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Definitionen von Glück und danach leben

Aphorismus zum Thema Glück


von EkkehartMittelberg

Im Dezember 2013 formulierte ich diesen Aphorismus, der mit Ergänzungen erstaunlich breite Zustimmung fand:

„Ich möchte in einer Gesellschaft leben, die es ertragen kann, dass Glück tausendfach unterschiedlich definiert wird.“

Heute denke ich, dass Papier tolerant ist. Mich interessiert, ob dem abgewandelten Aphorismus  auch zugestimmt werden kann?

Ich möchte in einer Gesellschaft leben, die es ertragen kann, dass Glück tausendfach unterschiedlich definiert wird und dass die Menschen ihren Glücksvorstellungen entsprechend leben.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Agnete (09.06.2021)
das ist doch ein Fakt, Ekkehard.. Seit Jahrtausenden ist das so und warum sollte es eine Gesellschaft nicht ertragen? Sie lebt davon. Denn würde Glück nicht unterschiedlich definiert, wär alles gleich. Es gäbe keine Motivation, keine Kreativität, keine Vielfalt.
Eigentlich, sorry, eine Plattitude.
LG von Agnete
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
Es ist interessant, wie unterschiedlich diskussionen eröffnet werden, nachdem neuneJahre vergangen sidn. . So sah die Eröffnung 2013 aus:
"losloschKommentar von loslosch (24.12.2013)
was ist gesundheit? die abwesenheit von krankheit. witzig und stimmig.

was ist glück? die abwesenheit von unglück. (schon scheiden sich die geister.)
Kommentarlöschung beantragen diesen Kommentar melden
Ich meinte dazu am 24.12.2013:
Wahrscheinlich wird einigen die Minimaldefinition von Glück als Abwesenheit von Unglück als zu substanzlos erscheinen.
Ich kann mich gut in die Biografie eines Menschen versetzen, dem diese scheinbare Substanzlosigkeit als sehr aussagekräftig erscheint.
Danke für diese anregende Eröffnung.
Ekki
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niemand antwortete darauf am 24.12.2013:
Ich frage mich grade, ob eine Gesellschaft es ertragen sollte, dass einige Ihr Glück auf Kosten anderer ausleben dürfen. Hier denke ich wieder an das Glück der Ausbeutenden, deren Reichtum ihr Glück ist, welches auf dem Unglück anderer, Elender, basiert.
Oder ich denke an die vielen Perversen, deren Glück auf dem Rücken der Kinder und der Abhängigen ausgetragen wird etc. Darf eine Gesellschaft solches überhaupt ertragen
nur um die Freiheit des Einzelnen nicht anzutasten?
Hier kommen mir ziemliche Bedenken in die Richtung
Toleranz des Einzel-Glücks. LG Irene
P.S. entschuldige bitte, dass ich mir erlaubt habe
"neunmalklug" zu kommentieren.
(Antwort korrigiert am 24.12.2013)
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Ich schrieb daraufhin am 24.12.2013:
Selbstverständlich sind individuellen Glücksvorstellungen Grenzen gesetzt. Du argumentierst also durchaus n i c h t neunmalklug, Irene. „Freiheit ist immer Freiheit des Andersdenkenden." (Rosa Luxemburg)
Liebe Grüße
Ekki"
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EkkehartMittelberg antwortete darauf am 09.06.2021:
Hallo Agnete, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass du mich für so oberflächlich hältst, Plattitüden über Glück zu dreschen. Als unser Grundgesetz formuliert wurde, waren im Wesentlichen nur antisemitische Auswüchse als Störmanöver von den allgemeine Glücksvorstellungen absehbar, die im Weltbild des christlichen Abendlandes Platz fanden. Heute muss man sagen, dass in einer Gesellschaft, die immer pluralistischer wird, fernab von der Toleranz Nathans des Weisen militante Glücksvorstellungen immer schärfer ausgetragen werden und da fragst du naiv, warum eine Gesellschaft es nicht ertragen sollte, dass Glück unterschiedlich definiert wird oder willst du mit dieser Frage nur die Diskussion anheizen?
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Agnete schrieb daraufhin am 09.06.2021:
Was hat denn das Glück mit dem Grundgesetz zu tun, Ekkehard? So, wie du es in deinem Satz, für einen Aphorismus halte ich es auch nicht, formulierst, geht es nicht um "Glück" als Antithese zum Unglück, sondern um Glücklichsein. Da fängt ja die Plattitude schon an.
Glücklichsein aber ist relativ und von vielen , sehr persönlichen Faktoren abhängig. Den einen macht es glücklich einen Audi zu fahren, den nächsten die Tour mit dem Rad. Den anderen das Sitzen auf der Couch.
Das hat mit Naivität wenig zu tun. mehr mit exaktem Formulieren.
LG von Agnete
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LARK_SABOTA äußerte darauf am 09.06.2021:
mehr mit exaktem Formulieren.

