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Fremd und doch verbunden

Gedicht zum Thema Gefangen


von niemand

Herr Trieb, der haust im Erdgeschoss -
ins Dasein recht verschossen.
Sieht er, was er noch nie genoss,
wird es recht bald genossen.

Ein einzges Stockwerk drüber lebt
Frau Herz, gefühlsverbunden.
Sieht sie, was nach Empfindung strebt,
dann wird es fix empfunden.

Im Oberstübchen lässt Herr Hirn
sich gern vom Kopfe lenken.
Rumort ihm etwas in der Stirn,
ist es nicht fern, sein Denken.

Dem Hirn sind Trieb und Herz recht fremd.
Er mag sie selten leiden.
Die zwei, sie finden ihn verklemmt
und er sie dumm, die beiden.

 
 

Kommentare zu diesem Text


plotzn
Kommentar von plotzn (10.06.2021)
Schön verbildlicht, liebe Irene!
Die innere Zerissenheit, wenn drei das Netz in verschiedene Richtungen ziehen....

Und doch:

Man kann im Mehrparteienhaus
die Nachbarschaft nicht wählen,
doch zöge von den drei'n wer aus,
es würde etwas fehlen...

Liebe Grüße,
Stefan
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niemand meinte dazu am 10.06.2021:
Lieber Stefan, ich danke Dir besonders für die Stärkung bezüglich meines "gefühlsverbunden". Hatte ich auch so, doch dann kam wieder die rote Markierung und erst als ich es in "Gefühls verbunden" änderte gab sie Ruhe Ich glaube, ich werde mich zukünftig lieber wieder auf mich verlassen. Gut, dass Du es angesprochen hast. Tante Edit hat sich gefreut
Ich danke nochmals und grüße lieb zurück, Irene
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Emotionsbündel
Kommentar von Emotionsbündel (10.06.2021)
Oh,ja, den Zustand kenne ich, wenn man zwischen den Stockwerken hängt und nicht ein noch aus weiß.

Gefällt mir gut dein Text, Irene. 👍
Ich winke dir und auch dem Herrn über mir - "trefflicher Kommentar, Stefan " und grüße euch beide,

Judith 😊
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niemand antwortete darauf am 11.06.2021:
Dankeschön, Judith, das freut mich sehr!
Das mit dem "Hängen zwischen den Stockwerken" hast Du
treffend beschrieben
Mit lieben Grüßen zurück, Irene
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (10.06.2021)
Ein gutes Gedicht, Irene!

Es ist nicht so einfach in einer solchen Wohngemeinschaft. Vor allen Dingen zieht hier einfach keiner aus. Es kann höchstens sein, dass der eine oder andere nachlässt und entsprechend ruhiger wird.

Liebe Grüße,
Dirk
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niemand schrieb daraufhin am 11.06.2021:
Das ist wohl, oder übel, eine Art Zwangsgemeinschaft.
Ja, das "Nachlassen" Auch das arrogante Oberstübchen
muss mit einem Nachlassen rechnen.
Mit liebem Dank und lieben Grüßen zurück, Irene
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