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Gegen die Selbstaufwertung der Ochsen

Satire zum Thema Ekel


von zahn

Es gibt viele hässliche, weiße Männer. Sie haben Quadratschädel und grobe, fleischige Gesichter. Schlimmstenfalls neigen sie zu einer rosa Schweinchenhaut, die bei Erregung rot wird. Sie haben wülstige Stirnen, engzusammenstehende, tiefliegende, kleine Augen, viereckige Kinne, mit denen sie einen Betonklotz durchschlagen könnten, und dicke, kurze Hälse. Das protohässliche Gesicht eines Mannes, ist das eines Mannes beim Gewichtstemmen. Er schaut dann aus, als ob er gerade kacken würde und stolz drauf ist (leider zeigen manche Männer diesen Gesichtsausdruck beim Sex und machen dabei auch noch so ähnliche Geräusche, brrrr.) In diesem Gesichtsausdruck liegt zugleich ihr Ick-Faktor und ihre Tragik. Ein Mensch, der sich seiner Hässlichkeit bewusst ist, macht ein trauriges, demütiges Gesicht wie ein räudiger Straßenköter. Trauer und Demut sind von großem ästhetischem Wert. Ein äußerlich hässliches Gesicht kann schön werden, wenn es diese inneren Werte zum Ausdruck bringt. Das Gewichtstemmergesicht fordert: „lieb mich gefälligst, schau, wie stark ich bin, was ich kann und weiß, ich hab es verdient“, das Straßenkötergesicht fragt: „was siehst du? Entscheide selbst. Ich habe kein Recht darauf, von dir geliebt zu werden, aber wenn du mich liebst wie ich bin, würde mir das große Freude bereiten“. Deswegen machen Gewichtstemmergesichter Lust darauf, dem Mann in die Eier zu treten (Frauen verkneifen sich das, weil sie dazu erzogen worden sind, dass die eigene Freiheit beim Körper eines anderen aufhört, sie respektieren diese Unterdrückung ihrer animalischen Impulse ohne Gejammer). Straßenkötergesichter machen Lust auf Streicheln. Ehrgeiz macht also hässlich. Demut macht schön. Das gilt für alle Geschlechter. Leider haben viele hässliche Männer immer noch nicht begriffen, dass es für sie genauso gilt wie für alle anderen.

Es ist in Ordnung, wenn Männer klein sind, aber die Proportionen müssen stimmen. Die Ästhetik hat mit der Länge der Glieder zu tun. Lange Glieder sind schön, kurze Glieder hässlich (gemeint ist nicht der Penis! Lange, dünne Schlauch- und Bleistiftpenisse mögen die wenigsten Frauen). Kleine Männer sind hässlich, wenn sie gedrungen sind und ausschauen wie quadratische Pakete mit kurzen Beinen. Besonders abstoßend ist die Kurzbeinigigkeit, wenn diese Männer dazu auch noch breitbeinig wie Cowboys laufen. Seltsamerweise gibt es das auch bei großen Männern, die schauen dann klein aus, obwohl sie eigentlich groß sind, so ein Typ ist z.B. Trump. Männerbeine sind sowieso selten ästhetisch schön, weil sie meistens viel zu kräftig und muskulös sind. Sogar die Knie können abstoßend sein, wenn sie der Größe der Pobacken einer kleinen, zierlichen Frau entsprechen. Der Oberkörper der kurzbeinigen, kleinen Männer ist oft irgendwie trichterförmig. Ästhetische Männer haben einen flachen Torso, die Brustmuskulatur und die Bauchmuskulatur treten wie kleine, wohlgeformte Hügel und Schneisen auf einer Ebene hervor. Trichtertorsos schauen aus, als würden die Männer die Luft anhalten, den Bauch einziehen und die Rippen so komisch rauspressen. Bei älteren Männern kommt ein Bierbauch hinzu, raustehend oder hängend, der die Beine optisch noch kürzer macht als eh schon. Es ist also nicht nur das Gesicht! Auch der Körper drückt die innere Hässlichkeit des schnaufenden, pressenden Gewichtstemmers aus, der ehrgeizig und angeberisch Bewunderung verlangt.

Aber wie gesagt: ein Mann, der sich seiner Hässlichkeit bewusst ist, kann das alles durch ein ästhetisches Inneres ausgleichen. Deswegen ist z.B. Robert Habeck schöner als Christian Lindner, obwohl er alle Merkmale des hässlichen Mannes aufweist. Männer wie Lindner wollen bewundert werden. Wenn sie jemanden anlächeln, tun sie das nur, weil sie gut rüberkommen wollen, sogar noch, wenn sie ein Kind anlächeln. Männer wie Linder führen jedes Gespräch wie einen Monolog vor dem Spiegel. Männer wie Habeck können zuhören, so dass Frauen das fleischige Gesicht vergessen.

