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Grenzläufer.

Short Story zum Thema Abenteuer


von franky

Der Grenzläufer spurtet von einem Land zum Andern und kommt doch nie an, da sein Weg durch das Niemandsland führt. Die Grenzposten muss er weitläufig umgehen,
Sein Pass ist längst abgelaufen, damit lässt ihn kein Mensch, auch nur in das letzte Kuhdorf. 
Die Reise wurde je gestoppt, er steht ratlos vor einem unüberwindbar scheinenden
Tiefen Meer. Er legt sich müde in den Sand und möchte seine wunden Beine ausruhen.
Da wurde er nachts von lauten Stimmen geweckt.
Männer und Frauen schieben ein Boot ins Wasser. Bevor die wilden Gestalten ablegen konnten, sprang der Grenzläufer auf und erkundigt sich, ob er auch mitkommen darf.
„Was willst du, du arme Witzfigur! Du störst nur unser Gleichgewicht.“
Sagte der Anführer der Truppe, kehrte sich und wollte schon ins Boot springen.
Verzweifelt packte ihn der Grenzläufer am Ärmel und bot ihm einen enormen Schatz an.
„Ich besitze in der Wüste Sahara eine Goldmiene. Dort musst du nur das Gold aus der Erde Butteln.“
„Du bist doch ein verdammter Spinner, der sein Oberstübchen nicht recht beläuchtet hat.“
„Und wenn er doch Recht hat;“ „Hast du für deine Behauptung einen Beweis?“
Der Grenzläufer nestelt an seinem Hemd und bringt ein Schriftstück in einer Plastikfolie zum Vorschein.
„Hier steht mit Brief und Sigel in der Urkunde, dass ich Max Pfefferkorn der rechtmäßige Besitzer der Goldmiene bin.“ 
„Und was habe ich dann davon?“
„Ich überschreibe dir 50% vom Schürfrecht, wenn wir am Festland nach dem Meer angekommen sind.“
„Und was ist, wenn du unterwegs absäufst, wer bezahlt mir dann deine Überfahrt?“
„Du wirst schon gut aufpassen, dass mir nichts passiert.“
Der Anführer überlegt kurz: „Dem wird ich nachts im Schlaf, das Papier aus dem Hemd stählen und ihn dann brutal ins Wasser stoßen.“
„Gut, du Narr! Du darfst mit aufs Boot, und Wehe, wenn dein Versprechen nicht gehalten wird. Dann werden dich die Haie zum Abendmahl verspeisen.“ 

Als das Boot der Flüchtlinge später von einem Schiff aufgenommen wird, zählten sie tatsächlich um einen Mann weniger, als sie abgefahren waren. Aber nicht der Grenzläufer fehlte, sondern der Missmutige Anführer. Der ist nachts beim Pinkeln ins Wasser gestürzt, wo die hungrigen Haie schon auf ihn warteten. Dass der Grenzläufer ihn von hinten einen kräftigen Stoß versetzt hat, hatte niemand von den übrigen schlafenden Flüchtlingen bemerkt.
Max Pfefferkorn legte sich nach diesem Hoppala mit einem zufriedenen Lächeln schlafen und träumte friedlich von seiner Goldmiene in der Wüste Sahara.

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