2021)
Ein pop-song erster Güte?

"Magic"? Hm, eher nicht - dazu gibt er musikalisch und literarisch zuwenig her, finde ich. Wenn man überhaupt etwas sophisticated daran finden möchte, ist es der (ziemlich gequälte) Zusammenhang mit dem Drogenkonsum und seinen Wirkungen.

Das konnten die Zeitgenossen Bob Dylan mit seinem "Tambourine Man" und Carla Bissi mit "Per Elisa" doch um Lichtjahre besser ...

lg

gobio

Kommentar geändert am 05.06.2021 um 16:01 Uhr


Kommentar geändert am 05.06.2021 um 16:01 Uhr
diesen Kommentar melden
LotharAtzert antwortete darauf am 05.06.2021:
Was heißt "eher nicht"? Es gefällt dir nicht, das muß es auch nicht.
Hör mal bloß auf den Percussionisten, oder das Minisolo von wenigen Sekunden. Naja ... der Dylan, den lieben alle, da ist man auf der sicheren Seite der Offiziellen und kann nichts verkehrt machen. Mir ist das zu kalkuliert.
Lichtjahre besser, meinetwegen ...

Gruß
Lothar
diese Antwort melden
Graeculus schrieb daraufhin am 05.06.2021:
Last not least: die Byrds mit ihrem Free Jazz-inspirierten "Eight Miles High".
diese Antwort melden
LotharAtzert äußerte darauf am 05.06.2021:
Die Byrds sangen ja auch den Mister Tambourine Man exquisit.

Zum Drogenkonsum möchte ich noch sagen, daß unsereins auch in der Verkostung des diskursiven Denkens einen Drogenmißbrauch sieht
diese Antwort melden
Graeculus ergänzte dazu am 05.06.2021:
Ich bin strikt gegen den Dualismus in der Bewertung von Drogen.
diese Antwort melden
AchterZwerg meinte dazu am 05.06.2021:
Der Gotteskrieger singt auch?
diese Antwort melden
Stelzie
Kommentar von Stelzie (05.06.2021)
Das wäre auch ein Fahrzeug für mich...

Liebe Grüße
Kerstin
diesen Kommentar melden
LotharAtzert meinte dazu am 05.06.2021:
Liebe Kerstin,
du kriegst einen Freifahrtschein, sobald das Fahrzeug über den TÜV ist, versprochen! Auch mit Kauf-Option, klar.

Danke Dir, Gruß
Lothar
diese Antwort melden
Stelzie meinte dazu am 05.06.2021:
Danke
diese Antwort melden
Bluebird
Kommentar von Bluebird (05.06.2021)
Also für meinen Geschmack ein bißchen dünn, das "Mag(g)ie-Süppchen" !
Aber vielleicht auch ganz gut so!
diesen Kommentar melden
Ralf_Renkking meinte dazu am 05.06.2021:
Mensch, Du bist aber auch manchmal bigott!!! 😂😂
diese Antwort melden
LotharAtzert meinte dazu am 06.06.2021:
Pfui deifi
diese Antwort melden
FRP
Kommentar von FRP (05.06.2021)
Da kann ich helfen: Als Allan Klein das Management der Rolling Stones 1968 übernommen hatte, zweigte er als erstes eine große Menge des Geldes an sich selbst ab. Das hatte zur Folge, dass alle 3 Stones-Konten ständig leer und überzogen waren. Eines Tages schwärmte Gitarrist Brian Jones davon, einen eigenen Bus besitzen zu wollen (wahrscheinlich infolge der Ausstrahlung des Beatles-Films "Magical Mystery Tour", da geht es ja um eine magische Busreise. So bestellte er sich einen, und ließ ihn anliefern, zum Haupt-Office der Stones, weil er ihn ja nicht selbst bezahlen wollte. Doch verfügte der ob der Rechnung blass gewordene Allan Klein sofort, es hätte sich irgend ein Witzbold einen Spaß gemacht; nie und nimmer hätte ein Rolling Stone einen Bus bestellt. Also wurde der Bus wieder abgeholt, und Brian Jones bekam ein langes Gesicht. Pete Townhend von The Who hörte davon, und schrieb diesen wunderbaren Song darüber, der aber bei weitem kein Hit wurde, nur Bekanntheit erregte. (I want it, I want it, I want it - you can't have it!). Zur Ergänzung höre man "The one after nine o' nine" (Der Bus nach dem Neun-Uhr-Neuner) von den Beatles. Hier beschreibt John Lennon, wie er der täglichen Begegnung mit Cynthia Powell entgegenfieberte, die aus Hoylake mit dem Bus kam. John stieg in der Penny Lane zu, und gemeinsam fuhren sie zum Liverpool Institute of Arts, wo beide studierten. Auch diese Geschichte hielt ein wenig Einzug in den Song. Diese Busfahrt habe ich letztes Jahr nachvollzogen.

