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Die Herrin der verlorenen Träume

Hymne zum Thema Einsamkeit


von Mondsichel

Heute ist es so still, kein Atemzug zu vernehmen in der Ewigkeit. Vielleicht auch nur ein Traum?
Ein Traum... so viele habe ich schon gesehen, so viele erlebt, so viele gelebt... und doch gehörten sie niemals mir, sondern jenen Wesen die dort in der Ferne leben, weitab von meinen Welten. Weitab von jeglichem Sein, weitab von der Realität die sie nur erschlagen würde weil sie es nie verstehen könnten.
Hier in meinen Zeiten ist es so beruhigend, ich kenne nur die Träume und das ewige Gefühl der Einsamkeit. Der Himmel erscheint mir so grau wie die Ewigkeit in der ich lebe...
Auch wenn ich umgeben bin von den schönsten Träumen, ist mein eigener Traum mir doch vor vielen Monden schon verloren. Und ich frage mich warum ich? Warum muss ausgerechnet ich meinen einzigen Traum verloren haben, warum nur? Und egal in welche Welten ich auch tauche, welche Zeiten ich beschreite, mein einzig Traum ist mir verloren...

Ich bin die Herrin der längst verlorenen Träume und doch kann ich nicht mal mein Selbst halten, meine Träume bewahren, die so kostbar sind wie jeder dieser verlorenen Träume, die sich in meinem Herzen sammeln.
Jeder geträumte Traum ist hier, verborgen in diesen unendlichen Weiten, jeder Traum der einst die Seele der Menschen erfreute. Doch haben sie verlernt zu Träumen, sie haben verloren zu Wünschen, sie haben ihre Fantasie in den Stürmen der Wirklichkeit verloren. Und jene die in ihren eigenen Welten leben, die verlieren sich in ihrer Scheinwelt aus verlorenen Träumen, die nach und nach mit der Fassade bröckeln die sie um sich herum gebaut haben.
Ich bin hier und kann es nicht verstehen wie man sich so selbst unterdrücken kann, wie man sich selbst in einer Illusion verlieren kann. Was ist nur mit dieser Welt geschehen, mit diesen Menschen, mit den Träumen...
Ich habe Angst in dieser Einsamkeit, ich bin traurig über mein ungewisses Schicksal. Zu schwer liegt mir die Last auf dem Herzen das ich meinen Traum verloren habe und ich frage mich ob es sein kann das eines Tages mein Traum zu mir zurückkehrt um sich in meinem Herzen auf ewig geborgen zu fühlen...


JJeden Tag aufs Neue verlor sie sich in ihren Gedanken die voller Wünsche waren, voller Hoffnungen und Sehnsüchten, voller Traurigkeit und Schmerz. Jeden Tag schritt sie durch die Felder der Träume die in jeden Welten verloren gehen wenn sie geträumt sind. Sie wachte über alle diese Träume, das war ihre Aufgabe für die Ewigkeit... und doch vermisste sie etwas tief in ihrer Seele, ihren eigenen Traum der so lange schon verloren war...

Damals als sie noch auf den weiten Feldern der Wahrheit gelebt hatte, inmitten einer Welt aus Lügen und schein, damals hatte sie noch einen Traum. Den Traum von der großen Liebe die ihr das Lächeln wiedergeben würde, das sie im Strudel der Traurigkeit verloren hatte. Doch so jung wie sie war, so jung ging sie von der Welt um sich in einer fernen Zeit wieder zu finden, ihren Traum hatte sie im Nichts verloren...
So wandelte sie durch die Unendlichkeit und fand das Feld der verlorenen Träume, in dem sie von nun an nach ihrem Eigenen suchte. Sie kannte jeden Traum der hier seine Zeiten fristete, sie kannte jede Emotion die von dem geheimnisvollen Licht der Träume ausging. Und sie sehnte sich danach nur ein einziges Mal auch das Licht von ihrem eigenen Traum zu spüren...
Doch mit der Zeit ging ihre Hoffnung, die Sehnsucht wurde zur unerträglichen Qual die ihrer Seele zusetzte, die sie in noch tiefere Einsamkeit stieß. Am Ende flüchtete sie aus den Ewigkeiten und kam zurück auf diese Welt die sie einst von sich getragen hatte, mit dem Wind der Traurigkeit...
Und ihr Schmerz hüllte sie in einen Nebel, der fortan sie vor den Augen der Lebewesen schützte. Hier sah sie die Träume entschwinden, hier sah sie viel mehr noch als sie gewagt hatte zu hoffen. Doch der Schmerz ließ ihr Herz nicht gehen... so floh sie in die Nacht um ihr Leid und ihre Wut zu klagen. Ihre Stimme sang so manch verlorenen Traum in den wehenden Wind...