Natürlich gibt es auch schöne, schlanke Männer, mit langen Gliedern, schmalen Gesichtern und großen Augen. Sie sehen nicht aus wie Tonklumpen, sondern wie gemeißelte Statuen. Diese Männer sind eher selten. Aber auch solche Männer können sich das gute Aussehen vermiesen und jetzt kommen wir zur abgrundtiefsten inneren Hässlichkeit: der Selbstüberschätzung von Humor und Intelligenz.

Nichts ist abtörnender als ein Mann, der glaubt, dass er lustig ist und von anderen Menschen, besonders Frauen, einfordert, dass sie über seine platten Witze lachen. Als wäre das nicht unattraktiv genug, sind solche Männer auch noch beleidigt, wenn das Lachen ausbleibt. Das macht sie noch unlustiger. Das Ganze wird zum ästhetischen Volldesaster, wenn diese Männer dazu laut lachen und sich mit ihren wurstfingrigen Pranken auf die fetten Schenkel klopfen. Wer ganz viele ekelerregende Männer auf einem Haufen sehen will, geht am besten ins Bierzelt oder aufs Jahrestreffen der Jungen Union. Nur ein Mann, der über sich selbst lachen kann, kann lustig sein, am besten auf eine leise, ironische Art und Weise. Humor ist direkt abhängig von Intelligenz. Ein Mann, der sich selbst intelligenter findet als er ist, ständig die Welt so banal erklärt, wie er sie sehen will und dafür Bewunderung verlangt, ist die Ausgeburt an Hässlichkeit (und dazu peinlich). Solche Männer können stundenlang einen belehrenden Monolog mit Gymnasialwissen (oder verzerrten Darstellungen, die sie in irgendwelchen Blogs gelesen haben) halten und merken nicht mal, dass die Frau ihnen gegenüber in diesem Forschungsgebiet eine Doktorarbeit geschrieben hat. Die Art, mit der sich solche Männer an der eigenen Wahrheit festklammern, ist beklemmend und einengend. Sie ist ein Gefängnis für Frauen und Kinder und unterdrückt jede kritische Nachfrage und Widerrede. Sie unterdrückt auch jeden Witz. Und sie macht Angst. Denn es geht immer noch schlimmer:

Besonders ehrgeizige Gewichtstemmer, die sich ihrer Hässlichkeit nicht bewusst sind, und ihren Humor und ihre Intelligenz überschätzen, ständig breitbeinig vor sich hin monologisieren und sich damit aufdringlich in den Vordergrund spielen, Bewunderung einfordern, Frauen zum Lachen zwingen wollen und beleidigt sind, wenn ihre Erwartungshaltung nicht erfüllt wird, werden unerträglich, wenn sie obendrauf aggressiv agitieren und immer noch schlimmer: wenn sie es im Rudel tun. Solche gibt es massenweise im Bundestag und in deutschen Comedy Formaten. Und immer noch schlimmer: Männer, die sich bei all der Hässlichkeit, die sie anderen täglich aufzwingen, notorisch benachteiligt fühlen. The most unfuckable man ist Querdenker oder Pegidist.

 
 

Kommentare zu diesem Text


RainerMScholz
Kommentar von RainerMScholz (14.10.2021)
Ich bin nicht ganz sicher, ob ich alles richtig verstanden habe.
Grüße,
R.
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zahn meinte dazu am 14.10.2021:
Um welche Stelle geht es?
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DanceWith1Life antwortete darauf am 14.10.2021:
ich denke, es geht um "alles", lach
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zahn schrieb daraufhin am 14.10.2021:
Wie kommst du drauf?

Wenn es um "alles" gehen würde, müsste da nach meinem Sprachverständnis stehen: "ich habe nichts richtig verstanden." Das passt aber nicht zu "ich bin mir nicht ganz sicher. Ich lese das so: manches habe ich verstanden, manches nur vielleicht. Normal.
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DanceWith1Life äußerte darauf am 14.10.2021:
Ok, ich versuche es anders zu sagen.
Es gibt Stellen im Text, denen kann "mann" als Beobachter unsäglicher Kneipen-Film-Alltags-und Untagsszenen einfach nur zustimmen.
Nicht weil "mann" sich besser fühlte, sondern weil "mann" die Empfindung teilt/kennt/auch schon hatte.
Als ganzes hinterläßt derselbe Text den "mann" gerade so zugestimmt hat, jedoch den Eindruck eines Bollwerks in einer Schlacht, die "mann" noch nicht so ganz versteht, womöglich oder so ähnlich.
if you know what i mean.
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zahn ergänzte dazu am 14.10.2021:
Schau dir mal dieses Video an, das in dem Artikel verlinkt ist:

 Jetzt.de

Und dann stell dir vor, du bist Petra Kelly und seit du auf der Welt bist triffst du ständig Detlef Kleinert mit Rudel, jeden Tag erlebst du diese Situation in verschiedenen Abstufungen, vor dir hat es deine Mutter erlebt und davor deine Großmutter und die Urgroßmutter und und und. Hättest du da keine Lust drauf reinzuhauen?