Kommentar geändert am 05.06.2021 um 17:06 Uhr


Kommentar geändert am 05.06.2021 um 17:06 Uhr


Kommentar geändert am 05.06.2021 um 17:07 Uhr


Kommentar geändert am 05.06.2021 um 17:13 Uhr
diesen Kommentar melden
gobio meinte dazu am 05.06.2021:
Wenn man Musik, Literatur, Koch- oder andere Künste ernsthaft kritisch bewerten möchte, lieber LotharAtzert, sollte persönlicher Geschmack nie eine Rolle spielen. Es geht bei einer öffentlichen Bewertung ja nicht darum, ob etwas dir gefällt, sondern ob es allgemeinen, künstlerischen Ansprüchen genügt oder nicht.

Die 2,5 Harmonien, die im Hintergrund dieses simplen Sprechgesangs rumpelnd wahrzunehmen sind, mögen zwar vor 50 Jahren noch auf der Linie angefixter Heranwachsender gelegen sein und ihnen in die zugerauchten Glieder gefahren sein; heut kann man darüber allenfalls nostalgisch lächeln (wenn man noch lächeln kann).

Das war damals simple Pfadfinder-Musik, die man ohne Verstärker und ohne sonstigen Schnuckiputz am Lagerfeuer darbieten und den Mädchen, die's nicht besser wussten, damit die Lockenköpfchen verdrehen konnte. Schöne Zeit! Aber Kunst? Eher nicht.

Immerhin solltest Du, lieber LotharAtzert, jetzt aber wissen, worum's in diesem komplizierten Stückerl ging ...

lg

gobio
diese Antwort melden
FRP meinte dazu am 05.06.2021:
Nun ja, anstatt sich in den seichten Gefilden der heute üblichen C-F-G-Am-Harmonien zu ergehen, legte Pete Townshend den Song als antiken, griechischen Bacchanal an, der schnöde, vordergründige Hauptharmonien noch nicht nötig hatte (das Publikum war zwar verraucht, aber ungleich anspruchsvoller). So illuminieren die eingangs verwendeten Klanghölzer das Auftreten eines griechischen Chores mir Rede und Gegenrede; der Chor weiß mehr als die Vordergrund Agierenden (you can't have it). Der Bus ist zu teuer (too much Magic Bus). Thrubberpence sixpence every day - täglich 36 pence für eine Fahrt, dass ist alles, was (für dich) drin ist.
Lothar, wieviel überweist Du mir?
diese Antwort melden
LotharAtzert meinte dazu am 05.06.2021:
Danke, danke, FR., das ist eine schöne Geschichte zum Song, sicher auch für andere Leser, wenn auch nicht für die liebe gobio. Leider kann ich nicht mehr, als diesen meinen Dank per Akashhabank überweisen.
Möge das gute Karma allzeit mit euch sein.
diese Antwort melden
gobio meinte dazu am 05.06.2021:
Warum so kratzbürstig?