Freut mich, Agnete. Das habe ich ihm auch schon gesagt. Vielleicht nimmt ers von dir an.
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Agnete ergänzte dazu am 09.06.2021:
ich habe eure kontroverse Diskussion nur überflogen, Lark, und möchte mich da nicht hineinhängen. Es geht mir nicht darum, Ekkehard persönlich einen vors Schienbein zu treten, sondern um das "Werk". Und es geht mir auch darum: Muss man jetzt grundsätzlich die nur noch loben, die KV gerettet haben? Und haben sie es gerettet? Viel los ist hier nicht mehr, trotz nachhaltiger Spernden...
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
Liebe Agnete, du kennst mich schon lange und weißt, dass ich jetzt keine faule Ausrede benutze Ich hatte gestern wegen weißem Blutkrebs eine Operation an der Nase. Im Moment blutet sie permanent und ich kann nicht schreiben, Ich hoffe, dass sich das im Laufe des Tages ändert und dass ich dir antworten kann.
LG
Ekki
@Lark Sobota: Auf Trittbrettfahrer kann ich verzichten
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Graeculus meinte dazu am 09.06.2021:
Und es geht mir auch darum: Muss man jetzt grundsätzlich die nur noch loben, die KV gerettet haben? Und haben sie es gerettet? Viel los ist hier nicht mehr, trotz nachhaltiger Spenden...

Da ist nun, mit Verlaub, Blödsinn, Agnete.

Der Webmaster hat immer klar den Standpunkt vertreten und zuletzt im April, beim Anlaufen der Spendenaktion, wiederholt, daß kein Spender hier irgendwelche Privilegien genießt.

Selbstverständlich gilt das ebenso für Ekkehart und mich, auch wenn wir mit einer Initiative dazu beigetragen haben, daß kV nicht - wie sonst bevorstehend - bei weniger als 500 angemeldeten Autoren dichtgemacht wird. Diese Aktion ist abgeschlossen und gehört in das Geschichtsbuch von kV. (Was künftig bei kV los ist oder eben nicht, hängt zum Teil von der Neuprogrammierung durch den Webmaster, zum Teil von Euch resp. von uns allen ab.)

Daraus leiten weder Ekkehart noch ich irgendwelche Ansprüche im Hinblick auf die Diskussionen um unsere Texte, Kommentare usw. ab.

Da wir niemals irgendetwas anderes behauptet, sondern unsere Aktion im klaren Bewußtsein unter der zitierten Vorgabe des Webmasters gestartet haben, bitten wir mit höflicher Bestimmtheit, uns da nichts zu unterstellen.

Antwort geändert am 09.06.2021 um 14:44 Uhr
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LARK_SABOTA meinte dazu am 09.06.2021:
"Es geht mir nicht darum, Ekkehard persönlich einen vors Schienbein zu treten"


Mir auch nicht, Agnete, mir auch nicht.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
Was ist denn das für eine Sprache? Die Frage muss erlaubt sein, warum ihr es nötig habt zu beteuern, dass ihr euch zivilisiert verhalten wollt?
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LARK_SABOTA meinte dazu am 09.06.2021:
Das nennt sich Abgrenzung, Ekki. Agnete grenzt sich höflich von ihrem Eindruck von mir ab und ich grenze mich seufzend von dem Eindruck ab, den sie sich von mir gemacht hat. Kein Angriff. So kann mans machen. Witzig, dass das aus deiner Perspektive eine Beteuerung ist.

Lies dir gerne noch mal durch, welche Art und Weise du mir gegenüber nötig hattest .
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Agnete meinte dazu am 09.06.2021:
i
so blöd es aussieht,. ich muss Lark zustimmen. Ich wünsche gute Besserung, Ekkehard. LG von Agnete
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Agnete meinte dazu am 09.06.2021:
Graeculus, die Fakten sind mir bekannt. LG von Agnete
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Teichhüpfer meinte dazu am 11.06.2021:
" Wenn es mir gut geht, hast du Pech gehabt." ist hier Frage, ob ich Glück definiere? Ich würde sagen Nein, das Leben ist so, und Glück eben nicht.

Antwort geändert am 11.06.2021 um 07:17 Uhr
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Kommentar von gobio (09.06.2021)
Das ist, lieber EkkehartMittelberg, kein neuer "Aphorismus", den Du uns da vorstellen möchtest, sondern uralter Kaffee, der in nahezu jeder halbwegs demokratischen Verfassung umgerührt wird - z. B. auch schon hier (Ausschnitt aus dem Text der Unabhängigkeitserklärung Thomas Jefferson, 4. Juli 1776):

„… dass alle Menschen gleich geschaffen sind, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind; dass dazu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören; dass zur Sicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingerichtet werden …“

In Westdeutschland war der 4. Juli nach dem WK II fast auch schon ein Feiertag.

Wir Schulkinder ekelten uns vor den bleichen, von Fett aufgetriebenen Truthahnleichen, die in den Bratröhren unserer amerikanischen Freunde im Herbst verbrannt wurden: Another red letter day!