Antwort geändert am 14.10.2021 um 20:37 Uhr
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DanceWith1Life meinte dazu am 14.10.2021:
sorry, das hatte ich so kraß nicht auf dem Schirm.
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zahn meinte dazu am 14.10.2021:
Ja. Das liegt daran, dass es so normal ist.
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RainerMScholz meinte dazu am 15.10.2021:
Ich wollte nur eine ironisch lustige Bemerkung hinterlassen, um dem Text so meine Sympathie zu bezeugen. Tut mir leid.
diese Antwort melden
RainerMScholz meinte dazu am 15.10.2021:
Ich wollte nur eine ironisch lustige Bemerkung hinterlassen, um dem Text so meine Sympathie zu bezeugen. Tut mir leid.
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zahn meinte dazu am 15.10.2021:
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (14.10.2021)
"... ihre Intelligent überschätzen" ?
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zahn meinte dazu am 14.10.2021:
Danke für den Hinweis auf den Vertipper!
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zahn meinte dazu am 15.10.2021:
Ich habe noch zwei weitere gefunden, hättest mich auf die ja gleich mit hinweisen können...
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 15.10.2021:
Neee, ich bin nicht dein Lektor!
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (14.10.2021)


Dem möchte ich in Gänze zustimmen, Mäusezähnchen.
Gut, dass du extra für diesen Text dem Club der Unbelehrbaren bei
getreten bist.

Ochsen gibt es hier wie überall - nur kleiner, aber umfassender kastriert. Auch Pegidisten und ungeimpfte Verschwörungstheoretiker, Gotteskrieger und Linksliberale - einfach alles: Nur Trielle sind erheiternder.

Wirst schon sehen.
Freundschaftlich verbundene Grüße
der8.
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zahn meinte dazu am 14.10.2021:
Das stimmt, sie sind überall - ist auch egal für oder gegen was sie monologisieren, es geht ums wie. Die innere Hässlichkeit kommt durch die Art und Weise raus, deswegen hilft auch Kastration leider nichts.
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (14.10.2021)
Ich nehme an, dass das nicht die Bullen betrifft!

LG TT
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zahn meinte dazu am 14.10.2021:
Leider doch, z.B. diese Woche öffentlich gemacht: "53 rechtsextreme Verdachtsfälle bei der Polizei NRW bestätigt".
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Graeculus
Kommentar von Graeculus (14.10.2021)
Man könnte dies als das zeitgenössische Gegenstück zu folgendem Text bezeichnen:
Das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzbeinige Geschlecht das schöne nennen, konnte nur der vom Geschlechtstrieb umnebelte männliche Intellekt: in diesem Triebe nämlich steckt seine ganze Schönheit. Mit mehr Fug könnte man das weibliche Geschlecht das unästhetische nennen. [...]

(Arthur Schopenhauer: Parerga und Paralipomena, Bd. 2 § 369)
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zahn meinte dazu am 14.10.2021:
Nein, das ist nicht korrekt, denn Schopenhauer schrieb aus der Perspektive des Mächtigen. Darin liegt aller Unterschied.

Außerdem fehlen bei Schopenhauer z.b. folgende Differenzierungen:

Ein äußerlich hässliches Gesicht kann schön werden, wenn es diese inneren Werte zum Ausdruck bringt.

Ehrgeiz macht also hässlich. Demut macht schön. Das gilt für alle Geschlechter.

Aber wie gesagt: ein Mann, der sich seiner Hässlichkeit bewusst ist, kann das alles durch ein ästhetisches Inneres ausgleichen.

Deswegen ist z.B. Robert Habeck schöner als Christian Lindner, obwohl er alle Merkmale des hässlichen Mannes aufweist.

Männer wie Habeck können zuhören, so dass Frauen das fleischige Gesicht vergessen.

Antwort geändert am 14.10.2021 um 23:13 Uhr
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Graeculus meinte dazu am 14.10.2021:
Persönlich hatte er keine Macht (und hat sogar einen Schadensersatzprozeß gegen eine Frau verloren), aber ich verstehe schon, was Du meinst.