Wer ein bisschen musikalisch ist, hört doch, dass besagtes Gerumpel in A-Dur steht und nur ein bisschen von der Dominante und Subdominate abgelöst wird, wie's bei den Pfadfindern üblich war. Von
C-F-G-Am-Harmonien
, die heute angeblich "üblich" seien, war meinerseits nie die Rede.

Was für mich gut oder schlecht sein mag, lieber LotharAtzert, kannst Du nicht wissen und es interessiert hier auch niemanden. Es geht hier nicht um mich, sondern um die Frage, ob der "Magic Bus" wirklich mehr ist als ein simples Koks-Küchenliedchen, vom Text her ebenso wie von seiner "Komposition".

Natürlich darfst Du dieses Stückerl mit allem, was Du damit verbindest, anbeten und für heilig erklären. Aber das ändert nichts daran, dass es - musikalisch gesehen - Schrott ist. Eine frühe Form von "Punk", wenn Du so willst.

lg

gobio
diese Antwort melden
LotharAtzert meinte dazu am 06.06.2021:
Kratzbürstig?
Das "besagte Gerumpel in A-Dur" ist keine kratzbürstige Aussage?
Und "für heilig erklären" ist auch nicht persönlich abwertend gemeint?
gobio, gobio.

Auch hier nochmal zu den Drogen: dem jungen Townsend stehen sie tatsächlich ins Gesicht geschrieben. Aber sieh dir den alten an: nichts mehr davon. Dazwischen liegt gelebtes Leben und soviel ich weiß - das wird FRP, dem ich nochmals danken möchte an dieser Stelle, besser wissen - ein indischer Guru, der ihm den Ausstieg aus dem Drogensumpf durch spirituelle Einsichten ermöglichte. Dafür sprechen eben die neueren Bilder.

lg
Lothar
diese Antwort melden
gobio meinte dazu am 06.06.2021:
Liebster Lothar,

warum ärgerst Du Dich, wenn ich persönliche Vorhalte freundlich ins rechte Licht rücke?

Wenn Du zu jemandem, der das besagte Kücheng'sangerl über den Klee lobt und das mit Trümmern aus der Wiki-Kiste zu untermauern versucht, schreibst:
Danke, danke, FR., das ist eine schöne Geschichte zum Song, sicher auch für andere Leser, wenn auch nicht für die liebe gobio. Leider kann ich nicht mehr, als diesen meinen Dank per Akashhabank überweisen,

dann nenn ich das mit gutem Recht kratzbürstig, denn mit eigenen Mitteln hast Du mir nicht darstellen können, was an dem simplen Drogen-Gedudel denn künstlerisch so wertvoll sein soll. Die monotonte "Melodie" und die simplen Akkordfolgen sind, mit oder ohne Kindergarten-Klangholzbegleitung, wirklich zu simpel.

Wenn Du dieser Rezension seriös widersprechen möchtest, solltest Du das tun. Sich am Rezensenten persönlich abzureagieren, hilft Dir nicht weiter, sondern setzt Dich herab.

Und das will hier doch niemand. Warum erklärst Du den anderen Schriftstellern hier drin nicht lieber, was Dich (damals) an dem Gebrabbel wirklich so fasziniert hat, wie Du behauptest? das wäre u. U. nachvollziehbar, vor allem dann, wenn das in einer Form geschähe, die für Dritte nachvollziehbar wäre und, ganz anders als das Stückerl, tatsächlich einen literarischen Duktus aufwiese.

So aber?

lg

gobio
diese Antwort melden
LotharAtzert meinte dazu am 06.06.2021:
Liebste gobio
"warum ärgerst Du Dich, wenn ich persönliche Vorhalte freundlich ins rechte Licht rücke?"
- schon das ist wieder falsch. Ich ärgere mich höchstens darüber, daß ich so viel Worte um nichts verlieren muß, indem ich jetzt zum Beispiel auf den Unterschied zwischen ärgern und wundern aufmerksam machen muß. Wir beide kennen den Unterschied doch sowieso.

