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Masurensee

Alltagsgedicht zum Thema Liebe und Sehnsucht


von Agnete

Masurensee

Jedes Jahr schrieb ich ihm ein Gedicht.
Jedes Jahr an diesem einen Tag,
der mir auf der Seele wie ein Stein
lag, als müsse es für ewig sein.
Denn die Zeit heilt manche Wunden nicht.

All die Jahre schrieb ich, Trauer wühlte
Schwermut in mir auf in jenen Stunden,
wenn das Datum seines Todes fiel,
brach der Tag mich wie der Sturm den Kiel
eines Bootes, das ein Meer verspülte.

Ruht in deinen Augen nun der Blick,
kleiner Enkel, der in Vaters lag,
sanft und tief wie ein Masurensee,
trag ihn zu den Tannen voller Schnee
und mein langes Weh dorthin zurück.

Für meinen Enkel Jonathan und  meinen Vater, seinen Urgroßvater Gerhard, dem er so ähnlich ist.

 
 

Kommentare zu diesem Text


FliegendeWorte
Kommentar von FliegendeWorte (20.08.2021)
Liebe Agnete,
zuerst möchte ich hervorheben, dass dir ein tief persönliches Gedicht, voller schöner, weil stimmungsreicher Metaphern gelang. z.B. "..brach der Tag mich wie der Sturm den Kiel eines Bootes, das ein Meer verspülte." oder: "ruht in deinen Augen nun der Blick....der in Vaters lag".
Ich empfinde den Fluss deines Gedichtes an wenigen Stellen etwas gebremst. Z.B. in Zeile drei: "der mir auf der Seele wie ein Stein (Enjambement) lag."
Was meinst du, würde ein flüssigerer Satzbau, z.B. ..."der mir wie ein Stein auf meiner Seele (Enjambemant) lag"... zu der Trauer nicht gut passen? Nur eine Idee. Vielleicht aber bedeuten dir gerade diese Brüche ja besonders viel, wer weiß?
viele Grüße
FliegendeWorte
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Agnete meinte dazu am 20.08.2021:
vielen dank, liebe FW. In der Tat sind die "Bremsungen " Stilmittel, die ich extra eingebaut habe. Nach Stein muss man zwangsläufig anhalten, der Sttein liegt t eben und ist schwer.
In Strophe 2 haben wir das etwas abgeschwächt dadurch, dass Zeile 3 mit 2 und auch mit 4 zu lesen ist. Auch ein kleines Innehalten.
Das "lag" vom Stein wird übrigens am Ende durch das lag im Blick des kleinen aufgelöst.
Das soll alles genau so sein. LG von Agnete
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Kommentar von harzgebirgler (20.08.2021)
"SO ZÄRTLICH WAR SULEYKEN" fällt von LENZ
mir ein und ich bin sicher manche/r kennts.

lg
harzgebirgler
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Agnete antwortete darauf am 20.08.2021:
ja, und danke, Harzer, LG von Agnete
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klausKuckuck
Kommentar von klausKuckuck (20.08.2021)
… ein wunderbarer Ausklang!
Gruß Klaus
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Agnete schrieb daraufhin am 20.08.2021:
vielen Dank, lieber Klaus. Freut mich. LG von Agnete
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Moja
Kommentar von Moja (20.08.2021)
Sehr berührend und stimmungsvoll geschrieben, liebe Agnete, die Trauer vergeht nicht, das kann ich nachempfinden, und doch bleibt Trost am Ende.

Lieben Gruß,
Moja
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Agnete äußerte darauf am 20.08.2021:
und mit dem Trost schließt sic h die Wunde zumindestens beim Anblick des Kleinen , die bis dato 20 Jahre lang offen war. Lieben Dank, liebe Moja und lG von Agnete
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Kommentar von indikatrix (21.08.2021)
wunderbar,
LG
Indikatrix
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Agnete ergänzte dazu am 21.08.2021:
danke, liebe Indi. LG von Agnete
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Kommentar von nadir (23.08.2021)
berührend, schön.
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Agnete meinte dazu am 23.08.2021:
danke schön, nadir. Ja, die dehsucht schriebt die schönsten Gedichte. LG von Agnegte
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Willibald
Kommentar von Willibald (23.08.2021)
Die dritte Strophe, sie ist es.
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Agnete meinte dazu am 23.08.2021:
ja, ist ja auch die Pointe. Danke und lG von Agnete
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Agnete
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Veröffentlicht am 20.08.2021, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 20.08.2021). Textlänge: 108 Wörter; dieser Text wurde bereits 91 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.10.2021.
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