Und wer hat heute die Diskurshoheit?
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Graeculus meinte dazu am 14.10.2021:
Ich habe auf die ursprüngliche Antwort reagiert, nicht die ergänzte.
Und natürlich habe ich lediglich einen kurzen Ausschnitt aus Schopenhauers längeren Ausführungen "Ueber die Weiber" zitiert.

Daß Demut schön mache, ist nicht meine Ansicht; das ist mir zu christlich.
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zahn meinte dazu am 14.10.2021:
Im Bundestag sitzen 35 % Frauen, bei den Zeitungen sieht es nicht besser aus (mit Ausnahme der taz, die grundsätzlich paritätisch besetzt), im Fernsehen sind grundsätzlich mehr Männer, besonders in ernsthaften Formaten, aber auch in Filmen, vor ein paar Monaten brachte sich die 25-jährige Ex-Freundin von Boateng um, nachdem er sie in einem BILD Interview als böse Frau, die seine erste Ehe zerstört hat, dargestellt hat usw.usf. Ich empfehle auch wärmstens den Link zu jetzt.de mit einem Video von Petra Kelly und Detlef Kleinert im Bundestag 1983.
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Graeculus meinte dazu am 14.10.2021:
Interessantes Thema, das wir hier, fürchte ich, nicht werden ausdiskutieren können - zumal ich mir selbst meiner Ansicht nicht sicher bin.

Ich ahne tatsächlich einen Wechsel der Diskurshoheit zugunsten der Frauen.

Allerdings bin ich ein alter Mann, weshalb in mein Weltbild der Wandel eingeht, den ich in den letzten 50 Jahren erlebt habe. Die langfristige Tendenz sozusagen.

Kennst Du noch Politiker, die nicht stereotyp von "Bürgerinnen und Bürgern" (die Frauen unbedingt zuerst!) sprechen?

Die Grünen haben ein Parteistatut, demzufolge auf allen Listenplätzen die Frauen die ungeraden Plätze besetzen (also immer Platz 1!), während die geraden Plätze ... mit Männern zu besetzen sind? Nein, mit Männern besetzt werden können. Sie privilegieren also Frauen.

Im öffentlichen Dienst muß - bei gleicher Qualifikation - die Stelle mit einer Frau besetzt werden.

Etwas diffus, zugegeben, ist bei mir der Eindruck, daß immer mehr die weiblichen Werte in unserer Gesellschaft dominieren: Friedfertigkeit, Harmonie, Schutz für Schwache, Demut usw.

Ich weiß, daß das in vielen Ländern nicht der Fall ist (speziell in islamischen), und ich weiß auch, daß Werte nicht dasselbe sind wie tatsächliches Verhalten.

Kurios fand ich die heute gelesene Nachricht, daß die am stärksten wachsende Sportart Rugby ist - und daß dafür Frauen verantwortlich sind. D.h. die Zahl der Rugby-Spielerinnen nimmt rasant zu.
Das widerspricht meiner Annahme, die weiblichen Werte seien dominierend. Möglicherweise werden Frauen auch immer männlicher.

Ende offen ...
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zahn meinte dazu am 15.10.2021:
Kaum werden andere Stimmen als nur die eine mächtige gehört, wird das von der patriarchalischen Gesellschaft schon als Kräfteverschiebung wahrgenommen. Das entspricht der Logik des Patriarchats. Tatsächlich rütteln diese Stimmen aber nicht an den Schranken dieser hierarchischen Ordnung, sondern begehren nur Einlass in die höheren Ränke. Das ist zwar verständlich, aber nicht die Lösung. Denk an das alte Schlagwort "Gang durch die Institutionen" und was in der Regel daraus wird. Tatsächlich ist es nach Hunderttausenden von Jahren Männerherrschaft unrealistisch, dass durch die Besetzung von Stellen im öffentlichen Dienst mit Frauen schon fast eine Gleichberechtigung hergestellt sein könnte.

Eine Gesellschaft, in der "weibliche" und "männliche" Werte gleichberechtigt miteinander interagieren, wird es sobald nicht geben. Kein Mensch, der heute lebt, wird das noch erleben. Dazu bedürfte es auch einer Abkehr vom Kapitalismus als Wirtschaftsordnung. Dieser baut auf patriarchalischen Werten auf, reproduziert sie und zwingt die Menschen, sie zu konsumieren. Jugend wählt aber FDP.