Wenn du also meine Ausdrucksweise kratzbürstig findest, so findest du doch vielleicht eine Stelle an dir, wo gekratzt werden kann eine Verkrustung, was weiß ich ... Denn ich mit meinen 73 Jahren werd kaum noch in der Kürze der verbleibenden Zeit zum Nachtigallengetrillere erwachen, zumal ich Raben eher schätze.

Du aber wirst noch den Beweis zu erbringen haben, ob es sich bei dir nicht um jenen Troll handelt, der in schöner Regelmäßigkeit hier auftaucht, um mir seine intellektuelle Überlegenheit zu demonstrieren. Aber auch das ist kein Ärgernis, sondern maximal ein eingeschränktes Amusement.

Seriös? Worte der Offiziellen gehen mir dort vorbei ... auch das weißt du ... muß leider abbrechen, wegen Spülen, Essenkochen,Bettaufschütteln, im Garten die lieben Pflänzchen begrüßen, essen, meditieren und eventuell später wieder was Unseriöses schreiben, wir werden sehen ...
Vielen Dank auch dir

tashi delek
Lothar
diese Antwort melden
Graeculus meinte dazu am 06.06.2021:
Es drängt mich unwiderstehlich, etwas zu dieser Diskussion zwischen gobio und LotharAtzert zu äußern, weil diese Kontroverse in meinem eigenen Leben eine wichtige Rolle gespielt hat, wobei meine Rolle die des LotharAtzert war (hört, hört!).
Leider läßt sie sich nicht 1 : 1 auf "Magic Bus" übertragen, da mir dieses Stück nicht viel sagt. Da hätte ich mir eher "We Won't Get Fooled Again" gewünscht.

Nein, mir geht es um Bob Dylan. Meine Frau (die musikalisch ist) und eine frühere Partnerin (die noch musikalischer war) haben mit mir (der ich unmusikalisch bin) zahlreiche Streitgespräche geführt, in denen dieses C-Dur-, G-Dur-, A-Dur-Argument vorkam, aber auch unschöne Bezeichnungen wie "Gesangs-Legastheniker" geäußert wurden.

Wenn man komplexe, anspruchsvolle Musik mag, scheint Bob Dylan nicht viel zu bieten zu haben, und wenn man unter Gesang Belcanto versteht, erst recht nicht.

Mir sind über die Jahre nur zwei Argumente eingefallen, welche die Gegenseite etwas nachdenklich machen konnten:
- Wenn Bob Dylans Kompositionen so reizlos sind, wie kommt es dann, daß all die Musiker seiner Generation, deren Musikalität außer Zweifel steht, Lieder von Bob Dylan gespielt haben? (Jimi Hendrix, Eric Clapton, Mark Knopfler usw.)
- Wenn Bob Dylans Gesang so schlecht ist, wie kommt es, daß all die klassisch ausgebildeten Sänger bei dem Versuch, seine Lieder zu interpretieren, dermaßen gräßlich versagt haben, insofern sie die zentrale Wichtigkeit des Rauhen, Widerborstigen in seiner Stimme verfehlten? (Joan Baez usw.)

1. Diese Diskussionen betrafen nicht die Lyrik Bob Dylans, weil da der Sachverstand nicht so einseitig verteilt war in meinem Leben.
2. Inhaltlich hat das wenig bis nichts mit LotharAtzerts Text zu tun, sondern ist nur durch die Art der Kontroverse zwischen gobio (musikalischer Sachverstand) vs. LotharAtzert (Gefühl) angeregt worden.
3. Ich bitte für diese Einmischung um Entschuldigung. Das mußte ich einfach einmal loswerden.
diese Antwort melden
gobio meinte dazu am 06.06.2021:
Lieber LotharAtzert,

wie werden uns wegen dieses tristen Stückerls doch nicht dauerhaft in die Haare geraten?

Wie Du richtig sagtest, ist unser Dasein hienieden bemessen - wir sollten also Sinnvolles tun, solange uns Zeit dazu bleibt.

