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schweigen

Gedicht zum Thema Schreiben


von Létranger

Na sieh nur den kreisenden Adler
den wild in die Zeilen gehauchten
beschworen in tausend Gedichten

das Glück in den Armen der Liebe
das ganze Geblühe das Grünen
besungen seit uralten Zeiten.

Weht nicht ein Wind der vom Krieg sich
genährt hat mir schartige Lieder
mit ruppigen Texten ins Ohr?

Und ich schweig mich aus
wo die Füllsel düstern.

 
 

Kommentare zu diesem Text


wa Bash
Kommentar von wa Bash (23.08.2021)
also wenn ich jetzt allein über das Wort Füllsel nachdenke, irgendwie hat das Wort etwas, also gar nicht so sehr düsteres, sondern eher erfüllendes... ääh, mmh, das is mal nen Braten. also die Wortherkunft ist aber mal richtig interessant...
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Létranger meinte dazu am 23.08.2021:
Hi wa bash,

Füll·sel
/Fǘllsel/
Substantiv, Neutrum [das]
1.
etwas, was in erster Linie dazu dient, eine Lücke auszufüllen
"Handtücher als Füllsel in den Koffer tun"

Ich dachte an "leere" Worte ....

LG Lé.
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wa Bash antwortete darauf am 23.08.2021:
ich weiß, ich habe halt nur bissel weiter rumgelabert, weil mir das Wort eben gefiel, und wenn mich eines interessiert, dann schlage ich es nach bzw. versuche gleich in meinem Hirn irgendwelche Ableitungen zu machen. Füller, erfüllt, usw. ich hatte es bloß nachgeschlagen und es als Anekdote zum Besten gebracht, also es kommt auch in anderen Kontexten vor, deswegen mein Rumgelaber...

1. in der Küchensprache wird damit eine Füllung für Braten oder Pasteten bezeichnet, siehe Füllsel (Küche)

2. in der Rhetorik sind damit Verzögerungslaute wie ähhh oder hmm beim Sprechen gemeint

3. die Füllung von Bettwaren

4. Füllmaterial für Verpackungen
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (23.08.2021)
Der Trend geht zur beredten Schweigsamkeit.

Schöne Grüße,
Dirk
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Létranger schrieb daraufhin am 23.08.2021:
ja
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AchterZwerg äußerte darauf am 24.08.2021:
@ Dirk

Vor allem hier!
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (24.08.2021)
Ja,
Lyrik kennt insgesamt nur wenigen Themen: Liebe, Natur und Krieg sind drei davon.
Für wirklich Neues bleibt wenig Füllmaterial. Zumal das Terrain bereits von großen Dichtern der Romantik und des Expressionismus hinreichend abgegrast wurde.
Vielleicht schafften Verse über ein Smartphone der neuesten Generation Abhilfe?
Hierfür musst du dich allerdings beeilen ...
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Létranger ergänzte dazu am 24.08.2021:
Ich meine, ich muss nicht krampfhaft Neues Schreiben. Es genügt, wenn ich versuche, es auf meine persönliche Weise in einer zeitgemäßen Sprache bestmöglich tue. 😉

Gruß Lé.
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Létranger meinte dazu am 24.08.2021:
P.S. Außerdem freue ich mich über jede der ausgesprochenen Empfehlungen. 🙂🙃
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linkeln
Kommentar von linkeln (25.08.2021)
ein weitere Text der sich eigentlich ausschweig.
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Létranger meinte dazu am 25.08.2021:
Ja.
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Hoehlenkind
Kommentar von Hoehlenkind (12.09.2021)
Lyrik ist die Kunst, an den richtigen Stellen zu schweigen.

Für Viele gilt: Hättest du geschwiegen, wärst du Dichter geblieben.

Bzw dichter.
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Létranger meinte dazu am 12.09.2021:
Was könnte ich dazu noch sagen .

Vielleicht besser schweigen? .

LG Lé.
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nadir meinte dazu am 12.09.2021:
ich bin ehrlich gesagt nicht der größte fan davon, lyrik immer durch negationen zu definieren. das gerede, dass lyrik das sei, was verschwiegen, angedeutet und/oder nicht gesagt wurde, scheint mir eher wieder eine ausrede derjenigen zu sein, die mit ihren texten nichts sagen, aber nicht sagen wollen, dass sie mit ihren texten nichts sagen. was nebenbei bemerkt, völlig ok wäre, würden sie es denn zugeben.
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Létranger meinte dazu am 12.09.2021:
Es scheint oft einfacher zu sagen, was man nicht will, als umgekehrt. Als ich neulich versuchte, jemandem zu beschreiben, wie ich schreiben will, gings mir jedenfalls so, dass ich mich leichter damit tat, zu beschreiben, wie ich nicht schreiben möchte.

Generell erscheint mir aber Lyrik, genau wie viele andere Dinge, zu komplex, vielseitig und vielschichtig, als dass man sie mit einem einzigen derartigen Spot beleuchten und ergründen könnte.

Ich persönlich schreibe zwar gerne vieldeutig und zwar unter anderem durch Unterlassung (detailreicher Beschreibung), aber ich schreibe sehr selten ohne gefühltes Thema und fast nie rein ästhetisch, also ohne Anspruch auf semantische Inhalte.
Ich kann mir also Kurzgedichte vorstellen, obwohl sie mir selten gelingen, aber keine Schweigegedichte .

LG Lé.

Antwort geändert am 12.09.2021 um 19:58 Uhr
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Létranger
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Veröffentlicht am 23.08.2021, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 23.08.2021). Textlänge: 49 Wörter; dieser Text wurde bereits 117 mal aufgerufen; der letzte Besucher war nadir am 23.09.2021.
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