Was "weibliche" Werte überhaupt sind, kann auch von Frauen nur unzureichend definiert werden, das wird seit Jahrhunderten von Männern in Abhängigkeit von ihrem Selbstbild bestimmt.
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Graeculus meinte dazu am 15.10.2021:
Um dieser Antwort zu entgehen, hatte ich ausschließlich Beispiele genannt, in denen Frauen heute schon institutionell bevorzugt werden.
Hat nicht geklappt.
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zahn meinte dazu am 15.10.2021:
Frauen werden nicht bevorzugt, es handelt sich um Maßnahmen, um der gewohnheitsmäßigen Bevorzugung von Männern entgegenzuwirken. Es gibt einen einzigen Bereich, in dem Männer gegenüber Frauen benachteiligt sind: das Sorgerecht. Auch hier wäre 50%-Regelung wünschenswert, was allerdings für die Väter auch bestimmte Pflichten mit sich bringt. Der Grund, warum Frauen die Deutungshoheit im Bereich Kindeswohl behalten konnten, beruht z.T. auch auf dem mangelnden Engagement der Väter bezüglich der Care-Arbeit.
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zahn meinte dazu am 15.10.2021:
PS: Demut definiere ich nicht religiös sondern grob als tiefgreifendes Bewusstsein hinsichtlich der eigenen Privilegien sowie der eigenen Begrenztheit und Verletzlichkeit.
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Terminator meinte dazu am 17.10.2021:
Wenn C. S. Joseph (jungian psychology youtuber) "Beauty is humility" sagt, meint er genau diese Definition von Demut, nicht die der christlichen Sklavenmoral.

Wo Graeculus recht hat, ist, dass Frauen bevorzugt sind. Und zwar eine Spur bevozugter und ein paar Zeitskalen länger als in den Beispielen. Falls Standardwerke zu diesem Thema (Sind Frauen bessere Menschen; Das bevorzugte Geschlecht) nicht mehr bestellbar sind, kann man sich  hier informieren. Die meisten Frauen in unserer Zeit sind ja gerade deshalb so hässlich, weil sie ihre Privilegien leugnen. Die meisten Männer heute sind dagegen nicht wirklich hässlich, sondern eher lächerlich, erbärmlich, jämmerlich. Aber es schmeichelt halt dem Dackel, wenn man ihn einen patriarchalen Unterdrücker nennt.
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Kommentar von Terminator (15.10.2021)
Durchaus zutreffende Beschreibung, die leider durch den positiven Bezug zur Hookup Culture im letzten Satz an Substanz verliert: "The most unfuckable man ist..." Wen promiskuitive Frauen attraktiv finden, bzw. um es in der Schärfe des vorliegenden Textes zu sagen, welche Cock Caruosels Schlampen gern/nicht so gern reiten, kann ein Mann von Wert nur schulterzuckend zur Kenntnis nehmen.
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zahn meinte dazu am 15.10.2021:
Das ist ein Zusammenhang, den ich als Frau nicht herstelle. Promiskuitivität ist nicht Gegenstand dieses Textes. Die Fuckability einer Person als Mittel zur Auf- und Abwertung eines Menschen innerhalb der kapitalistischen, patriarchalischen Gesellschaft ist unabhängig vom tatsächlichen Geschlechtsverkehr. Erinnere dich mal daran, welchen Raum Merkels Aussehen in der Presse bzw. der öffentlichen Diskussion einnahm, bevor sie Bundeskanzlerin wurde und vergleiche mit etlichen männlichen Kanzlern. In diesem Sinne ist dieser Satz zu verstehen. Darüber hinaus greift er die Eitelkeit gerade solcher Männer an, die sich mit Promiskuitivität brüsten.
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Terminator meinte dazu am 15.10.2021:
Die Fuckability einer Person als Mittel zur Auf- und Abwertung eines Menschen innerhalb der kapitalistischen [...] Gesellschaft ist unabhängig vom tatsächlichen Geschlechtsverkehr.
Das ist wahr. Dann ist die "unfuckable"-Zurückweisung der Betreffenden (und warum nicht gleich der ganzen Palette von den Pick Up Artists bis zu den White Supremacists) mehr als gerechtfertigt, denn gerade die wollen sich innerhalb der bestehenden Ordnung als besonders sexualisiert-maskulin hervortun; das wichtigste Bewertungskriterium für einem Menschen ist für viele aus dieser Mischpoke tatsächlich der "sexuelle Marktwert" (SMV).
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zahn meinte dazu am 15.10.2021:
Ja, ich sehe das alles als ein großes, waberndes Spektrum, besonders im Hinblick auf Selbstverständnis und Rhetorik.
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Kommentar von Thal (16.10.2021)
Oh man „Zahn“ .. ich habe versucht mir deinen Text durchzulesen, aber muss ganz ehrlich einfach mal zugeben, dass ich darauf keinerlei Bock habe!
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zahn meinte dazu am 16.10.2021:
Ja, so gehts mir auch oft, wenn Männer ihre Monologe halten, ich versuche echt zuzuhören, aber nach ein paar Minuten schweift meine Gedanken ab. Merken sie aber nicht.
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AchterZwerg meinte dazu am 17.10.2021:
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Augustus
Kommentar von Augustus (18.10.2021)
Der Text verbreitet gefährliches Gedankengut aus dem 19. und 20. Jahrhundert und bereitet den Boden für die Wiederbelebung des Rassismus und Eugenik für das 21. Jahrhundert vor.
Insbesondere werden kleine Männer partout diskriminiert, die von Natur aus für ihren Kleinwuchs nichts können.
Kleine Männer sind hässlich, wenn sie gedrungen sind und ausschauen wie quadratische Pakete mit kurzen Beinen.