Eines Nachts hörte ein junger Mann ihre Stimme in seinen eigenen Träume und es schien ihm als würde er sich selbst erkennen. In seinen Augen erblühte ihr Traum, den er in den fernen Ewigkeiten erblickte. Sein Herz begann für diesen Traum zu schlagen, der ihn berührte und auf ewig erfüllte. So machte er sich auf den weiten Weg durch die kalte Nacht, in unendliche Ferne...
Er fand sie in den Nebeln ihres Schmerzes, so schön und doch voll Traurigkeit. Reichend ihr sein Herz wurde sie dem Traum gewahr, den tief in seinem Herzen er bewahrte. Sie erkannte sich selbst und sie erkannte ihren Traum, der in Fleisch und Blut vor ihren Augen stand. Die Tränen die den Boden benetzten wurden zu Blumen und das Grau ihrer Welt entschwand um dem Licht zu weichen nach dem sie so lange sich gesehnt hatte. Und es begann sich der Horizont zu erhellen unter diesem starken Licht, das heller als alle anderen durch die Welten leuchtete...

Ich sehne mich nicht mehr zurück in die Ewigkeiten, denn ich habe die Erfüllung erlebt und ich lebe sie bis in meine Ewigkeit. Und es scheint als könnte es niemals enden dieses Gefühl, diese Wärme die mich in seinen Armen umschlingt.
Diese Gedanke, die mir durch den Kopf schweben, wenn ich tief in seinen Augen versinke, die mich in einem heißen Vulkan mit seinem Licht verschmelzen.
Wir sind eins, wir gehören zusammen. Niemand kann uns mehr trennen, nicht die Schatten, nicht die Dunkelheit, nicht die Angst, oder der Schmerz. Ein erhebendes Gefühl, das lange mir verborgen geblieben ist, im Reich der verlorenen Träume, wo ich vergeblich nach mir suchte. Wo ich vergeblich versuchte zu verstehen.
Ich war die Herrin über verlorene Träume, ich kannte sie alle, habe sie alle gelebt und jetzt lebe ich meinen eigenen Traum, in der Hoffnung, dass er niemals endet...
Hier will ich verweilen, in Liebe und in Leidenschaft.
Mein Herz, meine Seele, sie lachen wieder, ich fühle mich so frei. Und in einem nimmer endenden Kuss ist unser Schicksal besiegelt. Nicht mit Blut doch mit Schmerz unterschrieben, mit dem Schmerz der bittersüßen Liebe...


Die Zeit entschwand wie die Asche im Wind... und eines Tages stand sie an seinem Totenbette, wo sie ihm auf ewig die Liebe schwor.
Als sich seine Augen zum letzten Schlafe schlossen, ging auch ihr Traum und das Licht mit ihm in die unendlich weite Ferne. Ihre Tränen benetzten die tote Erde über seinem Grabe, sie wollte sterben, doch das war ihr nicht gegönnt.
Der Wind trug sie zurück in die Ewigkeiten, sie kehrte zurück in ihre Welt. Und es war wie einst, dort im Feld der verlorenen Träume. Allein und in Einsamkeit gefesselt suchte sie wieder ihren einzigen Traum, der wieder verloren war.
Die Herrin der verlorenen Träume dessen Schicksal die ewige Suche war. So oft sie ihren Traum auch wieder fand, so oft musste sie auch erfahren das Träume oft nur Schäume sind, da sie meist nur kurze Zeiten überdauern...

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Eine Geschichte die mir in einem meiner eigenen Träume erschienen ist und die ich festgehalten habe um sie nicht zu verlieren...


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von xrotbartx (50) (30.12.2004)
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Mondsichel meinte dazu am 30.12.2004:
Nun denn habe ich das Genre umgeändert, da ich mir selbst nicht schlüssig darüber war wo ich es "einspartieren" sollte. Das Du nicht unter die Oberfläche der Worte schauen kannst liegt einfach daran das Du weder mich noch den Traum kennst, aus dem diese Geschichte entstanden ist. Das ist aber nicht weiter schlimm... Dennoch sei an der Stelle noch gesagt, das es durchaus Leute gab die unter die Oberfläche schauen konnten ohne mich oder meinen Traum zu kennen. Und sie waren sehr berührt von den Worten. Ich weiß nicht, jeder geht auf Worte anders ein, jeder schaut nach anderen Dingen. Für mich hat der Text persönlich eine tiefe Bedeutung, auch wenn ich in Kauf nehmen muss, das andere die Bedeutung vielleicht nicht erkennen. Aber vielleicht ist das auch besser so, wer weiß... Ich wünsche Dir auch einen guten Rutsch. Und das Sorry ist hier fehl am Platze, es ist schließlich nur Deine Sicht der Dinge...
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Kommentar von Vaith (23) (02.01.2005)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Mondsichel antwortete darauf am 02.01.2005:
*drück* Du hast keinen Grund zur Traurigkeit. Nur noch wenige Tage...
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Dies ist ein Erzählung des mehrteiligen Textes Als die Welt zu Eis wurde....
Veröffentlicht am 30.12.2004, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 21.01.2007). Textlänge: 1.175 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.564 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 24.11.2019.
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