Heiter

gobio

Kommentar geändert am 09.06.2021 um 10:04 Uhr


Kommentar geändert am 09.06.2021 um 10:04 Uhr
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
Liebe heitere Gobio, es fällt mit etwas schwer, so fröhlich zu bleiben, wie du es bist.
Es geht doch nicht darum, dass unsere Verfassung unterschiedliche Glücksvorstellungen schützen will, sondern darum, , dass die Kluft zwischen Verfassungsanspruch und Wirklichkeit immer tiefer wird. Es mehren sich die rechten Attentate und die Übergriffe der Antifa. Aber selbst in dem ländlichen Vogelsbergkreis, in dem ich lebe, zieht sich der erbitterte Streit um einen Teilstück Autobahn, das durch den Dannenröder Forst führt, quer durch die Familien, Befürworter und Gegner der Autobahn sehen ihr Glück gefährdet und ein rationaler Dialog zwischen den Lagern ist derzeit nicht möglich.
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Agnete meinte dazu am 09.06.2021:
diese, deine ehrenwerte Attitude, Ekkehard, geht aber aus deinem Aphorismus nicht hervor. Und genau das ist das Problem. LG von Agnete
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gobio meinte dazu am 09.06.2021:
Stimmt, liebe Agnete!

Wenn unser Ekkehart denn hier wirklich einen "Aphorismus" zur Welt gebracht haben wollte, dann vielleicht den, dass altersdepressive Traktat-Schreiber nicht nur sehr häufig den geschichtlichen Faden verlieren, sondern auch der Jugend (und den jung Gebliebenen) das Recht und die Lust absprechen wollen, etwas aufs Spiel zu setzen und dabei ihr Glück zu suchen.

No risk, no fun, oder altmodisch: per aspera ad astra. Das wussten schon die alten Griechen und Römer, und wer immer den Mumm hatte, handelte stets danach. Wer keinen (mehr) hat, sitzt im Eckerl, hadert mit der böhsen Welt und macht sie schlecht.

Das Dumme ist, dass sich damit niemand besser fühlt - die Welt nicht, und der Dichter auch nicht.

Ich rate zum Tanz - zur Not allein, besser aber in der Gesellschaft. Sirtaki! Wie sagte doch Alexis Sorbas am Ende , als wirklich alles schief gegangen war? "Chef!", schrie er und schlug dem Ingenieur begeistert auf die Schulter, "Chef! Noch nie ist eine Seilbahn so schön zusammengekracht wie diese!"

Heiter

gobio

p.s.: Dir und Deiner Nase gute Besserung, lieber Ecki. Das wird wieder, ganz bestimmt!!

Antwort geändert am 09.06.2021 um 13:48 Uhr
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
"Wenn unser Ekkehart denn hier wirklich einen "Aphorismus" zur Welt gebracht haben wollte, dann vielleicht den, dass altersdepressive Traktat-Schreiber nicht nur sehr häufig den geschichtlichen Faden verlieren, sondern auch der Jugend (und den jung Gebliebenen) das Recht und die Lust absprechen wollen, etwas aufs Spiel zu setzen und dabei ihr Glück zu suchen."
Liebes Gobelinchen, mehr von oben herab geht nicht. Ich Dummerchen verstehe nur Bahnhof. Wer sind denn die altersdepressiven Traktatschreiber und wer spricht der Jugend Recht und Lust ab, etwas aufs Spiel zu setzen?
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Dieter Wal meinte dazu am 11.06.2021:
Lieber Ekki,

das ist ein uraltes Familienrezept. Es wird gewöhnlich vom 7. Sohn auf den 7. Sohn vererbt. Da ich keinen Sohn und eine Tochter mit erziehen darf, erbst Du es hiermit:

TROLLAUFLAUF

Man nehme drei gut durchgehangene Trolle. Da sie ganz ohne Nahrung fast verhungerten, stopfe man sie mit Aphorismen nach Landmannsart, bis sie vor Wohlgefühl nahezu platzen. Dann nehme man einen Trichter und fülle sie mit Trollinger, bis sie reden. Sobald ihre Wangen sich röteten und ihre Haut fettig glänzt, bitte in Milch einlegen, Blätterteig wälzen, mit Butter bestreichen, ab in den Römertopf und eine halbe Stunde bei 180° C kross werden lassen.

Guten Appetit!

Und Gute Besserung mit den Trollen! Eine Plage herangezüchtet.

Antwort geändert am 11.06.2021 um 00:08 Uhr
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Kommentar von Soshura (09.06.2021)
Hallo Ekki.

das Glück ist Thema eines kurzen Dialogs, den ich einmal las:

Der Reporter fragte: "Glauben Sie an Glück?" - "Aber natürlich! Wie sonst könnte ich mir den Erfolg meiner Feinde erklären?", antwortete der Befragte schmunzelnd.

Insofern hätte ich gern gewußt, wie es um die Zufriedenheit steht. Leider wurde dies nicht hinterfragt.

