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Meine Sinne haben eine weiche Hundeschnauze
und einen dicken Atem der Schneckenspuren zieht
fernab der göttlichen Hütten wo Grammatik blüht
die Hand am Pulsschlag der sinnlichen Reize

Alles Sichtbare um mich legt sich Gespenster zu
die sich an meinen Ängsten nüchtern zechen
zur Verteidigung lege ich mir eigene Gespenster zu

Ich drehe mich um und gehe zurück aus den Sinnen
zu dem Buch des Erinnerns wo ich ein Eselsohr knickte

Und das Jahr zieht vorüber mit über 300 dunklen Waggons
Ich sammle meine Tränen in leeren Zigarrenkartons

 
 

Kommentare zu diesem Text


Létranger
Kommentar von Létranger (15.09.2021)
Sehr schöne Bilder - gleichzeitig sehr spannend - gefällt mir sehr gut.

Gruß Lé.
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nadir meinte dazu am 15.09.2021:
danke dir

auf das dreifaltigkeitsgedicht, antworte ich dir übrigens noch.
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Agnete
Kommentar von Agnete (16.09.2021)
starke Bilder, scheinbar abstruse Impressionen eines Menschen. LG von Agnete
diesen Kommentar melden
nadir antwortete darauf am 17.09.2021:
Dankeschön
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