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Gedicht zum Thema Ende


von RainerMScholz

Da kommt einer um die Ecke,
er schnittert die Menschenhecke;
das Fleisch, die Knochen und all die Seelen -
dieses Wuchern war vergebens.
Und wir werden Asche und Kohle und Staub.
Doch die Welt ist nicht so taub,
dass sie dieses Wiehern und Lachen
nicht hörte;
als diese Spezies die Ruhe störte,
die das Knistern des Alls immer war.
Also fahr´
zur Hölle, die du erschaffen hast;
die Wasser spülen fort
was übrig ist
vom Menschentier.
Keine Seele und kein Geist,
kein Abbild oder Omen
bleibt von dir.
Nichts,
was ewig wäre,
keine Lehre
und keine Zähre.


© Rainer M. Scholz


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