Würde es den Sinn Deines Aphos verfälschen, wenn Glück den Platz mit Zufriedenheit tauscht?

Gruß, Sosh
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 10.06.2021:
Ja, danke, Sosh, mir geht es hier um Glück, nicht um Zufriedenheit.
ich habe zu dem Unterschied der Begriffe einen Erlebnisbericht geschrieben, dessen genauen Titel ich dir morgen mitteile.
Buona notte
Ekki
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 10.06.2021:
hallo Sosh,
ich war gestern Abend zu müde. Der Text von mir lautet "Was ist Glück. Ein Tatsachenbericht". Darin geht es um die Unterscheidung von Glück und Zufriedenheit. Ich verspreche dir eine spannende Erzählung.
LG
Ekki
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Soshura meinte dazu am 10.06.2021:
Hallo Ekki,

hab Dank, ich suche mal und melde mich.

LG
Sosh
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Soshura meinte dazu am 10.06.2021:
 "Was ist Glück. Ein Tatsachenbericht"

Hallo Ekki,

nochmals danke! Es war mir eine Freude zu lesen. Da es hier nicht wirklich dazu passt und ich eine Vermischung mit zwei verschiedenen Aspekten befürchte, schreibe ich Dir per PN.

Herzlich
Sosh
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (09.06.2021)
Ekki, Glück ist zu leben!
Für die Alten bedeutet es, noch zu leben, für die Jungen, überhaupt auf der Welt zu sein, für die Klugen, darüber hinweg zu lesen, dass z.B. eine so hochintelligente Dame wie Agnete nicht in der Lage ist, deinen Namen richtig zu lesen, für die (geistig) Abwesenden, sich um nichts kümmern zu müssen, für die Anwesenden, dabei bleiben zu können, und für Leute wie mich, die sich selten nach solchem Unsinn, wie dem von gobio überwiegend Geäußertem zu Worte zu melden. Die Diskussion, die man dir hier aufzwingen will, ist müßig! Warum?
Weil man einen Satz, der etwas sehr umfassend äußert, natürlich zerlegen und auseinandernehmen kann. Das kann man mit allem tun, wenn man es will. Und wenn einem der Sinn danach steht.
Man kann ihn aber auch vertiefen und sich in ihn hinein versetzen. Wenn man nicht oberflächlich ist, sondern guten Willens ist und fähig, über seinen eigenen Schatten zu springen.
Für mich ist der Satz sehr aussagestark und ich bitte dich, dich nicht beeinflussen zu lassen, ihn als unwürdig oder als platt bewertet zu betrachten.
Viele herzliche Grüße von Gil.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 09.06.2021:
👋😎👍
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
Lieber Gil, ich danke dir sehr für deine Solidarität. Natürlich lasse ich mir von Menschen, die mich nicht verstehen können oder wollen, nichts einreden.. Mir ist mein Gedanke viel zu wichtig, dass ich mich auf einen Streit darüber einlasse, ob es sich um einen Aphorismus handelt oder nicht.. Worum geht es im Kern? Eine demokratische Gesellschaft setzt auf Toleranz. Eine tolerante Gesellschaft will, dass jeder nach seiner Facon glücklich werden kann. Je pluraler sie ist, desto mehr unterschiedliche Definitionen von Glück gribt es. Wahrscheinlich hat es auf dem Papier in der BRD noch nie so viel gegeben wie jetzt. Aber die Realität sieht anders aus. Die heutige Ohrfeige in Frankreich hätte auch in Deutschland passiert sein können.. Immer mehr Menschen suchen ihr Glück in ideologischen Grabenkämpfen und versuchen es mit Ohrfeigen bis hin zu terroristischen Aktivitäten zu verteidigen.
Mit herzlichem Dank und Grüßen
Ekki
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Agnete meinte dazu am 09.06.2021:
wenn Kritik Solidarität einer anderen Seite erfordert, dann ist KV auf den Nullpunkt gesunken.
Ich gehe wieder zurück zum Handwerklichen: Ein Aphorismus ist ein geistreicher Satz, eine wortspielerische Aussage mit Tiefgang. Aphorismen muss man nicht vertiefen. Dies ist aber kein Aphorismus, sondern ein Klickreißerversuch...
Uwe (Sätzer) ist für solchen Lapsus gemobbt, verhunzt worden. Ekkehard, t, wie auch immer wird dafür gelobt? Kann nicht sein irgendwie. ..LG von Agnete