Salve
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finnegans.cake meinte dazu am 18.10.2021:
Ein Text allein, isoliert von der sozialen Norm, kann nicht diskriminieren - Diskriminierung bedeutet immer systematische Vernunmöglichung würdevollen Lebens resp. systematische Benachteiligung einer bestimmten Peergroup. Das kann der vorliegende Text gar nicht leisten - und will es, soweit ich ihn verstehe, auch nicht.

Interessant (und bezeichnend) ist aber doch, diesen einen kleinen Text, der männliche Unförmigkeit, unter Zuzug weiterer Bedingungen, aburteilt, alsogleich als literarische Bedingung der Möglichkeit von "Rassismus und Eugenik" auszurufen, derweil die übliche Lage, mindestens seit Jahrhunderten, doch die ist, Frauen aufgrund körperlicher Merkmale selbst dann noch abzuurteilen, wenn jene Merkmale affirmativ beschrieben werden, ohne freilich in dieser Causa ebenso von "Rassismus und Eugenik" als vermeintlich notwendige Folgen dieser patriarchalen Wertungspraxis zu phantasieren. Die binäre Distinktion vermeintlich weiblicher Rollen-Imagines jedenfalls hat noch keine Debatte über "Rassismus und Eugenik" entfacht; stattdessen der vorliegende Text, der zwar physische Merkmale normativ funktionalisiert, indes im ästhetischen Kontext und derweil aller (geschlechtlichen) Ästhetik eine ethische Dimension attestiert. Hierauf nicht mehr als den Einfall von "Rassismus und Eugenik" erzeugen zu können, tönt arg nach männlicher Larmoyanz. Zumal beide Begriffe nicht verfehlter sein könnten. Weder werden Männer hier rassifiziert, noch sollen sie biologisch aussortiert werden. Schlimmstenfalls wird ihre Fuckability taxiert - freilich nach dem Hauptkriterium Charakter. Nicht sehr subtil, gewiss. Aber angemessen unsubtil angesichts der patriarchalen Praxis, nach der Frauen von Kindesbeinen an auf ihre fHier stand ein unkultivierter Ausdruck!barkeit getrimmt werden und Männer nichts weiter zu tun haben als diese perverse Konditionierung sowohl zu betreiben wie zu bewerten. Offenbar ein Affront, eine inakzeptable Kränkung, wenn plötzlich eine Frau fHier stand ein unkultivierter Ausdruck!barkeitskriterien aufstellt. Dann isch's glei Eugenik. Jo freili.
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zahn meinte dazu am 19.10.2021:
@finnegans.cake

Danke! Ich hätte nicht besser darauf antworten können!
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Augustus meinte dazu am 19.10.2021:
Besonders abstoßend ist die Kurzbeinigigkeit, wenn diese Männer dazu auch noch breitbeinig wie Cowboys laufen.


Die Autorin bedient sich hier im Text wahlweise des Lookismus, um Menschen, die sowohl kurzbeinig sind als auch bretbeinig gehen, bewusst zu diskriminieren. Würden solche Ansichten zur Regel werden, so würde die anfängliche Diskriminierung letztendlich zu Bodyshaming führen. Die Personen, die oben genannte äußerlichen Merkmale aufweisen, werden von vornherein einem Vorurteil ausgesetzt und als abstoßend empfunden. Würde eine im Leben sonst hilfsbereite, freundliche und nette Person, die solche körperlichen Merkmale aufweist, den Text lesen, so würde es sich grundlos mit einer von feindseligen Gefühlen bestimmten Meinung konfrontiert fühlen. Solch vergangenes und leider (noch) existierendes, vorurteilbehaftetes, diskriminierendes, verletzendes und zersetztendes Gedankengut sollte dringendst überwunden werden.