Dass ich auf diesem Wege Dir oder anderen noch etwas beweisen müsste und ob ich jemand bin, der Dir
seine intellektuelle Überlegenheit zu demonstrieren

hätte, glaube ich nicht. "KeinVerlag" ist bestimmt nicht die dafür geeignete Arena.

Sie ist, nach meinem Dafürhalten, so etwas wie ein "Salon", in dem man sich, mehr oder weniger gepflegt, literarisch (und vielleicht auch musikalisch) austauschen kann. Ich finde es schön, dass hier nicht bloß im mainstream herumgerührt wird, sondern durchaus Pluralismus vorherrscht.

Den muss man aushalten können, auch wenn er anonym daherkommt und so weit von der eigenen Befindlichkeit entfernt scheint. Ohne Kontraste gibt's keine scharfen Farbbilder, sondern nur Wischi-Waschi à la Bob Ross. Und wer will sich schon mit dessen ewiggleichen Tüpfel-Wischereien die ganze Wohnung tapezieren?

Du bestimmt auch nicht, lieber LotharAtzert. Ich wette, Du warst in Deinem Leben nicht bloß in der MagicBus-Hulk unterwegs, sondern hattest wenigstens ein individuelles Rennradl. Oder eine MotoGuzzi?

lg

gobio

Antwort geändert am 06.06.2021 um 13:30 Uhr
diese Antwort melden
LotharAtzert meinte dazu am 06.06.2021:
Für Graeculus fast only

Ojeh. Also, wir Münchner Rhythmenleut sagen das so: Das Goethesyndrom. Wenn einer das Gemüt der Volksseele trifft, sie zu kitzeln versteht, dann fallen ihm alle Damenherzen zu. Beim Manne muß noch eine gewisse Schärfe im Unterscheiden hinzutreten, erst dann schreit er „geil!“, oder je nach Temperament „Hm, das überzeucht mich!“, Nicht schlecht, weil blah blah …“

Wie gesagt, Volkes Seele als Kollektiv: wer den Goethe, den Dylan infrage stellt, kann nur ein Kunstbanause sein. Also werden alle Schwachen schon im Vorfeld geimpft: „Das ist Musik, die Inhalte transportiert, die uns bilden.

Jetzt kommt so ein Frecher wie ich und behauptet: der Goethe, der Dylan, die haben überall ihr Zeugs zusammengeklaut und geschickt vermarktet – mal ehrlich, früher hätten mich einige dafür als Ketzer verbrannt. Und jetzt soll ich nur noch kratzbürstig sein – ok! Was darf ich euch runterbürsten?

Die Volksseele – das ist Holliwoodstarverehrung – der kleine Cruce, wie hieß der Fisch, ah, die Liz Tailor. Die konnte alle Rollen spielen, man nahm ihr alles als gefühlsecht ab. Und dem Dylan und dem Goethe.
Dem Hölderlin ist es anders ergangen.
Die Madonna, ja Graeculus, was denkst du – ob ich die eine nicht von der wahren Reinen unterscheiden kann?. Wen würde ich denn heut zu den großen Stars zählen? - Venus, Mars, Merkur, Jupiter find ich auch gut, Saturn, Uranus ist geil und dann kommt mein abslouter Favorit: Losgelöst und fern von Nähe – Neptun.

Man könnte sie aufzählen: die 10 Punkte, die der, der erfolgreich sein will, „beherzigen“ muß. Wie oft in den einzelnen Daseinsrunden mögen wir schon erfolgreich gewesen sein? Und – wie ist es ausgegangen? - immer in Katastrophen, immer mit Elend und Tod.
Nein, mir sind Menschen wie Goethe und Dylan zu angepasst an den Zeitgeist und möchte als Gegenbeispiel J.S.Bach in die Runde werfen, damit wir mit Abkühlung versorgt sind: „Musik, die nicht Gott geweiht ist, ist sinnloses Gedudel.“
Jetzt „glaubt“ ihr natürlich nicht an Gott und damit ist es beschlossene Sache für euer Ego, daß Gott nicht existieren kann. Das impliziert was? – daß ihr an die Macht eures Egos „glaubt“, welches fadenschenige Beweise fordert. Es geht immer wieder um Einforderungen und das ist … nichts.