Antwort geändert am 09.06.2021 um 19:12 Uhr
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GastIltis meinte dazu am 09.06.2021:
Wenn du schon die andere Seite, nämlich mich, nicht persönlich ansprichst, ich vermute mal aus reiner Höflichkeit, liebe Agnete, dann weißt du genau, dass ich nicht einer von denen bin, der mit Abschlüssen um sich wirft, die er gar nicht besitzt, wie es heutzutage Mode zu werden scheint. Dir ist hoffentlich mein technischer Abschluss, den ich damals (2012) in der LE arglos benannt hatte, noch in der Erinnerung haften geblieben. Darauf bin ich auch heute noch stolz, obwohl ich ihn nicht mehr benötige. Alles darüber hinaus, was ich hier von mir gebe, ist Hobby, kommt aber irgendwie aus dem Herzen! Und einen Uwe Sätzer in dem Zusammenhang zu erwähnen, finde ich absolut deplatziert. Ich habe weder zu seinen Fans gezählt, noch habe ich mich an der Aktion gegen ihn beteiligt. Ich weiß es nicht, ob es nicht ein wenig unwürdig ist, jemand wie Ekkehart eines Klickreißerversuchs zu bezichtigen. Hätte er das bei seiner Reputation nötig? Diese Frage solltest du als gestandene Frau doch einmal überschlafen und dir dann erneut beantworten. Ich habe es dir schon einmal gesagt, dass du dein rheinisches Temperament doch ab und zu einmal zügeln solltest.
Aber du hörst ja nicht auf mich. Hast du noch nie. Versuch es einfach einmal! Mehr kann ich nicht tun. Für dich, Ekki und KV. Viele Grüße von Gil.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
Vielen Dank, Gil, ich werde diese deine Worte nicht vergessen. Hoffentlich nimmt Agnete sie sich zu Herzen. Ich habe Agnete lange Zeit sehr geschätzt. Erst in letzter Zeit unterstellt sie mir merkwürdige Dinge, dass ich sie "vergackeiern" wollte, dass ich auf Klickzahlen aus sei, dass man mich loben müsse. Sie hat ihre instinktive Sicherheit, die sie früher ausgezeichnet hat, verloren. Ich wünsch ei ihr zurück.
Herzliche Grüße
Ekki
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Agnete meinte dazu am 09.06.2021:
eieiei, Ekkehart. Jetzt gehst du aber weit unter dein Niveau. Meine instinktive Sicherheit ist nach wie vior da. Genau deshalb wirst du ja jetzt so persönlich. Ja, die Reputation sagt nichts über einen Menschen aus, Gil. Auperdem kann ich mich nicht an dich erinnern. LE ist lange her.
Dass so ein Aufriss entsteht, nur, weil ich ganz sachlich einen Nicht-Aphorismus von Dr. Ekkehart Mittelberg ( ist das die Reputation , die du meinst?) kritisiert habe. Erstaunlich.

Ekkehart zitiert hier übrigens mit "vergackeiern " einen Kommentar zu einer KG von mir, die er als banal bezeichnete. Wogegen ich mich verwehrte, wonach er zurückruderte. So offensichtlich, dass es schon peinlich war.
Wenn man die Dinge aus dem Zusammenhang reißt, bekommt es ihnen nicht gut.
Ein Mensch, der Autoren ansc hreibt, weshalb sie ihn wohl nicht empfehlen, der schaut bestimmt auch auf Klicks...
LG an alle von Agnete
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
Du hast alles gelöscht und kannst jetzt viel behaupten, wenn der Tag lang ist.
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Marie (63) meinte dazu am 10.06.2021:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Agnete meinte dazu am 10.06.2021:
ok, Ekkehart. Dann weiß man ja jetzt, mit wem man es bei dir zu tun hat. Wer zu dem, was er gemacht hat, nicht stehen kann, der ist tatsächlich bedauernswert.
Für die Leser, die LE nicht kennen, möchte ich noch gerne folgendes zu KV/LE erläutern:
KV hatte immer den Anspruch zu helfen, zu kritisieren und dies sachlich zu tun. Es wurde an Schulen geworben , das soll ja wieder erfolgen,und es wurde eine gute Werkequalität angestrebt in gegenseitigem freundlichen Unterstützen.
Die Lyrikecke aber , LE, war ein Forum, wo jeder schrieb, was er wollte, viele Blümchen - und Jammergedichtschreiber ohne Anspruch, Lyrikgenres kennenzulernen oder sich hzu verbessern. Kritik war verpönt!
Leser aber langweilt solch Geschreibe und daran ist LE letztlich auch kapttgegangen.
Ich war in beiden Foren, um meine Werke abhzuchecken. Subjektiv (LE) und bei KV fachlich. Was ich meine, Gastilitis ist, ich bin ein Urgestein von KV und Kritik hatte hier immer Tradition. Daran werden sich auch die gewöhnen müssen, die von LE herkamen. Viele sind ja deswegen auch schon wieder weg. Hier ist KV! Und so soll es bleiben, denke ich.
Marie, Ekkehart hat nicht nur mich angeschrieben und wegen Empfehlungen gefragt....
LG von Agnete
LG von Agnete