Salve
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Kommentar von Verlo (21.10.2021)
zahn meinte dazu am 16.10.2021:
Ja, so gehts mir auch oft, wenn Männer ihre Monologe halten, ich versuche echt zuzuhören, aber nach ein paar Minuten schweift meine Gedanken ab. Merken sie aber nicht.

#

Vielleicht tun sie nur so, weil es ihnen völlig egal ist, ob frau zuhört und was sie denkt, so lange sie ...

Bisher hab ich die Kommentare gelesen. Nun bin ich auf den Text neugierig geworden.

#

zahn, du hast Biß!

Keine Ahnung, was man (Männer oder Frauen) dir angetan haben, aber vielleicht schreibst du mal darüber.

Der letzte Satz des Text macht nach meiner Meinung den positiven Gesamteindruck kaputt: "Querdenker" – sind das nicht auch Menschen, die die Corona-Maßnahmen hinterfragen?

Und "Querdenker" und "Pegidist" (auch negativ besetzt) scheinbar gleichzusetzen, ist nicht besser.

Ist das deine eigentliche Aussage: wer Maßnahmen der Regierung hinterfragt, ist ein häßlicher dummer kurzbeiniger ... Mann?
diesen Kommentar melden
zahn meinte dazu am 21.10.2021:
Sie verströmen dieselbe aggressive Wadenbeißerenergie. Krakeelbrüder im Geiste, die sich notorisch benachteiligt fühlen und böse höhere Mächte für ihre persönliche Lage verantwortlich machen. Sie beziehen ihre verdrehten Wahrheiten aus denselben Quellen. Ihre Argumentationsstrukturen sind dieselben. Sie verwenden Begriffe wie Freiheit, Frieden, Gemeinschaft, Sorge und Denken in nie dagewesenen Definitionen.

Faktenabwehr ist nicht mit kritischem Hinterfragen gleichzusetzen. Lügen haben eben kurze Beine.
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Kommentar von Verlo (21.10.2021)
Verstehe ich dich richtig: wer die Corona-Maßnahmen der Regierung hinterfragt, fühlt sich notorisch benachteiligt und macht böse höhere Mächte für seine persönliche Lage verantwortlich und weht Fakten ab?
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zahn meinte dazu am 21.10.2021:
Nein. Wer die Corona-Maßnahmen der Regierung kritisch hinterfragt, tut dies aufgrund der tatsächlichen Fakten, sachlich, ohne aufgeputschte Gruppenaggression, ohne krude Verschwörungsideologien zu verbreiten.

Das heißt: er zählt sich nicht zu den selbsternannten Querdenkern, die sich notorisch benachtteiligt fühlen und böse höhere Mächte für ihre persönliche Lage verantwortlich machen. Er ärgert sich über die Querdenker, weil sie nur verrutschte Pegidisten sind, die sich aufspielen.
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Kommentar von Verlo (21.10.2021)
Da bin ich aber froh, daß sich Frauen nicht mehr für mich interessieren, ansonsten müßte ich Verschwörungstheorien abschwören und mich an Fakten klammern.

Dein Text hat mich trotzdem mehrmals laut lachen lassen.

Ich könnte ähnlichen Texte über Frauen schreiben, aber die meisten Frauen sind ebenso von den Verhältnissen eingeengt wie die meisten Männer.

Unsere gemeinsamer Feind sind die, die diese Verhältnisse schaffen. Und die lachen sich kaputt, wenn wir, die Geknechteten beider Geschlechter, uns gegenseitig abschlachten.

Kommentar geändert am 21.10.2021 um 16:10 Uhr
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Kommentar von Terminator (21.10.2021)
Das protohässliche Gesicht eines Mannes, ist das eines Mannes beim Gewichtstemmen. Er schaut dann aus, als ob er gerade kacken würde und stolz drauf ist
. Hässlichkeit sieht grob, bitter und angestrengt aus. Ich erinnere mich noch an Atlanta 1996, da war ich für einen schlanken Gewichtheber, weil er der einzig Schöne war. Wenn ich mich recht entsinne, hat er gewonnen.

Trauer und Demut sind von großem ästhetischem Wert.
Aber Trauer ist ein Zustand, kein innerer Wert. Und es gibt nicht nur die zwei Arten von Männern, auf die Frau nur herabsehen kann; Männer zum Aufschauen gibt es auch.