Ich hab nichts gegen Goethe und Dylan, aber Friedensboten waren sie nicht, nur an der falschen Stell sentimental, weil gerechtigkeitsfordernd. Wenn aber die Himmelsordnung als bestimmend erkannt würde, bräuchte man keine Forderungen mehr stellen: Was einer verursacht, bzw. verursacht hat, dafür wird er im stetigen Kreislauf allemal geradezustehen haben. Wir alle fraßen und wurden gefressen und was soll ich bei Verfressenen einfordern? Ihren Besitz?
Also greife ich nicht ein, laß lieber mein Herz entscheiden, wo es mich hinzieht.

Wo zieht es mich hin. Nicht zu Novalis, aber immer nachhause.

Antwort geändert am 06.06.2021 um 14:21 Uhr
diese Antwort melden
LotharAtzert meinte dazu am 06.06.2021:
Für gobio

Ja, bist ein Schatz.

(gilt erst mal probeweise für ein Quartal)

Antwort geändert am 06.06.2021 um 14:29 Uhr
diese Antwort melden
gobio meinte dazu am 06.06.2021:
Ehrlich gestanden, lieber LotharAtzert,

mag ich dieses vertrauliche Schatzi-Bussi-Getue nicht. Da ich Dich weder kenne noch kennenlernen will, können wir's beim Du und den üblichen Höflichkeitsfloskeln lassen, und zwar unbefristet. Einverstanden?

Danke!

lg

gobio

Antwort geändert am 06.06.2021 um 15:43 Uhr
diese Antwort melden
LotharAtzert meinte dazu am 06.06.2021:
Ja.
diese Antwort melden

Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

SargdeckelsonateInhaltsverzeichnisNur für Wolkenwanderer
LotharAtzert
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Dies ist ein Teil des mehrteiligen Textes Vom Wind in den Bäumen.
Veröffentlicht am 05.06.2021, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 05.06.2021). Textlänge: 34 Wörter; dieser Text wurde bereits 102 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.07.2021.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über LotharAtzert
Mehr von LotharAtzert
Mail an LotharAtzert
Blättern:
voriger Text
nächster Text
Weitere 10 neue Bilder von LotharAtzert:
Loth Zeh von Wu Eij Ätznatrons letzte Worte Wie oben, so unten On the road again today Bill Dungs Not stand Die Kreuzigung Ätzneutrons Imperator Selbst-Sucht od'r Bodenhaltung Wortlos ortlos
Mehr zum Thema "Magie" von LotharAtzert:
Die karmische Vision Rund um die Ecken KOLOPROKTOLOG - Die Verdauungslehre des Ätzneutronius Urkult versus Kultur Flügel sind Flügel Antifaust - oder: Das geheime Mantra "Ich-mach-mich-zum-Affen" Vorsicht Scha(r)f - Oder: wie kann ein Depp wie ich über Intelligenz schreiben Der Tausch meines Nachtkäppchens mit Plutos Tarnkappe Ätznatron zur ÄtzKunst Mein unzerstörbarer Diamantschwanz
Was schreiben andere zum Thema "Magie"?
Als die Seilbahn plötzlich stoppte! (Bluebird) Fluch die Katz (RainerMScholz) Homenage (Ralf_Renkking) Ostrom: Das christliche Imperium (Terminator) Wasser hat keine Balken? (Oggy) Geistern sind wir unterlegen (Moja) Von goldenen Nadeln, schwebenden Gegenständen und Fräulein Faust (Bluebird) Richtigstellung 14 - Wie Männer einschlafen (tueichler) DER FUKUSHIMA SCHREIN (hermann8332) Zauberspruch (Ralf_Renkking) und 55 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2021 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2021 keinVerlag.de