Antwort geändert am 10.06.2021 um 09:16 Uhr
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Marie (63) meinte dazu am 10.06.2021:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 10.06.2021:
Vielen Dank für deine Solidarität. Marie. Du hast übrigens recht. Es ist sinnlos, sich gegen Unterstellungen wehren zu wollen. Wenn sie ungerechtfertigt sind. , werden sie von einer Freundin oder einem Freund zurückgewiesen. Das ist wirkungsvoller.
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Agnete meinte dazu am 10.06.2021:
Ekkehart, du weißt genau, wie es war. Ich beschließe die Diskussion jetzt für mich. Es ist sinnlos. Soll jeder denken, was er mag. Mit dir jedenfalls möchte ich zukünftig nichts mehr zu tun haben, Ekkehart Mittelberg. Und komm nicht wieder und entschuldige dich, wie da bei dem Kommentar. Wir haben fertig, wir zwei! Grüße von Agnete

Antwort geändert am 10.06.2021 um 13:00 Uhr
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Marie (63) meinte dazu am 11.06.2021:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Agnete meinte dazu am 11.06.2021:
dann tu's doch auch nicht, mMrie. Es ist jedenfalls berührend zu sehen, wie gewiss sich Ekkehart seiner Freunde wissen kann.
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Dieter Wal meinte dazu am 11.06.2021:
Wir überfüttern lieb' Agneten,
dass dieser Troll sich auflöst
über Ekkis Blumenbeeten.

Jäten mit Strohhut
bitte nicht
danach
vergessen,
werter Ekki,
bitte
jäten.

Antwort geändert am 11.06.2021 um 14:49 Uhr
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Kommentar von harzgebirgler (09.06.2021)
werd' jeder selig nach seiner fasson
doch nie finde frevel jemals pardon.

lg
henning
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
Merci, Henning,, Toleranz gegenüber unterschiedlichen Definitionen von Glück und einem dementsprechenden Leben kann nicht groß genug sein, aber wenn zur Umsetzung von Glücks- vorstellungen Recht und Gesetz verlassen werden, darf es keinen Pardon geben.

LG
Ekki
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (09.06.2021)
So eine Gesellschaft wünsche ich mir auch, lieber Ekki. Was du ansprichst ist ja nichts anderes als Toleranz. Ich habe Agnetes Kommentar und die darauf folgenden nur überflogen, weiß aber jetzt, dass Toleranz im Kleinen schon schwierig zu leben ist. Leider! Was für den Einen Glück bedeutet, ist für den Anderen nicht immer nachvollziehbar. Das schließt aber nicht aus, dass ein friedliches Neben- oder im Idealfall Miteinander möglich ist. Es ist sogar interessant. Wie langweilig, mich nur mit Menschen zu umgeben, die Glück genauso definieren wie ich. Da ist doch der Blick zum Nachbarn viel spannender! Die Gesellschaft ist ja schon recht weit. Es gibt die gleichgeschlechtliche Ehe, Patchworkfamilien (weil niemand mehr nur einen Partner im Leben haben MUSS) Männer in "Frauen-" und Frauen in "Männerberufen". Das alles bedeutet Glück. Nämlich so zu leben, wie ich es möchte, ohne mich ständig rechtfertigen zu müssen.

Liebe Grüße
Kerstin
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
Grazie, Kerstin, dieses friedliche Nebeneinander und Miteinander von Konzeptionen des Glück, das ist es, worum es mir geht. Aber es ist wieder so gefährdet wie in der Weimarer Republik, als Rathenau umgebracht wurde. Man stelle sich eine demokratische Diskussion über Glück in Problemzonen von Berlin oder
Duisburg vor, wo die Polizei die Kontrolle verloren hat.
Liebe Grüße
Ekki
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TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (09.06.2021)
Das Problem ist, dass bei vielen Menschen die Missionierung anderer zur Glücksdefinition gehört. Und dazu muss man sich noch nicht einmal "Religion" nennen.