Es ist in Ordnung, wenn Männer klein sind, aber die Proportionen müssen stimmen. Die Ästhetik hat mit der Länge der Glieder zu tun. Lange Glieder sind schön, kurze Glieder hässlich
Extrem wichtiger Satz. Feingliedrigkeit bei Frauen kann ebenfalls nicht hoch genug wertgeschätzt werden.

jetzt kommen wir zur abgrundtiefsten inneren Hässlichkeit: der Selbstüberschätzung von Humor und Intelligenz.
Das ist innere Hässlichkeit, Zustimmung.

Humor ist direkt abhängig von Intelligenz. Ein Mann, der sich selbst intelligenter findet als er ist, ständig die Welt so banal erklärt, wie er sie sehen will und dafür Bewunderung verlangt, ist die Ausgeburt an Hässlichkeit (und dazu peinlich).
Es gibt diese IQ-Bereiche, in denen Menschen eher zur Überschätzung ihrer Intelligenz neigen, einer von denen ist so um 115, wenn jemand bloß überdurchschnittlich intelligent ist, sich aber für hochbegabt hält. Wenn für Intelligenz (und noch mehr, wenn für Humor) Bewunderung verlangt wird, ist es in der Tat hässlich und peinlich.

Besonders ehrgeizige Gewichtstemmer, die sich ihrer Hässlichkeit nicht bewusst sind, und ihren Humor und ihre Intelligenz überschätzen, ständig breitbeinig vor sich hin monologisieren und sich damit aufdringlich in den Vordergrund spielen, Bewunderung einfordern, Frauen zum Lachen zwingen wollen und beleidigt sind, wenn ihre Erwartungshaltung nicht erfüllt wird, werden unerträglich, wenn sie obendrauf aggressiv agitieren und immer noch schlimmer: wenn sie es im Rudel tun. Solche gibt es massenweise im Bundestag und in deutschen Comedy Formaten. Und immer noch schlimmer: Männer, die sich bei all der Hässlichkeit, die sie anderen täglich aufzwingen, notorisch benachteiligt fühlen.
Eine Zusammenfassung, die dem Panorama männlicher Hässlichkeit noch die Gruppenhässlichkeit hinzufügt. In Gruppen potenziert sich die Hässlichkeit. Summa summarum ein kurzweiliger, unterhaltsamer, weiblicher Text der interessanteren Art, als hier üblich.

Querdenker und Pegidist als Sinnbild für das intutiv durchaus verstandene Gemeinte darf dem Leser nicht als Sprungbrett dazu dienen, der Autorin Staatshörigkeit und Naivität vorzuwerfen. Es geht ja um diesen Typ Mann: den aufdringlich Hässlichen mit Anspruchshaltung und Ressentiment. Nach zweitem, langsameren Lesegang, kann ich diesen Text nur Empfehlen. Weniger männer-/frauenfeindliche Banalitäten auf Toilettenniveau, mehr solche Texte, das würde dem virtuellen literarischen Treffpunkt hier gut tun.
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zahn meinte dazu am 21.10.2021:
Danke, Terminator! Genau darauf kommt es an! Wir haben offenbar ein ähnliches Ästhetikverständnis.
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Kommentar von Verlo (21.10.2021)
Seit einige Jahren lebe ich in Norwegen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß eine norwegische Frau solchen Text schreibt.

Nicht, weil in Norwegen Frauen kein Leid angetan wird, sondern weil norwegische Frauen nicht von Männern abhängig sind.

Ich kenne viele Frau als Chef (man sagt hier nicht "Chefin"). Die sind so alltäglich als Chef, daß auch die härtesten Muslime sich unterordnen, ohne daß der Chef (damit es in deutschen Ohren besser klingt: die Chefin) einmal die Stimme erhoben hätte.

Oder: ein Kollege beklagte sich, eine norwegische Frau (ihr Ehemann war durch einen Unfall verstorben) hätte ihm abgesagt mit den Worten: "Ich schlafe sehr gern mit dir, aber du verdienst zu wenig. Wenn ich mit dir zusammen bin, muß ich mein Boot und meine Hütte (Wochenendhaus am Wasser) verkaufen."

Das hat den Mann, der in Deutschland Bademeister war und jeden Tag eine andere junge Frau auf dem Turm hatte, nachhaltig gekränkt.

Sagen will: es geht nicht um Mann oder Frau, sondern um Geld oder Macht.

Es glaubt ja hier wohl nicht jemand ernsthaft, daß Herr Söder in einer Besprechung mit Frau Merkel auch nur den Anschein von Desinteresse erahnen ließ ...
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Veröffentlicht am 14.10.2021, 10 mal überarbeitet (letzte Änderung am 15.10.2021). Textlänge: 968 Wörter; dieser Text wurde bereits 374 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 23.10.2021.
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