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Stein in der Brandung

Gedicht zum Thema Leidenschaft


von Mondsichel

Es war der Wind der uns zueinander führte,
in einem Sturm aus verlorenen Träumen.
Brach lagen sie in Tränen danieder,
des Lebens müde die kleine Seele.
So stand ich an den Ufern meiner Welten,
die nur aus Scherben noch bestanden.
Und jeder Versuch sie wieder zu einen,
brachte mir nur die tiefe Verzweiflung nahe.

Der Wind verwehte mein Selbst in dieser Nacht,
als ich zum ersten mal in Deinem Lächeln versank.
Als mich die Meere Deiner Augen umspülten,
gab ich mich auf und sank vor Dir in die Knie.
All mein Sehnen blutete vor Deinen Füßen,
und ich zitterte im Schatten Deiner Selbst.
Du knietest nieder und blicktest mich an,
voller Leidenschaft und wilder Kraft.

Meine Tränen ergossen sich auf Deine Brust,
während Du mich einfach im Sturme hieltest.
Der Wind mochte noch so wild um uns herum toben,
Du warst der Stein in der Brandung meiner Verzweiflung.
Ich fühlte mich so unendlich sicher in Deiner Nähe,
Du hast mir die Tränen von den Augen geküsst.
Ich vergaß die Zeit und allen tiefen Schmerz,
Du führtest mich in Deine ewigen Tiefen hinab.
Jeder Kuss brannte lichterloh auf meiner Seele,
das Verlangen ließ mich in Dir vergehen.
Dort im Sturm der neu entfachten Hoffnung,
die Deine Leidenschaft mir schenkte...

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Reine Fiktion... aber eine Schöne... fast wie ein Traum der leise im Wind seine Lieder singt...


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Brazos (48) (06.01.2005)
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BEngel (52) meinte dazu am 06.01.2005:
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Mondsichel antwortete darauf am 09.01.2005:
Vielen Dank Brazos, es freut mich das der Text Dich so beeindruckt hat. Aber manchmal frage ich mich schon ob meine Lyrik nicht leidenschaftlicher ist als ich selbst... ;)

Auch Dir vielen Dank BEngel.
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Kommentar von Vaith (23) (06.01.2005)
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Mondsichel schrieb daraufhin am 09.01.2005:
Mehr brauchst Du auch nicht sagen
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Kommentar von daniela (39) (09.01.2005)
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Mondsichel äußerte darauf am 29.04.2007:
Mensch, da habsch nach langer Zeit doch noch nen Kommi gefunden, den ich nit beantwortet habe
Lieben Dank Dir für Dein Lob und Deine Gedanken dazu.

Liebe Grüßle
Arcy
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Kommentar von Gernot12 (26) (10.03.2005)
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Mondsichel ergänzte dazu am 10.03.2005:
*lächel* Es war ein Woge der Inspiration die mich ergriffen hatte und ein Gefühl das ewig in mir brennen wird...
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Gefühlsmeere.
Veröffentlicht am 05.01.2005, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 29.04.2007). Textlänge: 212 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.152 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.08.2019.
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