Dazu kommt noch: "Glück" beinhaltet nicht "Gerechtigkeit". "Freiheit" übrigens auch nicht. Lustigerweise beinhaltet "Gerechtigkeit" aber "Freiheit" und "Glück". Zumindest in einem gesamtgesellschaftlichen und nicht individuellen Sinne.
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LARK_SABOTA meinte dazu am 09.06.2021:
Leider nicht in Luthers Definition. Da sind sie alle gleichbedeutend mit fromm :0
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
Merci, Trekan, genau in diesem Missionierungsbestreben sehe ich auch die größte Gefährdung des Glücks anderer..
Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit gehören zu den Vokabeln, die am meisten mit unterschiedlicher Ideologie aufgeladen sind. Wer sie also in seiner Definition von Glück verwendet, darf sich nicht wundern ,wenn sofort ideologische Gegner auf dem Plan sind.
Man sollte deshalb keineswegs auf Ideologiekritik verzichten, aber man hüte sich mit den Beispielen im Trüben zu fischen. Andernfalls werden diese zur Quelle unendlichen fruchtlosen Streits
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LARK_SABOTA meinte dazu am 09.06.2021:
M.E. wäre der bessere Begriff (statt Glück) übrigens Erfüllung. Er ist realistischer als Glück, nicht ideologisch und: Erfüllung ist in unserem Bewusstsein semantisch nicht als extramenschliche Entität verankert wie das Glück, dass auf Dinge und Umstände projiziert wird als Energie oder Gottesgabe etc.. Als substantiviertes Verb stellt Erfüllung eine Handlung dar. Missionierung also ausgeschlossen, sonst müsste es Befüllung heißen.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
Es kann sein, dass man mit dem Begriff "Erfüllung" weniger Konflikte hat als mit dem Begriff Glück. In meinem Aphorismus ging es mir aber gerade um die Konflikte, die entstehen, wenn Menschen mit unterschiedlichen tatsächlich gelebten Glücksvorstellungen konfrontiert werden.
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Kommentar von indikatrix (09.06.2021)
Lieber Ekki,
wenn ich die Erweiterung des abgewandelten Aphorismus richtig verstehe, geht es darum, dass das unterschiedlich glücklich tatsächlich Gelebte sichtbar von der Gesellschaft ertragen werden kann. Davon sind wir leider noch weit entfernt. Daher stimme ich voll und ganz zu.
Liebe Grüße,
Indikatrix
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Agnete meinte dazu am 09.06.2021:
nichts anderes sagte ich, In, es geht lediglich um die falsche Formulierung. Um was es hier geht, ist Glücklichsein, Sich glücklich Ausführung.
Außerdem ist "ich wünsche mir..." kein Aphorismus. LG von Agnete
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
Grazie, Indikatrix,
genau so habe ich es gemeint, dass man nicht nur theoretisch eine Glücksvorstellung gelten lässt, die man unausgesprochen für exotisch hält, sondern dass man auch nach außen sichtbar bereit ist, für das gelebte Glück anderer einzutreten.
Liebe Grüße
Ekki
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wa Bash
Kommentar von wa Bash (09.06.2021)
ich bin mir nicht sicher, ob du darauf hinaus willst. die Möglichkeit besteht aber... Der folgende Originaltext stammt aus der  Quelle

Diese Erklärung, "The Unanimous Declaration of the Thirteen United States of America", von Thomas Jefferson entworfen und am 4. Juli 1776 verkündet, führte, wie schon die "Declaration of Rights and Grievances" von 1766, die Beschwerdepunkte gegen König Georg III. auf. Sie enthält als Kernsätze die politische Philosophie Thomas Jeffersons, die bereits Paines "Common Sense" zugrunde lag:

dass alle Menschen gleich geschaffen sind, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind; dass dazu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück (Life, Liberty and the Pursuit of Happiness) gehören; dass zur Sicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingerichtet werden, die ihre rechtmäßige Macht aus der Zustimmung der Regierten herleiten (deriving their just powers from the consent of the governed); dass es das Recht des Volkes ist, die Regierungsform zu ändern oder abzuschaffen (to alter or to abolish it) und eine neue Regierung einzusetzen, die Sicherheit und Glück des Volkes gewährleistet (in such form, as to them shall seem most likely to effect their Safety and Happiness).
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
Vielen Dank, wa Bash, genau in diesem Geiste habe ich meinen Aphorismus geschrieben. Ich bin mir nicht sicher, ob in den näheren Ausführungen unseres Grundgesetzes das Wort "Glück" wie in der Declaration of the Thirteen United States of America auch erwähnt wird, aber ich bin mir sicher, dass es, getragen vom Geiste der Toleranz, immer mitgedacht ist.
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (09.06.2021)
Hallo Ekki,
ich habe noch einmal die Kommentare von 2013 gelesen und muss feststellen, die Kommentar-Kultur bewegt sich in letzter Zeit bei einigen deutlich in Richtung Zurechtweisung und Besserwisserei. Nach Rosinenpickerart z.B. verbeißt man sich in ein Wort, ohne den Zusammenhang zu erkennen oder erkennen zu wollen, geizt aber nicht mit Vorschlägen wie es richtig wäre!
Leider ist das nicht überzeugend und bestenfalls spaßig.
Herzliche Grüße
TT
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
Hallo Tasso, es wird dich nicht wundern, dass sich unser Eindruck deckt. Ich hoffe, dass es mir bald wieder besser geht und dass ich dann das Spaßige an diesen Versuchen erkennen kann.
Herzliche Grüße
Ekki

Antwort geändert am 09.06.2021 um 22:57 Uhr
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (09.06.2021)
Der ursprüngliche Kommentar wurde am 09.06.2021 um 19:15 Uhr wieder zurückgezogen.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
@Agnete; Ich möchte noch einmal auf die von dir geäußerten Bedenken zurückkommen. Die von dir gemachte Unterscheidung von Glück und Glücklichsein halte ich für Haarspalterei. Wenn ich von tausend unterschiedlichen Definitionen von Glück spreche, sind damit natürlich Anleitungen zum Glücklichsein, zu einem glücklichen Leben gemeint. Ich vermag auch nicht einzusehen, weshalb in einem Aphorismus nicht ein Wunsch geäußert werden darf und ich bestehe auch darauf, dass meine Aussage ein Aphorismus ist, der von der Spannung getragen wird, dass die meisten Menschen es nicht ertragen können, dass es neben ihrer Idealvorstellung von Glück so viele andere Glücksvorstellungen gibt. Sie wollen die Welt einfacher, überschaubarer haben und beginnen dann im Sinne ihrer Glücksvorstellung zu missionieren. Ich habe den Aphorismus von 2013 zugespitzt, weil mir immer klarer wird, dass die meisten Menschen solange bereit sind, unterschiedliche Glücksvorstellungen zu akzeptieren, wie sie damit nicht unmittelbar konfrontiert werden, also zum Beispiel in Büchern. Wenn ihnen aber gelebtes Glück, mit dem sie nicht einverstanden sind, bei ihrem Nachbarn begegnet, ist es mit ihrer Toleranz vorbei.
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Agnete meinte dazu am 09.06.2021:
als Lehrer solltest du doch wissen, Ekkehart, dass es linguistische Deifnitionen gibt über das Handwerk der Lyrik.
Über die handwerkliche Schwäche deines Aphorismusses, sowohl des alten wie des neuen, habe ich mich bereits geäußert.
Deine These: " Wenn ihnen aber gelebtes Glück, mit dem sie nicht einverstanden sind, bei ihrem Nachbarn begegnet, ist es mit ihrer Toleranz vorbei." halte ich für ein Klischee. Wie sollte das bewiesen werden?
Also haben wir hier einen Nicht-Aphorismus, der sich zunächst auf das Grundgesetz beziehen soll ( was er formulierungstechnisch nocht hergibt) und nun auf ein Klischee, das wissenschaftlich nicht erhärtbar ist.

Antwort geändert am 09.06.2021 um 22:58 Uhr
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 09.06.2021:
Deine Rechthaberei nimmt langsam komische Formen an, Agnete.
Es gibt keine linguistischen Definitionen über Lyrik, sondern literaturwissenschaftliche.
Dass du dich über die vermeintliche handwerkliche Schwäche meines Aphorismus geäußert hast, ist kein Beweis. ich habe das begründet zurückgewiesen.
Muss man wirklich beweisen, dass die alltäglichen Spannungen in der Nachbarschaft, zum Beispiel zwischen Muslimen und Christen, zunehmen?
Ich kenne mich aus in Definitionen von Aphorismen, habe aber noch nirgends gelesen, dass sie sich auf Aussagen beziehen müssen, die wissenschaftlich erhärtet sind.

Antwort geändert am 10.06.2021 um 08:41 Uhr
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Agnete meinte dazu am 10.06.2021:
geschenkt, Ekkehart
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Kommentar von Marie (63) (10.06.2021)
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 10.06.2021:
Grazie, Marie, dein umfassender Kommentar beschreibt an Beispielen genau das, worum es mir geht: In einer pluralistischen Gesellschaft gibt es sehr viele Definitionen von Glück. Diese können aber nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme umgesetzt werden, weil die Verschiedenartigkeit der Glücksvorstellungen andererseits die Quelle permanenter Konflikte ist.
Liebe Grüße
Ekki
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (10.06.2021)
Für mich fehlt hier ein entscheidendes Verb:

Ich möchte in einer Gesellschaft leben, die es ertragen kann, dass Glück tausendfach unterschiedlich definiert wird und dass die Menschen ihren Glücksvorstellungen entsprechend leben k ö n n e n. - Noch ist der wahre Sozialismus nicht ausgebrochen ... (trial and error).
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 10.06.2021:
Merci, Piccola. Beide Varianten sind möglich, die mit dem Verb können und die ohne es. In der einen Variante wird das Ertragen können stärker akzentuiert, in der anderen das leben können.
Diese Gesellschaft muss nicht sozialistisch sein, sie kann auch liberal sein.
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Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (11.06.2021)
"Ich möchte in einer Gesellschaft leben, die es ertragen kann, dass Glück tausendfach unterschiedlich definiert wird und dass die Menschen ihren Glücksvorstellungen entsprechend leben."

Völlig dafür. Ausnahmen: Sadisten, Straftäter, Waffenhändler, Rüstungslobbyisten, Bestechliche, Opportunisten. Ich sehe ein, dass sich ihre Glücksvorstellungen krass von meinen unterscheiden. Auch bin ich gewillt, die Verschiedenartigkeit sämtlicher Erscheinungsformen des Lebens anzuerkennen. Tolerieren? Niemals.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 11.06.2021:
Merci Dieter, es ist gut, dass du Ausnahmen erwähnt hast, denn diese werden sich Definitionen zurechtbiegen, die ihr kriminelles Handeln schützen sollen. .Die Grenze kriminellen Handelns ist die Grenze für Toleranz.
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Veröffentlicht am 09.06.2021. Textlänge: 71 Wörter; dieser Text wurde bereits 252 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.06.2021.
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